Naturata Getreidekaffee
Frischer Kaffee weckt die Lebensgeister vieler Nationen. Finnen, Niederländer und Schweden halten die Top-Positionen im weltweit höchsten Kaffeeverbrauch. Mit etwas Abstand folgen Norweger, Dänen und Österreicher. Die größten Kaffeeliebhaber der Welt haben eine interessante Gemeinsamkeit: In keinem ihrer Länder wird Kaffee angebaut. Skandinavien, aber auch Mitteleuropa, sind den überaus anspruchsvollen Kaffeebohnen einfach viel zu kalt. Kaffeesträucher gedeihen nur im sogenannten „Kaffeegürtel“ entlang des Äquators zwischen dem 23. Breitengrad nördlicher Breite und dem 25. Breitengrad südlicher Breite. Innerhalb des Kaffeegürtels herrscht das ganze Jahr über ein warmes, feucht-trockenes Klima. Es gibt immer genügend Regen, aber keine großen Temperaturschwankungen. Für die Kaffeepflanze ist das besonders wichtig, denn sie reagiert sensibel auf Temperaturveränderungen. Die optimale Durchschnitts-Temperatur liegt zwischen 18°C und 25°C. Schon Schwankungen von 5°C hinterlassen deutliche Spuren am Ertrag, der Qualität und am Geschmack der Kaffeebohnen.
Bereits im 16. Jahrhundert eröffneten im osmanischen Reich die ersten Kaffeehäuser. 1615 brachten venezianische Kaufleute die erste Schiffsladung Kaffee nach Europa. Bis zu seinem Durchbruch als beliebtestes Heißgetränk bei Adeligen und wohlhabenden Bürgern sollte es allerdings noch mehr als 100 Jahre dauern. Da Kaffee in Europa nicht angebaut werden konnte, legten die Holländer auf der Insel Java schon 1699 Kaffee-Plantagen an. Auch andere europäische Großmächte nutzten ihre Kolonien für den Kaffeeanbau und setzten so in vielen Regionen den Grundstein für einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Als Heimatland des Kaffees gelten zwar die vulkanischen Böden im Südwesten Äthiopiens, die größten Kaffeeproduzenten der Welt sind aber inzwischen Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien.
Weil Bohnenkaffee bis ins 20. Jahrhundert hinein so teuer war, wurde schon früh nach kostengünstigen Alternativen gesucht. Die bekannteste ist wahrscheinlich der Malzkaffee, der aus gemälzter Gerste gewonnen wird. Noch älter als der Malz- ist allerdings der Zichorienkaffee. Dieser wird aus den Wurzeln der Gemeinen Wegwarte (Zichorie) hergestellt und kam bereits 1680 zum Einsatz. Anfangs wurde er nur zum Strecken des teuren Bohnenkaffees verwendet; später auch als Ersatz dafür. Die Mischung aus Bohnen- und Zichorienkaffee nannten die Franzosen zu Zeiten Napoleons übrigens Café Prussien – Preußischer Kaffee. Der dritte Vertreter der kaffeeähnlichen Getränke ist der Getreidekaffee. Damit bezeichnet man heute in der Regel einen Bohnenersatz z.B. durch ungekeimte Gerste und Roggen. Der Einsatz anderer Getreidearten wie Mais und Dinkel ist ebenfalls möglich, kommt jedoch seltener vor.
Früher verbanden viele Menschen Getreidekaffee mit Mangel und schlechten Zeiten. Heute erlebt das koffeinfreie Heißgetränk eine große Renaissance. Wie vielseitig und aromatisch Getreidekaffee schmecken kann beweist Naturata mit verschiedenen schmackhaften Kreationen. Wer es eher klassisch mag, sollte den Naturata Getreidekaffee Instant probieren. Mit Roggen, Zichorien, Gerste und Feigen aus bio-dynamischem Anbau ist er eine gelungene koffeinfreie Alternative zum Bohnenkaffee.
Der mit Maissirup gesüßte Getreidekaffee Typ Cappuccino Instant bietet besonders milden Kaffeegenuss für die ganze Familie. Der Malzkaffee Chocolino Instant kombiniert Kaffee-Ersatz-Extrakt mit Kakaopulver und Rohrzucker und rundet diesen mit einer Prise Bourbon Vanilleextrakt ab. Der Getreidekaffee Zimt & Kardamom ist ein mit Zimt und Kardamom fein abgestimmtes Getränkepulver mit Kaffee-Ersatz-Extrakt. Für das gewisse Etwas sorgt die leichte Süße von Feigen und getrocknetem Maissirup. Dank anregendem Guarana sorgt der Lupinenkaffee Guarana Instant für den besonderen Koffeinkick. Wer es schokoladig mag, für den ist der Lupinenkaffee Kakao Instant genau das Richtige. Mit den Naturata Getreidekaffees verwöhnen Sie den Gaumen mit ungewöhnlichen Geschmacksnuancen. Erleben Sie genussvolle Momente.