Zwergenwiese Tomatensauce
Die mediterrane Küche ist eine der beliebtesten kulinarischen Richtungen überhaupt. 2010 kam sie sogar auf die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Allerdings gibt es zwischen den Länderküchen von Spanien, Griechenland, Italien, Marokko, Kroatien, Portugal und Zypern deutliche Unterschiede. Was ist also gemeint, wenn von der Mittelmeerküche die Rede ist? Eine offizielle Definition gibt es nicht. In der Regel versteht man unter "mediterraner Küche" die Gemeinsamkeiten der Koch- und Esskultur im Mittelmeerraum. Obwohl sich die landestypischen Gerichte unterscheiden, gibt es bei den Grundzutaten und der Zubereitung etliche Gemeinsamkeiten. Der größte gemeinsame Nenner ist das Olivenöl. Im östlichen Mittelmeerraum war es bereits vor 8.000 Jahren bekannt. Es galt schon in der Antike als unverzichtbar. Und noch heute findet man Olivenöl in jeder Küche zwischen Gibraltar und Beirut.
Typisch für die Mittelmeerküche sind auch Knoblauch, frische Kräuter, Nudeln, helles Brot und Wein. Aufgrund der Nähe zum Meer kommen selbstverständlich Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch. Genauso wichtig ist frisches Gemüse wie Auberginen, Blattsalat, Tomaten, Paprika und Zucchini. Was wir heute als typisch mediterranes Gemüse bezeichnen, kannten die Menschen in der Antike aber noch gar nicht. Große Teile des bunten Antipasti-Gemüses kam nämlich erst Anfang des 16. Jahrhunderts nach Europa. Die Tomate hatte dabei einen besonders schweren Start.
Tomaten wurden erstmals vor ca. 1.500 Jahren kultiviert. Allerdings nicht am Mittelmeer, sondern in Mittelamerika von den Mayas und Azteken. Sie gaben der roten Frucht den Namen: „Xitomatl“. 1498 brachte Christopher Kolumbus die ersten Exemplare mit nach Europa. In den folgenden zweihundert Jahren interessierten sich jedoch hauptsächlich Botaniker für die neue Pflanze. Essen wollte sie zunächst niemand. Schuld daran waren die Zinn-Teller in den englischen Adelshäusern. Wenn diese mit den säurehaltigen Tomaten Kontakt hatten, kam es nämlich zu chemischen Reaktionen. Das in den Schalen und Tellern enthaltene Blei wurde dabei in die Frucht gezogen. Der Verzehr führte so zu Bleivergiftungen. Kein Wunder, dass man die Tomate in Europa fast zweihundert Jahre lang nicht als Nahrungsmittel, sondern nur als Kulturpflanze ansah. Erst im 18. Jahrhundert war die Forschung soweit fortgeschritten, dass die Unbedenklichkeit der Tomate wissenschaftlich belegt werden konnte. Nach und nach überwanden immer mehr Europäer ihre Vorurteile und begannen mit dem Anbau der köstlichen Frucht.
Beim Tomatenanbau übernahmen die Italiener eine Vorreiterrolle. Denn bei ihnen verbreitete sich die Tomate früher und schneller als im Rest Europas. Ein Grund dafür war sicherlich das mediterrane Klima, das die roten Früchte besonders gut gedeihen lies. Schon nach wenigen Generationen war die Tomate zu einem Eckpfeiler der italienischen Küche geworden. Ihr verdanken wir Köstlichkeiten wie „Caprese“, „Spaghetti alla Napoletana“ und natürlich Pizza. Letztere wäre ohne die „Salsa pizzaiola“, die Tomatensauce zum Bestreichen des Bodens, gar nicht vorstellbar. Wie lecker und vielseitig Tomatensaucen sein können, beweisen die aromatischen Kreationen des Bio-Pioniers Zwergenwiese aus der Gemeinde Silberstedt in Schleswig-Holstein.
Die fertig gewürzte Zwergenwiese Tomatensauce Basilikum schmeckt hervorragend zu Pasta oder Gemüsepfanne. Der sahnig-frische Charakter der Tomatensauce Ricotta eignet sich bestens für knackiges Pfannengemüse. Die Tomatensaucen Arrabbiata und Papaya-Chili überzeugen mit natürlicher Schärfe und feurigem Genuss. Genießer, die sich eine etwas andere vegane Bolognese gönnen wollen, sollten die Tomatensauce Linsen-Bolognese mit Belugalinsen probieren. Die milde Tomatensauce Mascarpone kombiniert sonnengereifte Tomaten mit Mascarpone für cremigen Genuss. Wer es exotischer mag, sollte die Tomatensauce Kurkuma probieren – eine außergewöhnliche Sauce, die zu mediterranen und asiatischen Kreationen passt. Und die Kinder-Tomatensauce begeistert Groß und Klein mit mild-tomatigem Geschmack und Apfelsüße.
Nudeln liebt jeder. Und fertige Tomatensaucen sind praktisch für schnelle Mahlzeiten. Mit Bio-Tomaten, die zum Erntezeitpunkt auch ausgereift waren und Bio-Gewürzmischungen, die den Gaumen mit den unterschiedlichsten Aromen kitzeln, wird es ein besonders schmackhaftes Essen. Danke Zwergenwiese und guten Appetit.