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Weleda Naturweisheit Nahrungsergänzung

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Im Jahr 2015 gewann ein Neuseeländer die französische Version der Scrabble-Weltmeisterschaft. Erst bei der Siegerehrung stellte sich heraus, dass er gar kein Französisch sprach. Dass er sich trotzdem gegen die Muttersprachler durchsetzen konnte verdankte er seinem exzellenten Gedächtnis. Er hatte einfach ein französisches Wörterbuch und die Konjugation aller Verben auswendig gelernt. Die Bedeutung der Wörter oder ihre korrekte Aussprache kannte er jedoch nicht. Nur sehr wenige Menschen können sich ein komplettes Wörterbuch einzuprägen. Trotzdem hat ein gutes Gedächtnis weniger mit Talent zu tun, als die meisten denken. Denn Merkfähigkeit kann trainiert werden wie Muskeln. Theaterschauspieler lernen z.B. bestimmte Techniken um lange Texte auf der Bühne fehlerfrei wiederzugeben. In den vergangenen Jahrtausenden war Auswendiglernen für den Großteil der Menschen oft die einzige Methode, um Wissen zu speichern und weiterzugeben.

Die Menschen der Steinzeit hatten keine Bücher. Ob eine Pflanze essbar oder giftig war, konnten sie nicht nachschlagen. Deshalb mussten die Erfahrungen mündlich überliefert werden. Welche Eselsbrücken dabei zum Einsatz kamen, ist nicht überliefert. In den ersten Hochkulturen war es jedoch bereits üblich, lange Geschichten in Versform zu verfassen. Reime bleiben einfach besser im Gedächtnis. Sagen, Mythen aber auch historische Ereignisse wurden deshalb oft in Versform überliefert. Die Sänger und Barden waren das Gedächtnis ihres Volkes. Besonders berühmt waren die Barden der Kelten und Germanen. Von ihnen wird berichtet, dass sie ganze Nächte durcherzählen bzw. -singen konnten. Denn ihre Epen und Heldengeschichten begleiteten sie oft mit Instrumenten. Wie umfangreich ihr Gedächtnis gewesen sein muss, zeigt u.a. das Epos Beowulf aus dem 6. Jahrhundert. Für die 3.182 Verse brauchte ein Barde nicht nur ein gutes Gedächtnis, sondern auch Ausdauer und starke Stimmbänder. Die Barden nutzten ihr Gedächtnis aber nicht nur zur Unterhaltung. In ihrem Kopf waren auch Gerichtsurteile, Stammbäume oder politische Verträge "gespeichert".

Die ersten Dokumentationen für die Nachwelt entstanden vor ca. 6.000 Jahren. Das Meißeln von Schriftzeichen in Stein war jedoch eine mühselige Arbeit. Darüber hinaus war Lesen und Schreiben lange Zeit nur Priestern und hohen Beamten vorbehalten. Erst im römischen Reich kam es zu einer umfangreichen Alphabetisierung der Bevölkerung. Lange Texte auf Pergamentrollen waren jedoch nach wie vor eine kostspielige Angelegenheit. Darum war es in vielen Religionsgemeinschaften üblich, die heiligen Texte auswendig zu lernen. Im Orient ist die Kunst des Auswendiglernens bis heute hoch angesehen. So werden Menschen, die den kompletten Koran auswendig kennen, noch immer als "Hāfiz" (Bewahrer) bezeichnet.

Neben religiösen Texten, Mythen oder den Heldentaten der Ahnen wurden auch die Erkenntnisse der Heilkunst über viele Jahrtausende von Mund zu Mund überliefert. Zwar gab es bereits in der Antike Medizinbücher, doch gerade in der Volksmedizin wurde das Wissen über heilende Pflanzen oft mündlich weitergegeben. In Mitteleuropa verfügten vor allem die sog. "Kräuterfrauen" über einen enormen Erfahrungsschatz. Das tief verwurzelte Wissen über die Kräfte der Natur sollte den Kräuterfrauen und Hebammen aber im Mittelalter zum Verhängnis werden. Mehrere Jahrhunderte lang wurden sie von der Inquisition verfolgt und als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sehr viel Wissen ging dadurch verloren.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kamen die ersten „synthetischen“ Arzneimittel auf den Markt. Innerhalb kurzer Zeit übernahm die pharmazeutische Industrie die Herstellung von Heilmitteln. Kräutermedizin und natürliche Heilmethoden wurden zunehmend als altmodisch angesehen. Vor etwa 100 Jahren setzte jedoch bei einigen Menschen ein Umdenken ein. Vielerorts bemühte man sich, das alte Wissen um die heilende Kraft der Natur zu bewahren. Zu dieser Zeit begann auch Weleda in Schwäbisch Gmünd mit der Herstellung natürlicher Heil- und Körperpflegemittel. Heute verfügt das Unternehmen über den größten Heilpflanzengarten Europas.

Um das innere und äußere Wohlbefinden zu fördern, hat Weleda die Serie Naturweisheit entwickelt. Die veganen Nahrungsergänzungsmittel in zertifizierter Bio-Qualität enthalten ausschließlich Inhaltsstoffe natürlicher Herkunft. Weleda „Naturweisheit Meine Immunformel“ ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C und Zink aus natürlichen Quellen, Sanddorn, Ingwer und Hollerblüten zur Unterstützung der normalen Funktionen des Immunsystems. In der „Naturweisheit Meine Haare, Wimpern und Nägel“ entfalten Silicium, Biotin, Selen, Rote Weinblätter, Granatapfel und Hirse ihre positive Wirkung. Zur natürlichen Förderung eines normalen Energiestoffwechsels setzt die „Naturweisheit Meine Vitalquelle“ neben Vitamin B12, Folat und Vitamin C auf die vitalisierende Wirkung von Grüntee, Ginseng und Spirulina. Die wertvolle Pflanzenformel der „Naturweisheit Meine Nacht“ widmet sich mit Passionsblume, Ashwagandha (Schlafbeere), Schwarznessel und Lavendel einem wohltuenden Tagesabschluss. Weleda Naturweisheit unterstützt Ihren Alltag mit der gesammelten Kraft der Pflanzen.

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