Salus Alpenkraft
Nur wenige Kräuter haben eine so spannende Biographie wie der Thymian. Früher begleitete er Pharaonen ins Jenseits, heute verfeinert er Pasta, Fisch und mediterrane Gerichte. Weil Thymian zu den beliebtesten Küchenkräutern Europas zählt, wird die Pflanze oft mit Kräutern der Provence und mediterraner Küche verbunden. Seine Karriere begann der Thymian jedoch vor 5.000 Jahren als Heilpflanze bei den Sumern in Mesopotamien. Allerdings erkannten erst die alten Ägypter dessen tatsächliches Potential. Die unter dem Namen „Tham“ bekannte Pflanze galt als Symbol für Kraft und kam als Heilpflanze, Küchenkraut, Parfümzutat oder Räucherwerk zum Einsatz. Auch im antiken Griechenland war Thymian ein begehrtes Kraut. Hippokrates (460 - 377 v. Chr.), der berühmteste Arzt der Antike, nutzte es zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Selbst bei Magen-Darm-Beschwerden vertrauten griechische Ärzte auf die Wirkung von Thymian. Am gefragtesten war Thymian jedoch immer noch als Räucherwerk, denn die Menschen schrieben dem getrockneten Kraut magische Kräfte zu.
Was die Griechen über die Anwendung von Thymian wussten, hatten sie sich größtenteils von den Ägyptern abgeschaut. Über die Herkunft der Wunderpflanze hatten sie jedoch ihre eigene Theorie. Der Legende nach ließen die Götter den ersten Thymian-Strauch aus einer Träne der schönen Helena von Troja wachsen. Zur Zeit der trojanischen Kriege war Thymian in Ägypten aber bereits seit Jahrhunderten bekannt. Seinen heutigen Namen verdankt er trotzdem den Griechen. „Thymus vulgaris“, der botanische Name des echten Thymians, wurde vom griechischen „thymos“ (Lebenskraft) abgeleitet. Tatsächlich glaubten viele Menschen der Antike an seine kraftspendende Wirkung. So wird berichtet, dass römische Legionäre vor der Schlacht Thymian ins Badewasser streuten, um dem Feind mutig entgegen zu treten. Aber auch im zivilen Leben hofften die Römer auf dessen vitalisierende Wirkung. Angeblich konnte man mit Thymian nicht nur die gute Laune erhalten, er galt auch als populäres Mittel gegen Schüchternheit und zur Erhöhung der Libido.
Im 11. Jahrhundert brachten Benediktinermönche den Thymian über die Alpen in die deutschsprachigen Länder. Schon nach kurzer Zeit wurde er in jedem Klostergarten angebaut. Hildegard von Bingen bezeichnete Thymian als das heilkräftigste Kraut überhaupt. Ihre Schriften trugen dazu bei, dass Thymian die bekannteste Heilpflanze des Mittelalters wurde. Als Ursache vieler Krankheiten wurde zur damaligen Zeit Hexerei und schwarze Magie vermutet. Weil Thymian bei vielen Beschwerden eingesetzt wurde, entstand der Volksglaube, er könne vor Hexen und bösen Geistern schützen. Auch wenn im 21. Jahrhundert Hexen weniger im Mittelpunkt stehen, wird Thymian nicht nur auf ein aromatisches Küchenkraut reduziert. Im Gegenteil. Die wohltuende Wirkung von Thymian ist nach wie vor sehr gefragt. Und die entfaltet sich auch in den Produkten der Alpenkraft-Serie von Salus.
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