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Fairafric Schokoladen

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Die Zunge ist ein wahres Multitalent. Der komplexe Muskel ermöglicht neben dem Artikulieren der Sprache auch ein differenziertes Schmecken und spielt sogar beim Tasten eine wichtige Rolle. Neben Lippen und Fingerspitzen gehört die Zunge zu den feinfühligsten Bereichen unseres Körpers. Diese Sensibilität dient dazu, die „mechanischen Eigenschaften“ unserer Speise im Mund zur überprüfen. So lässt sich schnell herausfinden, ob sich Knochensplitter, Schalenstückchen oder kleine Fischgräten im Essen befinden. Durch die hohe Dichte an Tast-Rezeptoren auf der Zungenspitze kommt es beim Aufspüren von Fremdkörpern oft zu einem „Vergrößerungseffekt“. Kerne und Körnchen fühlen sich deshalb oft überdimensionierter an, als sie tatsächlich sind. Dieses Phänomen wirkt sich auch direkt auf unser Genusserlebnis aus. Besonders deutlich wird das bei Schokolade. Diese überzeugt nicht nur mir ihrem speziellen Aroma, sondern sollte auch zart auf der Zunge zergehen. Ihren berühmten Schmelz verdankt die Schokolade aber dem Erfindungsreichtum von Chocolatiers des 19. Jahrhundert.

Die Spanier brachten im 16. Jahrhundert erstmals Kakaobohnen aus der „Neuen „Welt“ nach Europa. Während mit Honig gesüßter Kakao zum Trend-Getränk des Adels wurde, blieb dieser während der nächsten 300 Jahre für den Großteil der Bevölkerung unbezahlbar. Dank schnellerer Schiffe und größerer Laderäume sanken Anfang des 19. Jahrhunderts die Rohstoffpreise und Schokolade wurde auch für einfache Bürger erschwinglich. Etwa zeitgleich kamen auch die ersten Schokoladentafeln auf den Markt. Die feste Form war Kakaobutter zu verdanken, die beim Pressen von Kakaobohnen entstand. Durch das Verrühren von Zucker, Kakaopulver und geschmolzener Kakaobutter entstand eine zähe Masse, die in einer Form aushärten konnte. Die Tafelschokolade war geboren. Im Mund fühlte sich die Schokolade jedoch mehlig oder sogar krümelig an. Um das zu ändern begannen die Chocolatiers ihre Kakaomasse mit ausgeklügelten Walzwerken immer feiner zu vermahlen. Für einen besonders zarten Schmelz werden Zuckerkristalle heute auf kleinste Partikel reduziert. Schon minimalste Veränderungen können dazu führen, dass sich die Schokolade im Mund etwas „sandig“ anfühlt.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt moderner Schokoladenherstellung ist das Conchieren. Dabei wird die Schokoladenmasse unter ständigem Rühren über einen längeren Zeitraum erwärmt. Während sich ungewollte Bitterstoffe verflüchtigen, wird die Schokoladenmasse durch das gleichmäßige Verteilen der Aromastoffe veredelt. Zudem wird ihr beim Conchieren überflüssiges Wasser entzogen. Erst dadurch bekommt sie ihre typische Textur und das angenehme Schmelzverhalten. Man könnte sagen: Beim Conchieren bekommt die Schokolade ihren Charakter.

Heute stammen 70% des weltweit angebauten Kakaos aus Westafrika. Trotzdem wird weniger als 1% aller Schokoladen dort hergestellt. Fairafric möchte das ändern. Die Fairafric Zartbitterschokoladen werden mit 70% und 80% Kakaoanteil angeboten. Kraftvolle Kakaoaromen und das Prickeln von Salzkristallen machen die Zartbitterschokolade Fleur de Sel und die Milchschokolade Fleur de Sal zu einem Freudenfest für die Geschmacksnerven. Alle Milchschokoladen von Fairafric haben einen Kakaoanteil von 43%. Sie sind zudem in der klassischen Variante und mit gerösteten Haselnusssplittern erhältlich. Die Zartbitterschokolade Tigernuss & Mandel verdankt feinem Erdmandelmehl ihre überraschend süß-nussige Note, die durch Mandelsplitter noch intensiviert wird. Mit Fairafric Schokoladen erleben Sie die genussvolle Seite Westafrikas.

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