Allos Pflanzendrinks
Bis zum frühen Mittelalter war der Mensch Selbstversorger. Er aß das, was er angebaut oder im Wald gefunden hatte. Erst durch die Entstehung der Städte wurde die Ernte zur Handelsware. Aus anfänglich kleinen Märkten entwickelte sich bis heute eine riesige Vermarktungsindustrie. Im Jahr 1900 baute ein Bauer in Deutschland im Schnitt die Nahrung für fünf Personen an. 50 Jahre später waren es bereits 10 und Anfang des 21. Jahrhunderts ernährte er über 140 Personen. Die Bauern konnten ihre Produktivität innerhalb von knapp 100 Jahren um mehr als das 28-fache steigern. Möglich wurde dieses rasante Wachstum vor allem durch den technischen Fortschritt. Noch um die Jahrhundertwende wurden die meisten Felder mit Muskelkraft beackert. Pferde, Ochsen oder Maultiere mussten den Pflug ziehen, der von den Bauern in den Boden gedrückt wurde: ein Knochenjob für Mensch und Tier. Heute wird der Pflug von einem Traktor über das Feld gezogen. Dabei wird nicht nur eine Furche gezogen, sondern oft gleich vier oder mehr. Während das Pflügen eines Feldes früher manchmal mehrere Tage dauerte, ist es heute innerhalb weniger Stunden erledigt.
Der Einsatz von Maschinen stellt zweifellos eine wesentliche Arbeitserleichterung für die Bauern dar. Andere Modernisierungsmaßen in der Landwirtschaft werden rückblickend aber auch kritisch gesehen. Dazu gehört neben Tierfutter aus dem Labor vor allem der Einsatz chemisch behandelter Düngemittel. Seit den 1950ern wurden diese auf den meisten Feldern in Europa verteilt. Viele traditionell familiengeführte Höfe sind inzwischen in landwirtschaftliche Großbetriebe übergegangen. Deren Profitmaximierung ging oft direkt zu Lasten der Umwelt. Denn Insektizide, Fungizide und Herbizide können die Böden, das Grundwasser und auch die angebauten Pflanzen belasten. In den 1970ern entwickelte sich erstmals der Wunsch nach Alternativen zur industriellen Landwirtschaft. Natürliche und unverfälschte Lebensmittel waren aber schwer zu bekommen. Ein junger Mann namens Walter Lang gründete daraufhin ein Selbstversorger-Projekt. Auf einem alten Bauerhof wurden mit selbst erzeugtem Honig und getrockneten Früchten in Handarbeit die ersten Fruchtschnitten hergestellt. In der noch jungen Naturkostbewegung wurden diese begeistert aufgenommen. So begann die Entwicklung von Allos, einem der wichtigsten Bio-Pioniere in Deutschland.
Für Aufsehen sorgt die junge Marke Anfang der 1980er Jahre. Damals brachte Allos Amaranth aus Südamerika noch Deutschland. Es gelang, „das Wunderkorn der Inka“ auch auf deutschen Feldern anzubauen. Lange bevor Amaranth als Superfood populär wurde, war es schon fester Bestandteil der Allos Müslis. Kein Wunder also, dass hierzulande viele Menschen ihre erste Erfahrung mit Amaranth einem der leckeren Allos Müslis verdanken. Im Lauf der Zeit wuchs das Allos Bio-Sortiment um Fruchtaufstriche, Gebäck, Riegel, Fruchtsaucen und Fertiggerichte. Und auch das Angebot an Frühstückscerealien wurde immer weiter ausgebaut. Dazu zählen auch die Allos Pflanzendrinks. Sechs verschiedene Sorten bieten interessante Alternativen zur Kuhmilch.
Wer es klassisch mag, sollte den Allos Soja Drink oder den Reis Drink im Frühstücksmüsli probieren. Der Allos Mandel Drink naturell besteht nur aus Wasser, Mandeln und einer Prise Meersalz. Durch den Verzicht auf zusätzlichen Zucker ist der Mandeldrink vielseitig verwendbar und schmeckt sowohl heiß als auch kalt. Der Reis Kokos Drink überzeugt durch die Zugabe von Kokosnussmilch mit einem exotischen Aroma. Natürlich darf auch eine Hafer-Variante nicht fehlen: Der Allos Hafer Drink verfügt über eine milde Eigensüße. Der Allos Dinkel Drink komplettiert ist etwas kräftiger im Geschmack ist als die anderen Sorten.