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Aroma Olymp Balsamico

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Für die typischen Aromen der mediterranen Küche sind die richtigen Würzmittel entscheidend. Neben Olivenöl, gehören Knoblauch, Oregano, Meersalz und Balsamico-Essig zu den unverzichtbaren Klassikern. Essig gilt, gleich nach Salz, als ältestes Würz- und Konservierungsmittel der Menschheit. Der Ursprung von Essig wird vor über 4.000 Jahren im alten Mesopotamien vermutet: Ein offen stehender Krug mit Wein wurde zu Essigsäure. Was zunächst wie verdorbener Wein oder Most erschien, erwies sich als bemerkenswerte Entdeckung. Heute weiß man: Die simple Grundlage dafür sind Sauerstoff, natürlich vorkommende Essigsäurebakterien, eine alkoholhaltige Flüssigkeit und Zeit. Schon früh erkannten die Menschen die konservierenden Eigenschaften des Essigs sowie seine kulinarische Vielseitigkeit. Mit zunehmender Reife entwickelten sich komplexere Aromen, feinere Säurenoten und eine größere geschmackliche Tiefe.

Auch in den antiken Hochkulturen von China bis Ägypten wurde Essig hergestellt, aber nirgends war er so allgegenwärtig wie im alten Rom. Mit Essig wurden unzählige Gerichte gewürzt und Gemüse, Fleisch und Fisch für die langen Wintermonate konserviert. Außerdem war er Hauptzutat für ein beliebtes Erfrischungsgetränk. „Posca" hieß das schlichte Gemisch aus Wasser und Weinessig, mit dem Soldaten und einfache Römer im Alltag ihren Durst löschten. Und weil im alten Rom Pragmatismus über Theorie ging, verschrieben römische Ärzte, viele Jahrhunderte bevor Wissenschaftler die antibakterielle Wirkung der Essigsäure erklären konnten, Essig zur Wundreinigung, bei Halsschmerzen und gegen Verdauungsbeschwerden.

Mit dem Untergang des römischen Imperiums verschwanden viele seiner zivilisatorischen Errungenschaften wie Druckwasserleitungen, Fußbodenheizungen oder das Bibliothekswesen. Die Kunst der Essigherstellung überlebte jedoch und wurde insbesondere in der Region Modena weiterentwickelt. Der Begriff „Balsamico" findet sich aber erst ab 1747 in den Aufzeichnungen des Kellermeisters der Herzöge von Modena. „Balsamico“ leitet sich vom lateinischen „balsamum" ab und bedeutet wohlriechend, heilsam. Die Herzöge hüteten ihre Balsamico-Fässer wie Staatsgeheimnisse: Sie wurden vererbt, an ausgewählte Würdenträger verschenkt, aber niemals verkauft. Jahrhundertelang blieb Aceto Balsamico das stille Privileg eines einzigen Adelshauses: den Herzögen von Modena und Reggio. Der Wendepunkt kam, wie so oft in der europäischen Geschichte, mit Napoleon. Als französische Truppen 1796 Italien besetzten, wurden die herzoglichen Vorräte geplündert und versteigert. Zum ersten Mal gelangte die Essigspezialität aus Modena in größerem Umfang nach Frankreich und in andere Teile Europas.

Was als exklusive Delikatesse in Adelskreisen begonnen hatte, entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend zu einer Spezialität der gehobenen europäischen Küche. Seinen wirklichen internationalen Durchbruch erlebte Balsamico jedoch erst in den 1980er- und 1990er-Jahren. In dieser Zeit sorgte die Nouvelle Cuisine (franz. „neue Küche“) für Aufsehen. Gleichzeitig erfreute sich die mediterrane Küche auch nördlich der Alpen immer größerer Beliebtheit. Diese Entwicklung stellte die Köche jedoch vor neue Herausforderungen. Zum einen war echter Aceto Balsamico Tradizionale DOP immer noch eine teure Rarität. Darüber hinaus verlangten moderne Restaurants nach absoluter Präzision. Saucen sollten auf dem Teller bleiben und filigrane Dekorlinien bilden. Ein dünnflüssiger Essig, der sofort verlief, passte nicht zur Ästhetik der neuen Sterneküche. Darum begann man Balsamico durch Einkochen oder Zugabe von Eindickungsmitteln wie Maisstärke eine cremige und standfeste Konsistenz zu verleihen. So ließ Balsamico sich präzise dosieren, dekorativ einsetzen und kontrolliert auf dem Teller platzieren. Aus der Spitzenküche fand die Balsamico-Creme schnell ihren Weg in private Haushalte, wo sie seitdem Bruschetta, Salate, Käseplatten oder gegrilltes Gemüse begleitet.

Hochwertiger Balsamico wird aber nicht nur in Italien hergestellt. Auch in Griechenland werden erstklassige Trauben- und Balsamico-Essige produziert. Das milde Klima unter der Sonne Griechenlands bietet optimale Bedingungen für den Anbau aromatischer Trauben. Das i-Tüpfelchen sind aber die hervorragenden griechischen Manufakturen, Winzer und Essigbrauer, die exzellenten Balsamico und verfeinerte Traubenbalsamessige herstellen.

Aroma Olymp ist eine Hamburger Marke mit griechischen Wurzeln. Das Bio-Feinkostunternehmen bietet eine schmackhafte farbenfrohe Auswahl von klassischen bis zu fruchtig aromatischen Balsamico-Cremes. Die Aroma Olymp Balsamico-Creme mit Dattel vereint Traubenmost aus weißen Trauben mit sonnengereiften Datteln und Weinessig. Ihr samtiger Charakter verfeinert warme und kalte Gerichte mit mild-fruchtiger Tiefe. Das beerig-fruchtige Aroma der Balsamico-Creme mit Granatapfel und Aronia passt gleichermaßen zu Salaten, Weichkäse und Naturjoghurt. Es schmeckt aber auch als fruchtige Alternative zu Preiselbeeren bei Wildgerichten. Der Aroma Olymp Balsamico Klassik ist ein wunderbar ausbalancierter Allrounder mit mediterraner Einfachheit. Neben Balsamico und Balsamico-Creme finden Sie bei Aroma Olymp auch aromatische Dips auf der Basis von gegrillter Florina-Paprika. Mit den authentischen Naturprodukten von Aroma Olymp genießen Sie das griechische Lebensgefühl und holen sich die puren Aromen der Mittelmeerküche nach Hause.

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