Argandor Arganöl Naturkosmetik
Das Gold Marokkos wird nicht aus der Erde geholt, sondern hängt in den Zweigen eines ganz besonderen Baumes. Der Arganbaum war früher im ganzen Mittelmeerraum heimisch. Heute wächst er nur noch im Südwesten Marokkos auf einem Gebiet von knapp 8.000 Quadratkilometern in der Region Souss-Massa-Draa. Überall sonst ist er ausgestorben und alle Versuche ihn in anderen Ländern neu anzupflanzen sind bisher gescheitert. Die Beeren des Arganbaumes enthalten Kerne mit bis zu vier zusammengewachsenen Samen. Diese enthalten einen Samenkern, aus dem das kostbare Arganöl gewonnen wird, das im Orient auch als das „Gold Marokkos“ bekannt ist. Der Arganbaum, auch Arganie (lat. Argania spinosa) genannt, gehört zu den ältesten Bäumen der Welt. Forscher gehen davon aus, dass sich die Arganie bereits vor 25 Millionen Jahren auf trockene und wüstenähnliche Regionen spezialisiert hat. Trotz geringer Niederschläge und Temperaturen von bis zu 50° C schafft es der Arganbaum 400 Jahre alt zu werden. Seine Wurzeln dringen bis zu 30 Meter tief in den kargen Boden.
Weil der Arganbaum so selten geworden ist, hat die UNESCO seinen Lebensraum in Souss-Massa-Draa zum Biosphärenreservat erklärt. Die Bäume dort stehen unter besonderem Schutz und gehören dem Staat. Den einheimischen Berberfamilien werden jedoch Nutzungsrechte eingeräumt. Es ist streng verboten, die wertvollen Bäume zu fällen oder auch nur zu schütteln. Für die regionalen Berber war der Arganbaum schon immer ihr „Lebensbaum“. Aus seinen Früchten gewinnen sie seit Jahrhunderten das begehrte Arganöl. Die Berber nutzen es zur Veredelung kalter und warmer Speisen, zur Haut- und Haarpflege sowie als Heilmittel bei verschiedensten Beschwerden. Die Kenntnisse und Techniken zur Gewinnung des Öls wurden über Generationen hinweg weitergegeben. Im November 2014 wurde dieses Wissen als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.
Arganbäume tragen ihre Früchte nur alle zwei Jahre. Mit dem wenigen Wasser, das sie aus den Böden am Rand der Sahara ziehen, müssen sie gut haushalten. In Phasen extremer Trockenheit stellen sie ihr Wachstum oft sogar ganz ein und verzichten komplett auf Blätter und Früchte. Wenn es dann jedoch wieder regnet, sind sie innerhalb kürzester Zeit voll mit Blüten und neuen Blättern. In außergewöhnlich regenreichen Jahren hängen in einen Baum sogar mehrere Generationen von Früchten in unterschiedlichen Reifegraden nebeneinander. Die Arganfrüchte werden nicht vom Baum gepflückt, sondern - erst nachdem sie von selbst abgefallen sind - eingesammelt. Äußerlich erinnern die Früchte an große gelbe Pflaumen. Unter dem bitteren Fruchtfleisch befindet sich ein etwa haselnussgroßer Kern mit ölhaltigen Samen. Die Samen werden von den Berberfrauen traditionell von Hand in kleinen Steinmühlen ausgepresst. Für einen Liter Öl müssen knapp 30 kg Früchte gesammelt werden. Das entspricht der Ernte von 5 bis 7 Bäumen. Aber die Mühe lohnt sich: Die Hautpflege mit Arganöl ist schon seit Ewigkeiten außergewöhnlich erfolgreich. Und weil immer mehr Verbraucher nach reiner Naturkosmetik suchen, steht Arganöl auch in den Regalen der westlichen Welt.
Argand’Or bietet hochwertige Pflegeprodukte für Gesicht, Körper und Kopfhaut. Die Basis der verschiedenen Rezepturen ist handgepresstes Bio-Arganöl. Das Argand’Or Argan Hautöl umhüllt den Körper mit einer schnell einziehenden Textur und spendet lang anhaltende Feuchtigkeit. Die Rezeptur des Augenpflege Serum Roll-ons verwöhnt die empfindliche Augenpartie mit einer Mischung aus Bio-Arganöl, Bio-Sanddornöl, Bio-Aloe Vera und Hyaluronsäure. Die Argand’Or Arganöl Kopfhautkur regeneriert, lindert und pflegt trockene Kopfhaut mit einer Kombination aus Arganöl, Wildrosenöl, Mandelöl und Sacha Inchi-Öl. Die hochwertige Pflegeserie wird durch eine sanfte Körperlotion mit Aloe Vera und einer reichhaltigen Pflegecreme mit Macadamianuss-Öl perfekt abgerundet. Lassen Sie sich von zarter Pflege verzaubern und entdecken Sie die Kraft des flüssigen Goldes Marokkos.