Salus Salusan Ortho
„Fließendes Wasser wird nicht schal“ ist die chinesische Analogie zum deutschen „Wer rastet, der rostet“. Im Land der Mitte nimmt man dieses Sprichwort aber deutlich ernster. Regelmäßige Bewegungsübungen sind schon seit Jahrtausenden eine Säule der traditionellen chinesischen Heilkunst. Um Gebrechen jeder Art rechtzeitig vorzubeugen, liegt der Fokus im Reich der Mitte vor allem auf Prävention und kontinuierlicher Weiterentwicklung der alten therapeutischen Verfahren. Pflanzliche Arzneien, Akupunktur und Massagen unterstützen in diesem Sinne seit mehr als 2.000 Jahren das individuelle Wohlbefinden. Die Anwendungen funktionieren am besten in Verbindung mit ausgewogener Ernährung und kontinuierlicher Bewegung. Kurz nach Sonnenaufgang kann man viele Chinesen in Parks, auf Hausdächern oder am Straßenrand dabei beobachten, wie sie mit langsamen, gleichmäßig fließenden Bewegungen Körper und Geist aufeinander abstimmen.
Taijiquan wird auch als Meditation in Bewegungen oder als Schattenboxen bezeichnet. Es gehört zu den sogenannten „Inneren Kampfkünsten“. Der Legende nach reichen dessen Wurzeln zurück bis ins 10. Jahrhundert. Damals beobachtete der daoistische Mönch Zhang Sanfeng den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich. Mit fließenden weichen Bewegungen wich die Schlange dem spitzen Schnabel des Vogels so lange aus, bis dieser erschöpft aufgab. Zhang Sanfeng übernahm dieses Prinzip und entwickelte daraus eine Kampfkunst, bei der es nicht auf Muskelkraft ankam. Seine Techniken wurden über die Jahrhunderte von den Mönchen der Wudang-Berge immer weiter verfeinert. Dabei entstanden zahlreiche neue Stile. Der bekannteste davon ist das Taijiquan.
Taijiquan (umgangssprachlich oft nur Tai Chi genannt) wird heute von Millionen Menschen auf der ganzen Welt praktiziert. Die Abfolge bestimmter Bewegungsabläufe wird als Form bezeichnet und bildet den Kern der Taijiquan-Übungen. Die einzelnen Abschnitte einer Form haben oft poetische Namen wie „den Tiger umarmen und zum Berg zurückkehren“. Bei Techniken wie Fersentritt oder Fauststoß ist die Kampfkunst noch deutlich erkennbar. Allerdings unterrichten die meisten Taijiquan-Schulen ihre Kunst nicht mehr zur Selbstverteidigung. Stattdessen geht es um die Förderung von Körpergefühl und Konzentration. Früher gab es Langformen, deren korrekte Ausführung über eine Stunde dauern konnte. Die heute dominierenden Kurzformen werden dagegen innerhalb von 5 bis 15 Minuten absolviert. Allerdings erfordern auch sie ein hohes Maß an Konzentration. Die stetig wachsende Popularität von Taijiquan hat jedoch noch einen anderen Grund. Die Übungen stärken auf sanfte Weise Muskeln, Sehnen und Bänder. In China spricht man dabei auch vom „Ölen der Gelenke“.
Der menschliche Bewegungsapparat besteht aus knapp 200 Knochen, 656 verschiedenen Muskeln und 212 Gelenken. Im Alltag werden diese jedoch nicht gleichmäßig beansprucht. Das macht sich vor allem bei den Gelenken bemerkbar. Zu wenig Bewegung durch zu langes Sitzen macht den Gelenken ebenso zu schaffen wie Überlastung beim Sport. In vielen Fällen leiden die Gelenke aber eher an zu wenig Bewegung als an zu viel. Beim Bewegen der Gelenke werden Nährstoffe in die Knorpel hinein und Abbauprodukte heraus transportiert. Um die Funktion des Bewegungsapparats so lange wie möglich zu erhalten, nutzt man in Asien seit Jahrtausenden Bewegungskünste wie Taijiquan oder Yoga. In Europa entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts spezielle Gymnastikübungen, die vor allem für den Frühsport daheim empfohlen wurden. Unabhängig von den eigenen Präferenzen; vom wohltuenden Effekt regelmäßiger Bewegung profitiert der Körper auf jeden Fall. Wer seinen Gelenken darüber hinaus noch etwas Gutes tun will, findet in der Serie Salusan Ortho von Salus wichtige Nährstoffe zur ergänzenden Unterstützung des Bewegungsapparates.
Das Salusan Ortho Teufelskralle-Gel mit einem Wirkstoffkomplex aus Grünlippmuschel, afrikanischer Teufelskralle und Menthol kühlt und erfrischt die betroffenen Stellen beim Einmassieren. Das geschmacksneutrale und gut lösliche Salusan Ortho Kollagenhydrolysat-Pulver lässt sich gut mit kalten aber auch mit warmen Speisen sowie Getränken vermischen. Salusan Ortho zur Unterstützung von Knochen, Knorpel, Muskeln und Bindegewebe ist auch in Kapselform erhältlich. Das auf einer wertvollen Wildfrucht-Kräutermischung basierende Salusan Ortho Bio-Hagebutten-Tonikum wird als tägliche 30-ml-Einheit nach dem Essen empfohlen.