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Allos Amaranth Müsli

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Für viele Menschen gehört Pseudogetreide heute ganz selbstverständlich zu einer vielseitigen und bewussten Ernährung. Aber wodurch unterscheiden sich Amaranth und Co. eigentlich von echtem Getreide? Alle „echten Getreidesorten“ wie Weizen, Roggen, Gerste, Hirse oder Reis gehören zur botanischen Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Pseudogetreide Amaranth und Quinoa sind dagegen Fuchsschwanzgewächse. Buchweizen ist ebenfalls kein Süßgras, sondern ein Knöterichgewächs und Chia gehört zur Familie der Lippenblütler. Trotz der botanischen Unterschiede lassen sich die Körner von Pseudogetreide meist genauso verarbeiten wie die Körner von echtem Getreide. Der große Unterschied besteht darin, dass die Pseudogetreide kein Gluten enthalten. Weil ihnen dadurch die Eigenbackfähigkeit fehlt, lassen sie sich in reiner Form nicht zu Brot verarbeiten.

Die Geschichte von Getreide und Pseudogetreide hat viele bemerkenswerte Parallelen. Im nahen Osten begann der Getreideanbau schon vor über 10.000 Jahren. In den folgenden Jahrtausenden breitete er sich von dort über Asien, Afrika und Europa aus. Auf jedem der drei Kontinente wurde Getreide schnell zum unverzichtbaren Grundnahrungsmittel. In Mittelamerika gab es eine ähnliche Entwicklung – allerdings mit Pseudogetreide, allen voran Amaranth. Im heutigen Mexiko wurde Amaranth schon vor etwa 9.000 Jahren kultiviert. Ohne seine goldenen Körner hätten die mesoamerikanischen Hochkulturen wie Mayas und Azteken niemals die Bevölkerung ihrer großen Städte ernähren können. Forscher gehen davon aus, dass im Reich der Azteken bis zu 20.000 Tonnen „huaútli“ (Amaranth) pro Jahr geerntet wurden. „Huaútli“ stand bei den Azteken und den benachbarten Völkern in hohem Ansehen. In ihren Augen war Amaranth mehr als nur ein Nahrungsmittel, ihm wurde auch eine heilende und lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. Selbst in den Opferzeremonien zur Ehren des Sonnengottes spielten Amaranth-Körner eine wichtige Rolle.

Nachdem im 16. Jahrhundert das Reich der Azteken von den Spaniern erobert wurde, verboten die Eroberer nicht nur die Kultur der Einheimischen, sondern auch ihre religiösen Feste und selbst den Anbau von Amaranth. Bereits der Besitz des Pseudogetreides wurde mit dem Tod bestraft. So gerieten die wertvollen Körner innerhalb weniger Jahre in Vergessenheit. Erst im 20. Jahrhundert wurden sie in wild wachsender Form von Botanikern wiederentdeckt. Die Forscher, die sich mit Amaranth befassten, begriffen schnell, dass sie es mit einer kleinen Sensation zu tun hatten. Denn die Körner von Amaranth waren nicht nur glutenfrei, sondern enthielten auch Eisen, Eiweiß und viele andere wichtige Nährstoffe.

1982, acht Jahre nach der Gründung von Allos, brachte der Bio-Pionier Walter Lang das Korn der Azteken nach Deutschland. Seitdem ist es aus dem Allos-Sortiment nicht mehr wegzudenken. Der Klassiker schlechthin, sind natürlich die legendären Amaranth-Müslis. Jede Variante enthält gepoppten Amaranth und wird – je nach Sorte – mit Beeren, Nüssen und anderen leckeren Zutaten verfeinert.

Das Amaranth Müsli Früchte mit Rosinen, Datteln, Apfelstücken, Aprikosen und etwas Honig ist ein echtes Gute-Laune-Müsli, während Brombeeren, Erdbeeren und Sauerkirschen im Allos Amaranth Müsli Beeren den Gaumen mit einer wunderbar sommerliche Note verwöhnen. Im Amaranth Müsli Protein sorgen Sojaflocken für die Extraportion Eiweiß und gehobelte Mandeln und geröstete Haselnüsse für knackigen Genuss. Fein herbe Zartbitterschokoladenflakes und kleine Stückchen von Zartbitterschokolade machen das Amaranth Schoko Müsli zu einem unwiderstehlich schokoladigen Frühstückshighlight für große und kleine Genießer. Weil das Aroma von Amaranth wunderbar mit knackigen Nüssen harmoniert, gibt es im Amaranth Müsli Nuss gleich dreimal Nuss: Haselnüsse, Mandeln und Cashewkerne. Do-It-Yourself-Müsli-Fans erhalten im Allos Amaranth Müsli Basis eine solide Grundlage mit Hafer- und Hirsevollkornflocken, gepopptem Amaranth, Leinsaat, Sesam, Buchweizen und Honig. Mit den Allos Amaranth-Müslis können Sie kraftvoll in den Tag starten oder in der Pause neue Energie tanken.

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