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Schoenenberger Naturreine Pflanzensäfte

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Die Geschichte der Heilkunst begann schon lange vor der Entstehung der Schrift. Über die ersten medizinischen Praktiken ist daher so gut wie nichts bekannt. Allerdings kann man davon ausgehen, dass bereits die Neandertaler die heilsame Wirkung bestimmter Pflanzen und Kräuter kannten. Im heutigen Irak stießen Forscher auf ein über 40.000 Jahre altes Grab, das einem Heilkundigen zugeordnet wurde. In den Grabbeigaben fand man Spuren von sieben verschiedenen Heilpflanzen. Es muss also bereits damals Menschen gegeben haben, die sich auf die Heilkunst spezialisierten. Die ersten medizinischen Schriften entstanden vermutlich im alten Ägypten. Um ca. 2.600 v. Chr. beschrieb der Universalgelehrte Imhotep 200 Krankheiten und deren Behandlung. Knapp tausend Jahre später entstand in Babylon der „Kodex Hammurapi“. In dieser Gesetzessammlung wurde der Berufsstand des Arztes zum ersten Mal erwähnt. Neben Honoraren wurden darin auch Strafen für misslungene Behandlungen festgelegt.

Im alten Orient gehörten Religion und Heilkunst noch eng zusammen. Für viele Gebrechen wurden böse Geister oder strafende Götter verantwortlich gemacht. Erst im 4. Jahrhundert v. Chr. bemühten sich griechische Ärzte um ein logisch-rationales Fundament ihrer Arbeit. Deren berühmtester Vertreter, Hippokrates von Kos, war auch der Schöpfer der Viersäftelehre, die die westliche Medizin über 1.200 Jahre lang prägen sollte. Seiner Theorie zufolge gab es im menschlichen Körper vier wichtige „Säfte“: Blut, Phlegma, schwarze Galle und gelbe Galle. Nach Ansicht von Hippokrates hingen Gesundheit und Wohlbefinden in erster Linie davon ab, ob sich die vier Säfte in harmonischem Gleichgewicht befanden.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurden Bücher zur Mangelware. Ein Großteil der Bevölkerung konnte weder lesen noch schreiben. Die Schriften antiker Ärzte gerieten daraufhin im alten Europa zunehmend in Vergessenheit. Nur in den Klosterbibliotheken gab es noch einige wenige Abschriften alter griechischer und römischer Medizinbücher. Das sah im asiatischen Teil der Welt ganz anders aus. Arabische und persische Gelehrte nutzten das Wissen antiker Ärzte, Philosophen und Naturforscher als Grundlage neuer Erkenntnisse. Wissenschaft und Medizin erzielten im Orient dadurch gewaltige Fortschritte. Bereits im 10. Jahrhundert begannen arabische Ärzte die Viersäftelehre ernsthaft in Frage zu stellen. Im Abendland dagegen hielt man noch fast 600 Jahre lang daran fest. Auch das Niveau antiker Chirurgen wurde in Westeuropa erst im Spätmittelalter wieder erreicht.

Vom 6. bis 12. Jahrhundert dominierte in Europa die Klostermedizin. Heilkundige Nonnen und Mönche wirkten als Ärzte und Apotheker in einem. Die benötigten Heilkräuter wurden meist im eigenen Klostergarten angebaut. Erst gegen Ende des Mittelalters verlagerte sich die Medizin weitestgehend von den Klöstern in die Universitäten. Sie wurde allerdings noch lange Zeit stark von Theologie, Philosophie, Alchemie und Varianten der Viersäftelehre beeinflusst. Erst im 19. Jahrhundert war der Siegeszug der Naturwissenschaft nicht mehr aufzuhalten. Alchemie und Aberglaube wurden endgültig aus der Medizin verbannt. Die Ärzte waren nun darauf bedacht, den Charakter der Medizin als seriöse und aufgeklärte Wissenschaft zu betonen. Methoden, die in der Volksmedizin durchaus erfolgreich waren, gerieten in den Ruf, unprofessionell zu sein. Dem Fortschrittsglauben der Industrialisierung fielen auch viele Heilpflanzen zum Opfer. Moderne Mediziner setzen stattdessen lieber auf synthetische Pillen und Arzneimittel. Um die Jahrhundertwende erwachte jedoch ein neues Interesse an der Naturheilkunde. Ein Pionier dieser Zeit war der junge Pharmaziestudent Walther Schoenenberger. Als er in der elterlichen Küche frisch gepresste Pflanzen mit moderner Labortechnik untersuchte, stellte er fest, dass die Pflanzensäfte hoch konzentrierte natürliche Wirkstoffe enthielten. 1927 gründete er in der Nähe von Stuttgart sein eigenes Pflanzensaftwerk. Im Jahr 1961 wurden „Presssäfte aus frischen Pflanzen“ als freiverkäufliche Arzneimittel in das Arzneimittelgesetz aufgenommen.

Heute umfasst das Sortiment von Schoenenberger zahlreiche Heilpflanzensäfte. Die Kräuter dafür werden in Bio-Landwirtschaft angebaut und allein durch Auspressen zu Saft verarbeitet. Auf Zusätze wie Zucker, Alkohol oder Konservierungsstoffe wird konsequent verzichtet. Der naturreine Heilpflanzensaft Weißdorn unterstützt die Herz-Kreislauf-Funktion. Sein Wirkstoff stammt aus dem Presssaft frischer Weißdornblätter mit Blüten und dem wässrigen Auszug aus Weißdornfruchtmark. Der Naturreine Heilpflanzensaft Salbei wird aus frischem Salbeikraut gewonnen. Salbeisaft ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das Beschwerden bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut reduziert. Der Naturreine Heilpflanzensaft Artischocke regt durch seinen Gehalt an natürlichen Wirk- und Bitterstoffen die Verdauung an. Daher wird er traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden angewendet. Wie die meisten anderen Heilpflanzensäfte ist er ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Frischpflanzensäfte von Schoenenberger sind Natur in ursprünglichster Form. Die einzigartigen Heilmittel sind hilfreich bei vielen Funktionsstörungen, lindern Beschwerden und unterstützen den Organismus.

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