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Niyok Zahnpflege

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„Hast du dir schon die Zähne geputzt?“ ist die meist gestellte Frage an Kinder vor dem Schlafengehen. So lernen diese schon in jungen Jahren, dass es wichtig ist, sich mindestens zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Zahnbürste und Zahnpasta finden sich darum selbst im kleinsten Badezimmerschrank und in jeder Reisetasche. Allerdings gibt es dieses Zahnpflege-Duo in seiner jetzigen Form erst seit dem späten 19. Jahrhundert. Die Geschichte der Mundhygiene beginnt jedoch schon viel früher. Bereits vor über 5.000 Jahren reinigten die alten Ägypter ihre Zähne mit Kaustöcken. Dazu kauten sie das dünne Ende eines weichen Astes bis dieser zerfasert wurde. Mit dem faserigen Ende ließ sich dann die Zahnoberfläche abreiben. Im Orient ist diese frühe Form der Zahnbürste bis heute als Miswak bekannt. Die Zweige des Zahnbürstenbaums (Salvadora persica) enthalten sogar einen geringen Anteil an Fluoriden. Ein Miswak vereint also die Eigenschaften von Zahnbürste und Zahnpasta.

Ob die Römer mit Kaustöcken in Berührung kamen, als sie Ägypten einnahmen? Falls ja, hatten sie kein Interesse daran. In Rom waren Kaustöcke oder andere Urformen der Zahnbürste nämlich unbekannt. Zur Zahnreinigung griffen die Römer lieber zu „Dentifricium“. Diese Pulver streute man auf ein feuchtes Leinentuch und rieb damit die Zähne ab. In seinem Buch „Naturalis historia“ beschreibt der römische Gelehrte Plinius der Ältere ein Rezept für „Dentifricium“. Zuerst werden Knochen, Muschelschalen oder Horn zu Pulver zerrieben und dann zu Asche verbrannt. Um den Geschmack angenehmer zu machen, wird die Asche noch mit Natron und Myrrhe versetzt. Bei der Herstellung von Zahnpulver waren die Römer überaus experimentierfreudig. Neben Knochen, Muscheln, Salz und Bimsstein wurden teilweise auch Tonscherben, Hundezähne und verbrannte Mäuseköpfe zu Pulver gemahlen.

Die ersten Zahnbürsten mit Borsten wurden um ca. 1500 in China entwickelt. Sie hatten jedoch mehr Ähnlichkeit mit einem Pinsel als mit einer Bürste. Es sollte allerdings noch fast drei Jahrhunderte dauern bis sich die Zahnbürsten aus China auch in Europa verbreiteten. Bis dahin reinigten sich die Menschen hierzulande die Zähne mit Knochen und Zahnstochern aus Holz oder Metall. In Deutschland wird die Zahnbürste 1750 zum ersten Mal schriftlich im „Universal-Lexikon aller Wissenschaften und Künste“ erwähnt. Im 18. Jahrhundert waren die Borsten noch aus weichem Pferdehaar und darum auch nicht besonders gründlich. Außerdem waren sie so teuer, dass sich nur Adelige eine Zahnbürste leisten konnten. Das änderte sich mit der Erfindung von künstlichen Fasern. Dank ihnen wurde die Zahnbürste in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Massenartikel. Die ersten Nylonborsten waren aber noch extrem hart und verletzten beim Putzen oft das Zahnfleisch. Angenehmer wurde das Zähneputzen erst in den 1950er Jahren, als weicheres Nylon entwickelt wurde.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Zahnpulver weit verbreitet. Wer sich keine Zahnbürste leisten konnte, streute das Pulver auf einen Finger und polierte so den Zahnbelag weg. Die erste Zahnpasta wurde 1850 vom 23-jährigen Washington W. Sheffield erfunden, der Zahnpulver mit Glyzerin versetzte. Da diese Paste allerdings in Dosen und Staniol-Tüten verkauft wurde, trocknete sie schnell ein. 1876 kam sein Sohn Lucius Tracy Sheffield auf die Idee, Zahnpasta in die Metalltuben zu füllen, die damals für Farben und Lacke verwendet wurden. Die Idee bewährte sich und seitdem wird fast jede Zahncreme in Tuben abgefüllt. Aber warum benötigen wir im Zeitalter moderner Zahnbürsten überhaupt noch Zahnpasta?

Um Plaque wirkungsvoll zu entfernen, reicht die mechanische Reibung der Zahnbürste nicht aus. Auch die Zahncreme muss feine Schleifpartikel enthalten. Diese sogenannten „Abrasive“ kommen heutzutage in fast jeder Zahncreme vor. Als Putzkörper werden z.B. Kreide, Silikatverbindungen, Kieselsäure oder Marmorpulver zugesetzt. Ihnen verdankt die Zahncreme einen Großteil ihrer reinigenden Wirkung. Putzkörper leisten die Hauptarbeit bei der Zahnreinigung. Alle anderen Zusätze sind lediglich Hilfsmittel z.B. zur Prophylaxe oder für den frischen Geschmack.

Heutzutage sind viele Menschen auf der Suche nach natürlichen Alternativen zu konventionellen Zahnpflege-Produkten. Eine naheliegende Möglichkeit chemische Inhaltsstoffe zu vermeiden ist Naturkosmetik. Naturkosmetik-Hersteller setzen bei der Zahnpflege ihren Schwerpunkt auf natürliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle. Die Berliner Marke Niyok verbindet die mundpflegenden Eigenschaften von Kokosöl mit den praktischen Vorteilen von Zahncreme. Milde Putzkörper auf Kreidebasis sorgen für eine schonende und gründliche Zahnreinigung. Die cremige, leicht schäumende Textur sorgt für ein angenehmes Gefühl beim Zähneputzen. Die Niyok Zahncreme Pfefferminze & Zitrone ist eine klassisch ausgewogene Zahncreme für alle, die keine Experimente brauchen. Frische ist aber auch ohne Minze zu haben. Die pikante Kombination von frischem Zitronengras und würzig scharfem Ingwer in der Zahncreme Zitronengras & Ingwer überzeugt nicht nur Gewürztee-Fans. Die Niyok Zahncreme Blutorange & Basilikum wiederum bietet ein exotisches Geschmackserlebnis für eher empfindliche Mundinnenräume. Mit fruchtiger Blutorange und mildem Basilikum sorgt sie bei jeder Anwendung für ein rundum gutes Mundgefühl.

Für eine schonende und doch gründliche Zahnreinigung verwendet Niyok nur besonders milde Putzkörper auf Kreidebasis. Mit den Niyok Zahncremes genießen Sie beim täglichen Zähneputzen die cremige, leicht schäumende Textur und den süßlich-frischen Geschmack von Kokosöl.

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