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Primavera Walddüfte

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Der Amazonas-Regenwald ist der größte Tropenwald unseres Planeten. Seine Fläche von über sechs Millionen Quadratkilometern erstreckt sich über neun verschiedene Länder. Noch beeindruckender als seine Größe ist jedoch der gigantische biologische Reichtum. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Der Regenwald des Amazonasbeckens ist unglaublich dicht bewachsen. Auf vielen einzelnen Hektar finden sich mehr Baumarten als in ganz Nordamerika. Das ist auch der Grund für die atemberaubende Vielfalt der dortigen Tierwelt. Im Regenwald leben viele spezialisierte Tiere, die sich ausschließlich von einer ganz bestimmten Pflanze ernähren. Bevorzugt natürlich eine, die von anderen Tieren verschmäht wird. Über die Jahrtausende entwickelten sich so viele neue Unterarten. So gibt es zum Beispiel Vögel, die sich relativ ähnlich sehen, aber komplett andere Früchte fressen oder auf unterschiedlichen Baumarten nisten.

Geringe Temperaturschwankungen, hohe Feuchtigkeit und zahllose essbare Pflanzen bieten vielen Tieren optimale Lebensbedingungen. Der Mensch kommt im Regenwald dagegen sehr schnell an seine Grenzen. Menschen leben erst seit ca. 11.000 Jahren im Amazonas-Regenwald. In der Regel lebten sie in kleinen Stammesgruppen von Jägern und Sammlern. Im 16. Jahrhundert berichteten spanische Konquistadoren jedoch auch von richtigen Städten im Urwald. Lange Zeit wurden diese Berichte als Fiktion abgetan. 2003 entdeckten Forscher der University of Florida dann aber die Überreste einer großen Siedlung inmitten des amazonischen Regenwaldes. Neben künstlich geschaffenen Acker- und Gartenflächen fand man auch Reste von Straßen, Plätzen und sogar Brücken. Es ist durchaus möglich, dass auch am Amazonas noch Spuren von bisher unbekannten Kulturen entdeckt werden. Die Fähigkeit des Regenwaldes, ganze Städte zu verschlucken, hat die Phantasie des Menschen jedenfalls schon immer beflügelt. In Mittelamerika oder Südostasien versanken immerhin ganze Metropolen im Dschungel. Noch heute rätseln Forscher, warum die Maya ihre Städte komplett aufgegeben haben. Ihre gewaltigen Pyramiden und ausgedehnten Tempelanlagen wurden komplett von Urwaldpflanzen überwuchert. Die Ruinen waren so stark zugewachsen, dass sie jahrhundertelang unentdeckt blieben.

Die Regenwälder unseres Planten sind geheimnisvolle Orte. Aber sind Regenwald, Urwald und Dschungel eigentlich das Gleiche? Nicht ganz. Als Regenwälder bezeichnet man Waldgebiete mit feuchtem Klima und besonders viel Niederschlag. Regenwälder gibt es in tropischen, subtropischen und sogar gemäßigten Klimazonen wie z.B. im Norden Kaliforniens oder in Neuseeland. Die tropischen Regenwälder befinden sich im immerfeuchten und warmen Klima beidseits des Äquators. In Indien und Südostasien nennt man den Regenwald meistens „Dschungel“. Der Name wird vom indischen Wort für Wildnis („Jangal“) abgeleitet. Ein Waldgebiet, das von Menschen unberührt geblieben ist, nennt man Urwald. Die Urwälder Europas liegen zum größten Teil im Norden der russischen Taiga. Nur knapp 1% verteilt sich auf Waldgebiete in Mitteleuropa.

Spätestens zur Zeit der Romantik gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden Wälder auch als Ort der Muse entdeckt. Beim Waldspaziergang fanden Dichter und Schriftsteller neue Inspirationen. Ihre Eindrücke unter mächtigen Eichen oder im „dichten Tann“ flossen in zahllose Romane, Lieder, Gedichte und Märchen ein. Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt Wandern als Rentner-Sport. Mittlerweile hat sich Wandern jedoch seinen Platz als beliebteste Outdoor-Aktivität zurückerobert. Kein Wunder, denn im Schatten der Bäume fällt der Stress des Alltags noch ein bisschen schneller ab. Wer nicht bis zum nächsten Waldspaziergang warten will, kann sich den wohltuenden Duft der Bäume auch nach Hause holen. Um das Raumklima zu verbessern, bietet Primavera dafür ätherische Öle von ganz besonderen Bäumen.

Primavera Himalayazeder extra ist ein 100% naturreines ätherisches Öl mit waldig-balsamischem und warmem Duftprofil. Der frische Duft ist süßer und intensiver als der von Atlaszeder. Das ätherische Öl Primavera Fichtennadeln sibirisch entführt Sie in die immergrünen Urwälder des hohen Nordens. Es wird aus Zweigen der sibirischen Tanne (botanisch: Abies sibirica) destilliert und ist bei uns als „Fichtennadelöl“ bekannt. Mit der waldigen Süße erinnert es an die frische Luft eines Waldspaziergangs. Primavera Lärche bio hat ein eher krautiges, harziges und holziges Duftprofil. Der Lärchenduft entfaltet eine sanfte energetische Wirkung und schickt die Gedanken auf eine Reise. Das Öl der Lariciokiefer gilt dank seiner aromatherapeutischen Qualitäten als besondere Kostbarkeit der Natur. Im Duftprofil von Primavera Lariciokiefer extra bio treffen harzig-holzige Elemente auf einen intensiv fruchtigen Zitrus-Akkord. Mild und zugleich kräftig entfaltet dieses Öl eine vitalisierende Wirkung bei der Aromapflege. Die ätherischen Öle der Primavera Walddüfte wirken nicht nur aromatherapeutisch, sondern lassen sich auch als wunderbar duftendes Kosmetikum mit Pflegeölen mischen.

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