Rosengarten Müsli
Während in Deutschland nur 40% der Bevölkerung täglich kochen, sind es in der Schweiz 64%. Und die Schweizer kochen nicht nur häufiger, sondern auch länger und lieber. Jeder Zweite bezeichnet Kochen sogar als Hobby. Nur etwa 10% sehen darin eine Pflicht. Den Schweizern wird oft nachgesagt, sie seien eher bürokratisch und konservativ. In der Küche sind sie allerdings ausgesprochen experimentierfreudig. Besonders das Wochenende ist die Zeit für neue Rezepte. Das heißt jedoch nicht, dass traditionelle Gerichte in Vergessenheit geraten würden. Im Gegenteil: Die Rezepte der Großmütter gehören neben italienischen Gerichten zu den absoluten Favoriten der meisten Hobby-Köche.
Die Schweizer kochen nicht nur gerne, sie haben auch eine spezielle Vorliebe für Süßes. Fast 200.000 Tonnen köstlicher Schweizer Schokolade verlassen jährlich die Fabrikhallen. Allerdings werden nur knapp 65% davon ins Ausland exportiert. Im Durchschnitt gönnt sich jeder Schweizer 11 Kilogramm Schokolade im Jahr. Amerikaner essen gerade einmal halb so viel. Schokolade ist gleich nach Käse das bekannteste Genussmittel aus der Schweiz. In fester Form oder geschmolzen als Fondue sind beide weltberühmt. Es gibt aber noch eine Schweizer Kreation, die mittlerweile auf der ganzen Welt gegessen wird: Müsli. Breie aus gemahlenen Körnern wurden in Europa zwar schon in der Jungsteinzeit gegessen. Der Vorläufer des Müslis, wie wir es heute kennen, ist jedoch erst knapp 100 Jahre alt.
Als Erfinder des Müslis gilt der Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner. Die Idee zum Müsli kam ihm angeblich um 1900, als er beim Bergwandern in einer Almhütte einkehrte. Dort servierte ihm die Sennerin ein Rohkostgericht aus eingeweichten Haferflocken. Bircher war davon so begeistert, dass er auf dieser Grundlange eine „Apfeldiätspeise“ für die Gäste seines Sanatoriums entwickelte. Seine Kreation bestand aus geriebenen Äpfeln, Haferflocken, geraspelten Nüssen, Zitronensaft und einem Esslöffel gezuckerter Kondensmilch. Zunächst war diese Apfel-Speise fast nur in den Kreisen der Lebensreform-Bewegung zu finden. In den frühen 1920er Jahren wurde sie bereits in vegetarischen Restaurants auf die Speisekarte gesetzt. Mit der Zeit etablierte sich der Name Bircher-Müsli. In der Schweiz war „Birchermues“ in den 1940er und 50er-Jahren ein weit verbreitetes Abendessen.
Bircher war ein Verfechter der vegetarischen Rohkosternährung. Das Kleinraspeln ungeschälter Äpfel war für seine Rezeptur daher unverzichtbar. Doch nicht jeder wollte sich soviel Mühe machen. Darum kamen schon Ende der 1940er-Jahre Fertigmischungen aus Getreideflocken und Trockenfrüchten auf den Markt. Weil es sich schnell und einfach zubereiten ließ, wurde das Müsli auch immer häufiger am Morgen gegessen. Zum Frühstücks-Klassiker wurde es aber erst in den 1960ern durch die Hippie- und Umweltbewegung. Als Alternative zu Wurstbrot oder Marmeladenbrötchen wurde Müsli zum Zeichen des Widerstands. Man konnte sich damit vom Establishment samt seiner Frühstücksgewohnheiten abgrenzen. Mittlerweile ist Müsli kein politisches Statement mehr, sondern eine Frühstücks-Option für jedermann. Leider enthalten viele Müsli-Mischungen heute Unmengen an Zucker. Es geht jedoch auch anders.
Die ungesüßten Müslis von Rosengarten verzichten komplett auf Zuckerzusatz. Dem Gaumen reicht es, dass die Zutaten von Natur aus Zucker enthalten. Das ungesüßte Rosengarten Heidelbeer Vanille Müsli ist eine Mischung aus Dinkel- und Emmervollkornflocken. Trockenfrüchte wie Sultaninen, gefriergetrocknete Heidelbeeren und Himbeeren verleihen dem Müsli eine natürliche Süße. Mit Bourbon Vanille wird das Aroma geschmacklich abgerundet. Das ungesüßte Aprikose Quinoa Müsli enthält u.a. Hafervollkornflocken, Goldleinsamen und Quinoa. Getrocknete Äpfel und Aprikosen sorgen für ein angenehmes Aroma und die fruchtige Komponente. Im ungesüßten Apfel Zwetschge Müsli werden Hafer-, Dinkel- und Gerstenvollkornflocken mit getrockneten Äpfeln, Zwetschgen, Ceylon-Zimt und Bourbon Vanille verfeinert.
Neben seinen ungesüßten Müslis hat Rosengarten noch viele andere leckere Varianten im Sortiment. Dinkel-Schokotraum ist ein Dinkelmüsli mit Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade, getrockneten Aprikosen und Äpfeln, Dinkelflakes und Zimt – und ganz ohne Rosinen. Für alle, die ihr Müsli gerne selbst verfeinern, gibt es das Rosengarten Basis Müsli. Weizen-, Gersten-, Roggen- und Hafervollkornflocken bilden die Grundlage dieser Mischung, die auch Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Amaranth und Buchweizen enthält. Das Rosengarten Nuss Müsli verdankt sein unwiderstehliches Aroma gerösteten Haselnüssen, Mandeln und Cashewkernen sowie Honig und Ceylon-Zimt. Egal ob mit Quark, Milch, Joghurt oder Pflanzendrinks, die Müslis von Rosengarten sind immer ein Genuss.