Pukka Dreier Tee
Wer versucht, sich bei anderen einzuschmeicheln, der „raspelt Süßholz.“ Die Redewendung kennt man schon seit Ewigkeiten. Früher glaubte man, dass das Lutschen von Süßholzbonbons einen weichen und angenehmen Klang der Stimme zur Folge hätte. Und für deren Herstellung mussten zunächst einmal Süßholzwurzeln klein geraspelt werden. Dabei macht die Wurzel ihrem Namen wirklich alle Ehre. Aufgrund des enthaltenen Glycyrrhizins süßt Süßholz fast 50-mal stärker als Zucker. Kein Wunder, dass es sich schon in der Antike so großer Beliebtheit erfreute. Selbst die Pharaonen wollten auf ihrer letzten Reise nicht darauf verzichten. So fanden Forscher in verschiedenen Grabkammern verschiedene Zubereitungen von Süßholzwurzeln. Der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Eresos experimentierte ca.350 Jahre v. Chr. mit verschiedensten Hölzern, Früchten und Gewächsen. Ein Ergebnis war ein schmackhafter Saft aus gekochten Süßholzstangen. Diesen empfahl er nach verschiedenen Selbstversuchen als hervorragenden Durstlöscher aber auch als Heilmittel gegen Husten.
Einige Jahrhunderte nach Theophrastos begannen die Legionen Roms Britannien zu erobern. Um Erkältungen vorzubeugen, hatten die Legionäre auf ihrem Feldzug in den Norden der regnerischen Insel auch Lakritze im Marschgepäck. Selbst Hildegard von Bingen war von der süßen Wurzel aus dem vorderen Orient sichtlich angetan. Sie empfahl Süßholz vor allem gegen Depressionen. Ihr zufolge macht es die Stimmung der Menschen gütiger und sorgt für eine klare Stimme. Neben Süßholz-Tee wurden im Spätmittelalter aber auch Lakritz-Taler in den Apotheken verkauft. Dazu wurde der schwarze Saft nach dem Kochen in kleine Förmchen gegossen. Dass aus der Arznei eine beliebte Süßigkeit wurde, ist dem Ungeschick des englischen Apothekers George Dunhill zu verdanken. Bei der Herstellung von Lakritze fiel ihm eine Tasse Zucker in den Topf. Das Resultat dieses Malheurs schmeckte ihm aber so gut, dass er seine Taler von nun an absichtlich süßte. Nach kurzer Zeit begeisterten sich die Patienten aus ganz England und auch der angrenzenden Länder für diese süße Variante. Im Lakritz-Konfekt, das wir heute kennen, sind neben Lakritze noch Zucker, Geliermittel, Mehl und Stärke enthalten. Neben dem süßen Lakritz gibt es noch eine salzige Variante, sie ist vor allem in Skandinavien sehr populär.
Vor allem die Küstenbewohner schwören auf Lakritz-Drops und Bonbons zur Vorbeugung von Husten und Heiserkeit. Gerade in der kalten Jahreszeit kann man das Süßholz aber auch noch in einer ganz anderen Form genießen. Und zwar als Tee. Eine Besonderheit der Süßholzwurzel ist nämlich, dass sich ihr Geschmack regional deutlich unterscheidet. Kenner schmecken sofort, ob dieses in China oder Ägypten angebaut wurde. Aus dieser Vielfalt bedient sich Pukka für seine Teekreationen. Pukka Drei Süßholz ist eine prickelnde Bio-Teemischung mit kasachischer, pakistanischer und ägyptischer Süßholzwurzel. Spüren Sie, wie Sie diese vollmundige Kraft wunderbar süß bis ganz innen wärmt. Nicht nur Lakritzbonbons sorgen im Herbst und Winter für ein wohliges Gefühl im Hals. Bei Heiserkeit und strapazierter Stimme greift man auch gern zu einer heiße Tasse Kamillentee. Kamillentee ist seit Jahrhunderten ein bewährter Klassiker. Mit der Variante Drei Kamille zeigt Pukka, dass Kamillentee aber alles andere als von gestern ist. Ägyptische, Kroatische und Ungarische Kamilleblüten werden dafür von Hand gepflückt und anschließend schonend vermengt und zerkleinert. Diese köstliche Kamillenteekreation bringt Ruhe in einen hektischen Alltag und geschmackvolle Abwechslung für den Gaumen.
Aller guten Dinge sind drei, ist auch das Motto von Pukka Drei Minze. Das Trio besteht aus fein geschnittener Grüner Minze, Ackerminze und Pefferminze. Die geballten Minzkraft wirkt so gleich dreifach frisch. Pukka Dreier Tees erhalten Sie aber auch in weiteren schmackhaften Teemischungen: Pukka Drei Fenchel mit einer köstlich-stärkenden Zusammensetzung aus türkischem süßen Fenchelsamen, mildem Wilden Fenchel und fedrigem Fenchelkraut. Pukka Drei Zimt mit der süß-würzigen Wärme von Zimt ist ein Tee mit goldbraunem Schimmer in der Tasse. Grundlage sind feinste Zimtrinden aus Vietnam, Indonesien und Indien. Oder probieren Sie Drei Tulsi, einem Trio von “Heiligem Basilikum“ mit Grünem Tulsi, Lila Tulsi und zitronigem Wilden Tulsi. Pukka Tees schmecken nicht nur wunderbar, sie können auch die Lebensgeister wecken. Pukka Drei Ingwer nutzt dazu eine Mischung aus feurigem Ingwer, süßem Galgant und goldgelbem Kurkuma.
Genießen Sie wunderbare Biokräuter-Aufgüsse auf der Basis der indischen Lehre des Ayurveda. Pukka Herbs wurde gegründet, um die Wunder dieser alten Weisheit für jedermann zugänglich zu machen.