Bio4you Bonbons
Sie sind klein, bunt und auf der ganzen Welt zuhause: Bonbons. Es gibt wohl kein Land auf der Erde, in dem sie nicht gerne gelutscht werden. Unter den Süßwaren sind Bonbons die absoluten Klassiker. Ihren Ursprung verdanken wir den Persern, die vor über 1.400 Jahren entdeckt hatten, wie sich aus Zuckerrohrsaft Zucker gewinnen ließ. Dazu wurde heißer Zuckerrohrsaft mit eiweißhaltigen Stoffen und Kalk in einen hohlen Kegel aus Ton gefüllt. In seiner Spitze kristallisierte der Zucker und bildete einen festen Kegel mit abgerundeter Spitze, den Zuckerhut. In dieser Form konnte der Zucker gut transportiert werden. In Tücher gehüllt brachten ihn Handelskarawanen in jeden Winkel des Morgenlandes. In den Fürstenhäusern Arabiens etablierten sich Süßigkeiten aus Zucker schon bald zum Statussymbol. Jahrhundertelang hatte der Zucker eine große kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Das wird auch am Namen deutlich. Denn das Wort „Zucker“ wurde vom arabischen „sukkar“ (süß) abgeleitet. Zucker alleine macht aber noch kein Bonbon. Das süße Naschwerk entstand erst als die Perser im späten 7. Jahrhundert begannen, Zucker mit Fruchtsaft zu mischen. Die Bonbonmasse wurde erhitzt, durchgeknetet und nach dem Aushärten in kleine Stückchen geschnitten. Unter dem Namen „Fanid Chsai“ verbreitete sich das Ur-Bonbon über die Seidenstraße vom Mittelmeer bis nach Indien.
Während die Menschen im Orient bereits Bonbons und andere Süßwaren kreierten, war Zucker in Europa bis ins Hochmittelalter unbekannt. Erst durch heimkehrende Kreuzfahrer verbreitete er sich langsam im Abendland. Weil das weiße Gold aber extrem teuer war, süßte das einfache Volk weiterhin mit Honig. Wer im Spätmittelalter und der Renaissance auf der Suche nach Zucker war, wurde höchstens in Apotheken fündig. Findigen Apothekern war auch die Entdeckung zu verdanken, aus Zucker und Kräutern eine Bonbonmasse anzurühren. Dank des weißen Rohstoffs aus dem Morgenland wurden so aus bitteren Heilkräutermixturen süße Drops; das Hustenbonbon war geboren. Diese „Medizin“ konnten sich jedoch nur Fürsten oder reiche Kaufleute leisten. Einmal auf den Geschmack gekommen, verlangten sie schon bald weitere Geschmacksrichtungen als nur Kräuter. Und so stiegen die Konditoren in die Bonbonherstellung ein. Ihre bunten Kreationen aus Früchten und Zucker waren schon bald in ganz Europa gefragte Luxusgüter. Der französische König Henri IV galt als besonders exzessiver Bonbon-Liebhaber. Als der Monarch im Jahr 1572 seine Hochzeit feierte, gab es neben ausgefallenen Torten auch eine riesige Auswahl an Bonbons. Darüber freuten sich natürlich vor allem die Kinder. Vor lauter Begeisterung über die köstliche Süßigkeit riefen sie immer wieder „Bon“! „Bon“! (gut, gut!). Angeblich kam das Bonbon so zu seinem Namen.
Ab dem 19. Jahrhundert konnte Zucker in großen Mengen aus den Kolonien importiert werden. Überall in Europa entstanden daraufhin Süßwarenmanufakturen, die Bonbons, Lollis, Zuckerstangen und andere Leckereien herstellten. Auch Kinder, die nicht in Palästen wohnten, kamen nun in den Genuss der Süßigkeiten. Ob mit Fruchtsaft, Sahne oder Kräutern; Bonbons sind heute noch genauso beliebt wie damals. Karneval ohne Kamellen? Undenkbar. Und auch in Autos und Schreibtischschubladen finden sich häufig Bonbons für süßen Heißhunger.
Die Bonbonkreationen von Bio4you setzen auf Bio. Verschiedene köstliche Sorten sorgen für Abwechslung und erlesenen Bonbon-Genuss. Bei den Ingwer Limette / Ingwer Orange Bonbons trifft die fruchtige Frische von Limetten und Orange auf die milde Schärfe von Ingwer. Ingwer-Fans werden sich aber auch über die Ingwer Kräuter Bonbons freuen. Mit Extrakten aus Süßholzwurzel, Holunder- und Lindenblüten, Eibischwurzeln und Schafgarbenkraut bekommt der Ingwer aromatische Gesellschaft, die sich sehen lassen kann. Wer keinen Ingwer mag, aber auf Kräuter nicht verzichten will, sollte die 20 Kräuter Bonbons probieren. Fenchel, Malvenblüten, Bibernell, Spitzwegerich und Kamillenblüten sorgen im Verbund mit anderen Kräutern für wohltuenden Genuss. Mit den Bio4you Salbei Kräuter Bonbons genießen Sie die Kraft von wildem Salbei. Die Sanddorn Granatapfel Bonbons sind eine herrlich fruchtige Alternative zu klassischen Fruchtbonbons. Die Füllung belebt mit der milden Säure von Sanddorn und Granatapfel. Welches Bonbon nun das Beste ist? Entscheiden Sie einfach selbst.