Urtekram Sweet Ginger Flower
„Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst" ist eine Redewendung aus dem Mittelalter, die sich bis heute in zahlreichen Varianten gehalten hat. Im Lauf der Jahrhunderte hat sie jedoch viel von ihrer ursprünglichen Härte verloren. Noch im 15. Jahrhundert war es gleichbedeutend mit „auf nimmer Wiedersehen". Mit dem Land, in dem der Pfeffer wächst, war nämlich Indien gemeint. Und für die Menschen des Mittelalters lag dieses mysteriöse Land am äußersten Rand der Erde. Indien war nicht nur unvorstellbar weit weg, sondern angeblich auch märchenhaft reich. Die Menschen dort kleideten sich in Seide und die kostbarsten Gewürze wuchsen einfach so am Straßenrand. Wer in dieses wundersame Land reisen wollte, musste reißende Ströme, heiße Wüsten und felsige Gebirge durchqueren. Täglich konnten Räuber und wilde Tiere den Weg kreuzen. Für die gefährliche Reise brauchten selbst erfahrene Karawanenführer mehr als ein Jahr. Die Risiken und Strapazen, die mit dem Transport der Gewürze verbunden waren, schlugen sich natürlich im Preis nieder. Von der Antike bis ins 17. Jahrhundert waren indische Gewürze für die meisten Europäer ein unbezahlbarer Luxus.
Es allerdings ist bis heute ungeklärt warum sich die populäre Redewendung nur auf Pfeffer und nicht auf Ingwer bezog. Denn Ingwerwurzeln wurden ursprünglich in ähnlichen Mengen aus Indien importiert wie Pefferkörner. Schon bei den römischen Kaisern standen beide Scharfmacher hoch im Kurs. Mit Pfeffer wurden Fleischgerichte gewürzt und Ingwer verlieh Wein einen scharf-exotischen Touch. Nach dem Untergang des römischen Reiches gingen die beiden Gewürze in Europa jedoch schnell getrennte Wege. Pfeffer entwickelte sich zu einer begehrten Handelsware. Und viele Städte, allen voran Venedig, verdankten ihren Wohlstand zu großen Teilen dem Handel mit Pfeffer. Darum wurden im Spätmittelalter reiche Kaufleute auch „Pfeffersäcke" genannt.
Während Pfeffer in Europa zum beliebtesten Gewürz aufstieg, war Ingwer hauptsächlich in Apotheken und in den Medizinschränken der Klöster zu finden. Bereits in den Schriften antiker Ärzte wurde Ingwer gegen Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden empfohlen. Wegen seiner Schärfe wurden ihm aber auch vitalisierende und potenzsteigernde Kräfte nachgesagt. Darum war Ingwer in vielen Kulturen die Grundzutat für Stärketränke, Gegengifte und Aphrodisiakum. In der europäischen Küche der letzten Jahrhunderte war Ingwer dagegen kaum anzutreffen. Nur in Großbritannien gehörte er als Würze für Getränke und Gebäck zur traditionellen Landesküche. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts steigt aber auch in der westlichen Welt das Interesse an Ingwer. Denn immer mehr Menschen bevorzugen Gerichte mit dem exotischen Aroma der scharfen Knolle.
Aus der Ingwerwurzel wird in Asien seit Jahrtausenden Ingweröl gewonnen. In der traditionellen chinesischen Medizin wurde damit von Arthritis bis zum Zahnweh alles behandelt. Nur wenige Menschen außerhalb der Tropen kennen die wunderschönen exotischen Blüten von Ingwer. Die bis 25 cm eiförmigen Hochblätter erinnern an eine tiefrote Krone. Inzwischen hat auch die Naturkosmetik das wunderbare ätherische Öl für sich entdeckt. Die Pflegeserie Serie Sweet Ginger Flower von Urtekram belebt die Sinne mit dem angenehmen Duft von Ingwerblüten und pflegt die Haut mit ausgesuchten natürlichen Wirkstoffen. Mit seinem vitalisierenden Duft sorgt das Sweet Ginger Flower Body Wash für einen erfrischenden Start in den Tag. Nach dem Duschen verwöhnt die Sweet Ginger Flower Body Lotion die Haut mit zusätzlichen Portion Feuchtigkeit. Körperöle sind meist etwas reichhaltiger als Bodylotions. Das Sweet Ginger Flower Dry Body Oil unterstützt die Pflege von trockener Haut mit hochwertigen Wirkstoffen und einem exotischem Duft. Die Sweet Ginger Flower Hand Soap ist eine milde Flüssigseife zur Reinigung der Hände. Im Anschluss pflegt die Sweet Ginger Flower Hand Cream beanspruchte Hände mit einer Extraportion Feuchtigkeit.