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Pan do Mar Maritime Spezialitäten

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In Großbritannien hat fast jeder Ort, der aus mehr als 5 Häusern besteht ein Pub. Im Jahr 2022 gab es im Vereinigten Königreich 45.800 Pubs. Anfang der 1980er waren es noch fast 70.000. Genau wie die Tea-Time, der trockene Humor oder das Fahren auf der linken Straßenseite gehört das Pub zu den Eckpfeilern der englischen Kultur. Kontinentaleuropäer denken oft, dass es sich lediglich um die englische Variante einer Kneipe handelt. Mit dieser Einschätzung liegen sie jedoch weit daneben, denn ein Pub ist viel mehr als das. Für die „Locals“ (die Bewohner des Viertels) ist es quasi das zweite Wohnzimmer. Hier trifft man sich zum Quizabend, zur Karaoke-Nacht und natürlich zum Bingo. Darüber hinaus haben viele Pubs auch eine beachtliche Sammlung an Brettspielen. Und wenn die Briten um 17:00 Uhr ihren Arbeitsplatz verlassen, machen viele mit den Kollegen noch einen Abstecher ins Pub. Bei einem Pint oder zwei lässt man in gelassener Atmosphäre den Tag Revue passieren. Wer danach nicht gleich nach Hause gehen will, kann im Pub auch gleich sein Abendessen bekommen. Das typische Pub-Food ist üppig, herzhaft und macht auf jeden Fall satt. Neben Hamburgern, Pommes oder gebackenen Bohnen stehen auch fast immer „Pies“ (Pasteten) auf der Speisekarte. Dabei handelt es sich um fein gewürzte Gerichte aus fein gehacktem bzw. gemahlenem Fleisch oder Fisch, die in Teig gefüllt und gebacken werden. Pasteten sind seit dem 17. Jahrhundert ein fester Bestandteil der englischen Küche. Pasteten sind sogar noch älter als England selbst. Archäologen fanden das Rezept einer Geflügelpastete in sumerischer Keilschrift, das auf ca. 1.700 v. Chr. datiert wurde.

Vor etwa 1.000 Jahren kam die Paste aus dem Orient nach Frankreich. Dort erfreute sie sich beim Adel schnell größter Beliebtheit und war oft der Höhepunkt opulenter Festmahle. Wegen der aufwendigen Herstellung war die Position des Pastetenbäckers im Mittelalter auch ein separater Beruf, bei man viel mehr verdienen konnte als normale Köche oder Bäcker. Die Glanzzeit der Pastetenbäckerei war jedoch die Renaissance. Um ihren Reichtum zu demonstrieren, ließen wohlhabende Händler ihre Pasteten mit teueren Gewürzen aus dem Orient verfeinern. Darüber hinaus versuchten sich die Reichen und Mächtigen gegenseitig mit immer größeren Pasteten zu überbieten. 1452 soll bei einem Bankett zu Ehren des Herzogs von Burgund eine Pastete serviert worden sein auf der mehrere Spielleute musizierten. Während der Hochzeitsfeier des Herzogs Wilhelm von Bayern 50 Jahre später gab es ebenfalls eine Riesenpastete. Beim Anschneiden stieg ein Schauspieler in voller Rüstung heraus, um dem Brautpaar zu gratulieren. Aber nicht nur bei der Größe wurde geprotzt, die Köche probierten auch immer ausgefallenere Formen aus. Besonders beliebt waren Tiermotive wie Schwäne, Hirsche oder Fabelwesen wie Drachen und Einhörner.

Der Begriff „Pastete“ kommt vom romanischen “pastata“, was so viel bedeutet wie „in Teig gehülltes Fleischgericht“. Pasteten, die in einer Form gebacken werden, sind jedoch häufig nicht komplett von Teig umschlossen. In England und Amerika gibt es viele Pie-Variationen bei denen lediglich die Oberfläche mit Teig bedeckt ist. Mittlerweile bezeichnet man aber auch viele Aufstriche als Pasteten bzw. Pâté. Einige davon kann man sich durchaus als Füllung einer klassischen Pastete vorstellen. Die zahlreichen vegetarischen Aufstriche, die es mittlerweile gibt, sollten aber lieber auf dem Brot oder als Dip genossen werden. Die Fischpasteten von Pan do Mar haben zwar keinen Teigmantel, dafür aber ein unverwechselbares Aroma.

Pan do Mar ist ein auf Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten aus nachhaltiger Küstenfischerei spezialisiertes Unternehmen. Die leckeren Fisch-Pasteten begeistern Gourmets genauso wie die sortenrein in Bio-Pflanzenölen oder schmackhaften Saucen eingelegte Fisch-Filets. Pan do Mar Fischpasteten überzeugen als herzhafte Brotaufstriche genauso wie als Beilage zu Reis, Kartoffeln, Nudeln und Gemüse. Für den Pan do Mar Thunfischsalat mit Bio-Gemüse wird Thunfisch mit Erbsen, Mais, Karotten, Paprika, Oliven und Zwiebeln angerichtet. Bei der pikant-würzigen Makrelen-Paprika-Pastete treffen Makrelenfilets auf köstliche Bio-Paprika, Bio-Zwiebeln und natives Olivenöl. Der Pan do Mar Thunfisch naturell verfeinert Salate und Pizzabeläge mit einem ursprünglichen Geschmack, ist aber auch pur ein Genuss. Mit Tintenfischstücken von Pan do Mar geben Sie Ragouts, Suppen oder Pasta-Gerichten eine wunderbar individuelle Note. Pan do Mar bringt mit gutem Gewissen maritimen Genuss auf den Teller.

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