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Kuhbonbon Weichkaramellen

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Auch Tiere haben einen Musikgeschmack. Allerdings sind die Geschmäcker im Tierreich genauso verschieden wie bei den Menschen. So bevorzugen Hunde und Katzen sanfte und harmonische Klänge. Schnelle und harte Rhythmen setzen sie unter Stress. Bei weißen Haien ist es umgekehrt. Wenn Heavy Metal oder Hard Rock aus dem Unterwasserlautsprecher dröhnt, sammeln sie sich. Verantwortlich dafür ist das Seitenlinienorgan der Haie, das besonders auf niedrige Frequenzen reagiert, wie sie etwa von verletzten Fischen ausgehen. Der pulsierende Sound von Heavy Metal hat eine ähnlich niedrige Frequenz. Darum lassen sich weiße Haie mit harten Gitarrenriffs oft besser anlocken, als mit den üblichen Ködern. Die Tiere auf dem Bauernhof mögen es dagegen eher klassisch. Das gilt vor allem für Kühe. Psychologen der University of Leicester in England haben in einem groß angelegten Versuch neun Wochen lang rund 1.000 Rinder einen halben Tag mit Musik beschallt. Bei klassischer Musik und ruhigen Soul-Balladen stieg die Milchproduktion um durchschnittlich 3%. Liefen dagegen Rock, Volksmusik oder schnelle Schlager gaben die Kühe weniger Milch.

An der Reaktion auf Musik kann man sehen, wie empfindsam Kühe eigentlich sind. Den sehr loyalen und anhänglichen Tieren sind Ruhe und Harmonie ebenso wichtig wie gute Beziehungen zu ihren menschlichen Gefährten. Zu gleichaltrigen Artgenossen innerhalb der Herde pflegen sie oft eine lebenslange Freundschaft. Auch die Mutter-Tochter-Beziehung ist bei Kühen viel inniger als bei den meisten anderen Tieren. Eine Kuh fühlt sich auch nach fünf Jahren noch stark mit ihrem – inzwischen erwachsenen – Kälbchen verbunden. Ähnlich wie bei einem Wolfsrudel hat auch eine Rinderherde Alpha-Tiere und eine komplexe Sozialdynamik. Jede Kuh kennt ihren Platz in der Herde und kann über 100 verschiedene Herdenmitglieder auseinander halten. Die Stellung einer Kuh in einer freien Herde wird von Alter, Größe, Gewicht oder Behornung bestimmt. Für eine harmonische Rangordnung darf die Herde aber nicht zu groß sein. Forscher haben beobachtet, dass bei mehr als 200 Tieren ständig um die Dominanz gestritten wird. Für Kühe kann das sehr stressig werden, denn ihre Sozialbeziehungen prägen den Alltag in vielen Bereichen. Wenn sich die Herde z.B. für ein Nickerchen hinlegt, schlafen die Kühe nicht einfach irgendwo. Denn auch Anordnung und Abstand der Schlafplätze werden vom Status innerhalb der Herde bestimmt.

Kühe fühlen sich in überschaubaren Herden auf großen Weideflächen am wohlsten. Hier können sie entspannt dösen, grasen und vor allem: Wiederkäuen. Denn Gras ist schwer zu verdauen und muss mehr als nur einmal gekaut werden. Dafür hat die Kuh gleich vier Mägen: Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen. Das Magensystem einer Kuh ist sehr komplex. Gefressenes Gras muss zunächst vergärt werden. Die verflüssigten Nahrungsbestandteile wandern anschließend durch den Verdauungstrakt. Grobe Stückchen und Pflanzenfasern werden dagegen wieder aufgestoßen und erneut gekaut. Der Vorgang des Wiederkäuens ermöglicht es der Kuh selbst aus wenig gehaltvollem Futter wie Gras oder Heu nährstoffreiche Milch zu erzeugen.

Im vergangenen Jahr tranken die Deutschen im Durchschnitt knapp 50 Liter Milch pro Kopf. Dazu kamen noch Butter und Käse. Bei der Herstellung von Süßwaren spielt Milch ebenfalls oft eine große Rolle. In Speiseeis und Vollmilchschokolade sorgt sie für die gewünschte Cremigkeit. Und viele klassische Bonbons und Milchkaramellen verdanken ihr den typisch zarten Geschmack. Milch, Butter und Zucker sind schon lange die drei Hauptzutaten klassischer Karamellbonbons.

Wer traditionelles Weichkaramell liebt, sollte auf jeden Fall einmal die Kuhbonbons probieren. Die Kuhbonbon Weichkaramellen Classic werden mit viel guter Milch und Butter von zertifizierten Biobauernhöfen hergestellt. Ihre verlockende Süße verdanken die Bonbons bestem braunen Rohrzucker, Reissirup sowie Kokosblütenzucker. Die Kuhbonbon Weichkaramellen Double Choc kombinieren Karamellbonbons mit Kakao-Nibs – also Bruchstücken der eigentlichen Kakaobohne – für einen Extra-Schokoladen-Kick. Mit den Kuhbonbons naschen Sie Weichkaramell wie zu Großmutters Zeiten.

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