Zurück zum Anfang
Zurück zum Anfang
Zurück zum Anfang

Vitaquell Sojasoßen

:

Was darf im Kühlschrank auf keinen Fall fehlen? In Deutschland gibt es einen klaren Favoriten auf diese Frage: kühles Bier. Bei den unverzichtbaren Zutaten liegen Butter, Milch oder Margarine ganz weit vorne. Senf, Ketchup, Joghurt und Sahne werden ebenfalls oft genannt. In Asien sind Milch und Käse in der Küche dagegen eher die Ausnahme. Dafür gelten Sojasoße, Reisessig, frischer Ingwer, Kokosmilch und Fischsauce als unverzichtbar. Sojasoße ist für viele Köche sogar die wichtigste Zutat in der asiatischen Küche überhaupt. Es ist also kein Wunder, dass sie in beinahe jedem Kühlschrank zwischen Kuala Lumpur und Kyoto zu finden ist. Sojasoße ist nicht nur eines der beliebtesten Würzmittel, es ist auch eines der ältesten. Die Vorläufer der dunklen Soße waren bereits vor 3.000 Jahren im Chinesischen Altertum bekannt. Damals wurden Fleisch und Fisch in Salz eingelegt um sie länger haltbar zu machen. Das Fleisch, das auf diese Weise behandelt wurde, gab dabei eine dunkle, salzige Flüssigkeit ab. Diese wurde gesammelt und zum Würzen und Verfeinern von Speisen genutzt.

Im 6. Jahrhundert hatte sich der Buddhismus über weite Teile Asiens ausgebreitet. Seine Anhänger ernährten sich zum größten Teil vegetarisch. Für die aus gesalzenem Fleisch gewonnenen Würzsoßen brauchten sie also eine Alternative. Eine populäre und fleischlose Option war eine salzige Sauce aus fermentiertem Weizen. Ein japanischer Zen-Mönch entdeckte sie auf einer Studienreise durch China und nahm sie mit in seine Heimat. Zurück in Japan begann er mit dem Rezept zu experimentieren. Er ersetzte den fermentierten Weizen zur Hälfte mit fermentierten Sojabohnen. Das Ergebnis war eine Würzsauce mit milderem Aroma, die den Geschmack der Speise verfeinerte aber nicht überlagerte. Diese erfreute sich schnell größter Beliebtheit, denn die meisten Japaner hatten damals einen sehr eintönigen und Reis lastigen Speiseplan. Mit der neuen Sauce kam endlich Aroma in die Reisschale. Im 16. Jahrhundert war die Rezeptur ausgereift und die erste kommerzielle Brauerei für „Shōyu“ (Sojasauce) nahm ihren Betrieb auf.

Holländische Händler brachten die Sojasauce im 17. Jahrhundert aus Japan nach Europa. Die Bezeichnung „Soja“ wurde dabei übrigens vom japanischen „Shōyu“ abgeleitet. In der westlichen Welt ist die japanische Variante der Sojasauce bis heute auch die bekannteste. Durch den Einsatz moderner Technik kann das beliebte Würzmittel heute schnell und billig produziert werden. Trotzdem setzen viele Sojabrauereien in Asien noch immer auf die traditionelle Herstellung. Und die besteht nach wie vor aus drei Schritten: Zuerst wird gerösteter und gemahlener Weizen zu gleichen Teilen mit gedünsteten Sojabohnen gemischt. Durch die Zugabe von Mikroorganismen entsteht die Trockenmaische. Diese wird mit Wasser und Salz zu einem Brei vermischt. Im zweiten Schritt kommt dieser Brei zum Fermentieren in ein Fass oder einen Tank. Dort kommt es zu einer Enzymreaktion, die entscheidend für den Geschmack der Sauce ist. Dabei wird das Sojaweiß in einzelne Aminosäuren aufgespalten. Aus der Weizenstärke entsteht Zucker, der zum Teil auch in Alkohol umgewandelt wird. Diese Inhaltsstoffe bestimmen Farbe, Aroma und Würze der Sojasauce. Der Brauprozess der natürlich gebrauten Sojasauce dauert je nach Rezeptur und Braumeister zwischen 4 und 12 Monaten. Es gibt aber auch Sojasaucen, die länger reifen. Die Fertigstellung kann bis zu fünf Jahren dauern. Zum Schluss wird der Brei aus dem Fass in ein Tuch einwickelt und langsam ausgepresst. Die dabei gewonnene Sauce wird aufgefangen und gefiltert. Um sie länger haltbar zu machen, werden Sojasaucen häufig auch noch pasteurisiert. Sojasauce ist in Ostasien zwar überall zu finden, trotzdem gibt es Unterschiede bei Herstellung und dem Verhältnis der Zutaten. In Vietnam oder Indonesien hat sie ein anderes Aroma als in Japan oder Korea..

Die Vitaquell Sojasaucen in drei Geschmacksrichtungen eignen sich perfekt für die asiatische Küche. Suppen, Saucen, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte können schnell und einfach nach Herzenslust abgerundet werden. Die Grundlage der Saucen sind Sojabohnen aus Bio-Anbau. Die Vitaquell Shoyu Sojasauce ist durch ihren Weizenanteil besonders mild im Geschmack. So gibt sie Gerichten einen authentischen Asia-Touch, ohne zu dominieren oder zu kräftig zu wirken. Darf es einen Tick intensiver sein? Dann ist die Vitaquell Tamari Sojasauce die richtige Wahl. Während des dreijährigen Reifeprozesses erlangt die Sauce eine erstklassige Spitzenqualität. So verfeinert sie gekonnt Sushi, Ramen-Nudeln und Tofuspeisen. Pikant-süß ist hingegen die indonesische Soja Würzsauce von Vitaquell. Zitronengras, Lorbeer, Koriander und Knoblauch entfalten ein ausgewogenes, frisches Aroma. Mit Vitaquell Sojasaucen unterstreichen Sie den Eigengeschmack Ihrer Gerichte. Erleben Sie das asiatische Lebensgefühl.

Nach oben scrollen