Sanotint Haarfarben
Kleopatra, Marilyn Monroe und David Bowie waren nicht nur bemerkenswerte Persönlichkeiten ihrer Zeit. Nach heutigen Maßstäben wären sie wegen ihrer Haarfarbe nachgefragte Influencer für Haarkosmetikprodukte. Ob aus Modeaffinität, als politisches Statement oder als künstlerische Inszenierung: Das Färben von Haaren blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon vor über 4.000 Jahren nutzten die alten Ägypter dazu Henna, Indigo oder Extrakte aus Blüten und Wurzeln. Dunkles Haar wurde mit Jugend und Gesundheit assoziiert und galt als Schönheitsideal. Allerdings ist bis heute nicht sicher belegt, welche Haarfarbe Kleopatra tatsächlich hatte. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die schöne Monarchin ihr Haar dunkler färbte. Durch zahlreiche Mumienfunde ist zudem belegt, dass im Reich der Pharaonen selbst Verstorbenen noch die Haare gefärbt wurden.
Auch im alten Rom war unter Angehörigen der Oberschicht das Färben der Haare weit verbreitet. Die Methoden waren jedoch teuer und nicht besonders angenehm. Für den Sud, ergrautes Haar wieder schwarz zu färben, legte man tote Blutegel über Wochen in Wein und Essig ein. Das Ergebnis war selten natürlich und oft eine Steilvorlage für Satiriker. Diese spotteten öffentlich über eitle Greise, die über Nacht pechschwarze Haare und Bärte bekamen. Beim Aufhellen der Haare konnte man zwar etwas nuancierter vorgehen; ein natürliches und vor allem gleichmäßiges Blond war jedoch eher die Ausnahme. Außerdem schädigten die aggressiven Mischungen aus Ziegenfett und alkalischer Asche die Kopfhaut und verursachten mitunter sogar Haarausfall. Aus diesem Grund griffen reiche Römer und Römerinnen während der Kaiserzeit zu blonden Echthaarperücken.
Im Mittelalter spielte das Nachfärben von Haaren kaum eine Rolle. Das lag sowohl an religiös geprägten Moralvorstellungen und sozialen Normen als auch am fehlenden kosmetischen Know-how. Außerdem galt im Hochmittelalter eine hohe Stirn als vornehm. Edle Damen rasierten oder zupften sich daher den Haaransatz und verbargen das übrige Haar unter einer Haube. Erst im 16. Jahrhundert verschwanden die Hauben und es wurde wieder Haar gezeigt. Blond stand besonders hoch im Kurs. Viele Hofdamen wuschen ihre Haare darum mit Kamillentee oder versuchten die Haare mit Laugen oder langen Sonnenbädern aufzuhellen. Im 17. Jahrhundert wandelte sich das Schönheitsideal erneut. Und diesmal ging der Trend von den Männern aus. Um schütter werdendes Haar zu kaschieren, griffen sie zu lockigen Perücken. Innerhalb kurzer Zeit spiegelte die Größe und Üppigkeit der Perücke die gesellschaftliche Stellung ihres Trägers wider.
Dunkle Perücken galten aber schon bald als altmodisch und statt Natürlichkeit war vor allem Wirkung gefragt. Mit Mehl, Stärke, Kreide oder Gips wurden Perücken weiß, silbergrau oder elfenbeinfarben getönt. Diese Farben galten als Zeichen von Stand und Würde sowie als Distanz zum einfachen Volk. Spätestens im Rokoko wurden die Männer bei der Haartracht aber wieder von der Damenwelt überholt. Deren „pouf“, eine aufgebaute Hochfrisur, konnte Höhen von bis zu 80 cm erreichen und musste mit Polstern, Rosshaar und Drahtgestellen stabilisiert werden. Bei Maskenbällen wurden diese Kunstwerke aus Eigenhaar und falschen Haarteilen oft mit Puder passend zur Garderobe in Rosé-, Blau- oder Lavendeltönen eingefärbt.
Die französische Revolution beendete nicht nur die höfische Kultur des Rokoko, sondern auch die Ära der Perücken und Pouf-Frisuren. Mode und Frisuren wurden wieder etwas zurückhaltender. Die im Jahr 1907 von Eugène Schueller erste industriell herstellte oxidative Haarfarbe markierte einen entscheidenden Wendepunkt. Die synthetischeHaarfarbe ermöglichte nun gleichbleibende Farbergebnisse. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden diese Techniken weiter verfeinert, wobei Blondierungen auf Wasserstoffperoxid-Basis besonders zuverlässig funktionierten. Das Platinblond von Filmstars wie Jean Harlow, Jayne Mansfeld und Marilyn Monroe wurde zum Symbol für Glamour und Moderne. Naturnah wirkende Braun- und Schwarztöne ließen sich dagegen erst ab den 1950er Jahren verlässlich färben. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Färben der Haare dann zu etwas völlig Alltäglichem und für nahezu jeden Farbton gab es ein passendes Haarfärbemittel. Mit dem stetig größer werdenden Angebot wuchs aber auch das Interesse an Alternativen zu konventionellen, synthetischen Haarfarben. Ein Unternehmen, das den Weg zur mehr Natur schon vor 40 Jahren eingeschlagen hat, ist Sanotint.
Das natürliche Gleichgewicht der Haare kann durch äußere und innere Faktoren gestört werden. Stress, Umweltbelastungen, hormonelle Veränderungen, Medikamente oder der natürliche Alterungsprozess können dazu führen, dass eine spezielle Pflege nötig wird. Wichtig sind dabei Pflegeprodukte, die mild pflegen und deren Inhaltsstoffe auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Haartypen abgestimmt sind. Zudem empfiehlt es sich beim Färben der Haare Produkte zu verwenden, die sanft und sicher colorieren. Die Marke Sanotint steht für brillante Färbe-Ergebnisse. Die naturnahen Oxidationshaarfarben basieren auf einer pflanzlichen Cremegrundlage. Das Erfolgsrezept von Sanotint ist eine Spezialformel mit Goldhirse, Oliven und Birke, die in Verbindung mit natürlichem Biotin bereits beim Färben für gepflegtes und geschmeidiges Haar sorgt. Die Anwendung ist kinderleicht, denn Farbe und Fixiermittel werden direkt miteinander gemischt. Die Farbcreme lässt sich einfach und tropffrei auftragen und braucht nur 30-40 Minuten zum Einwirken. Die dauerhaften Colorationen ermöglichen bis zu 100 Prozent Grauabdeckung.