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Luvos Medizinische Hautpflege

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Was ist der Urstoff dieser Welt? Diese Frage beschäftigte im antiken Griechenland viele Philosophen. Thales von Millet vertrat die Ansicht, dass es Wasser sein müsste. Seiner Theorie nach schwamm die Welt als flache Scheibe in einem gewaltigen Urmeer. Nicht alle seiner Zeitgenossen teilten diese Ansicht. Der ebenfalls in Millet lebende Anaximenes war der Ansicht, dass der Urstoff Luft sein müsste. Und Heraklit, zweifellos der bekannteste der drei, war überzeugt davon, den Urstoff im Feuer gefunden zu haben. Er begründete seine These damit, dass sich das Feuer ständig verändere, so wie sich auch das Universum kontinuierlich wandeln würde. Die Erde war den Philosophen als Urstoff scheinbar zu trivial. Zugegeben, neben den anderen Elementen machte der staubige Boden Griechenlands nicht wirklich viel her. Im östlichen Teil der griechisch sprechenden Welt sah man das ein wenig anders. Dort entstanden ganze Städte aus Erde, genauer gesagt aus Lehm. Bei dieser besonderen Erdschicht handelt es sich um eine Mischung aus: Sand, Schluff (Feinstsand) und Ton.

Aus Lehm ließen sich Ziegel für den Hausbau brennen, verbreiteter war jedoch der sogenannte Stampflehmbau. Dabei wurde feuchter Lehm in eine druckfeste Schalung gegossen und von oben festgestampft. Dieser Vorgang wurde solange fortgesetzt, bis die Mauer die gewünschte Höhe erreicht hatte. Mit Lehm konnte man viel schneller und kostengünstiger bauen als mit behauenen Steinen. Wie imposant mit Lehm gebaut werden konnte, sieht man noch heute an der Festung von Aït-Ben-Haddou in Marokko oder der großen Moschee von Djenné in Mali. Im Gegensatz zu Stein oder Beton ist Lehm hygroskopisch. Das bedeutet er nimmt (Luft-)Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Besonders in extrem heißen Regionen sorgen Lehmwände seit Jahrtausenden für ein angenehmes Raumklima. Vielleicht waren die Lehm-Baustellen am Nil oder am Niger auch wesentlich dafür, dass noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Baumaterials entdeckt wurde. Der Schlamm der lehmreichen Erdschichten hat nämlich einen spürbar positiven Effekt auf die Haut. Er bindet Fett, Pickel und Mitesser in der Haut und zieht diese beim Trocknen aus den Poren. So wurde schon vor vielen tausend Jahren die reinigende Wirkung der Heilerde entdeckt. Sie gilt als eines der ältesten Naturheilmittel der Menschheit. Im alten Ägypten wurde sie genutzt, um Entzündungen und rheumatische Beschwerden zu lindern. Später begannen griechische Ärzte Tonerde fein zu sieben und auch für innere Anwendungen zu verschreiben.

Natürlich ist nicht jede Erde eine Heilerde. Wenn von Heilerde die Rede ist, meint man in der Regel ein Pulver, das aus einer bestimmten Lehmart gewonnen wird. Für die innerliche Nutzung des Begriffs „Heilerde“ ist in der westlichen Welt mittlerweile eine Zulassung als Medizinprodukt notwendig. In der Antike war das noch unproblematischer. Auf der Insel Lemnos wurde der wertvolle Lehm ausgegraben, gewaschen und in eine runde Form gepresst. Vor dem Trocknen wurden diese „Tabletten“ noch mit einem Siegel gestempelt. Heilerde war deswegen auch als Siegelerde bekannt und sehr teuer. Heute ist Heilerde wesentlich erschwinglicher und kommt wieder verstärkt in der Hautpflege zum Einsatz. Besonders für Menschen mit äußerst empfindlicher Haut ist die Tonerde eine wertvolle Alternative. Denn sie reizt die Haut bei weitem nicht so stark wie viele Seifen oder Shampoos.

Die Luvos Heilerde Med Serie ist für die speziellen Pflegebedürfnisse sehr trockener und gereizter Haut konzipiert. Die Wasch- und Duschlotion, die Körperlotion und das Akut-Serum sind perfekt aufeinander abgestimmt. Die Pflegeprodukte basieren auf ultrafeiner Heilerde sowie beruhigenden Pflanzenextrakten und Ölen. Die Luvos Heilerde Med Wasch- und Duschlotion reinigt Gesicht und Körper sehr mild und ganz ohne Seifenbestandteile. Die besondere Formulierung, unter anderem mit wertvollem Sonnenblumen- und Olivenöl, reinigt die Haut sanft und hinterlässt ein angenehm zartes und spürbar entspanntes Hautgefühl. Nach der Reinigung spendet die Heilerde Med Körperlotion langanhaltende Feuchtigkeit und schützt die Haut. Die weiche Textur der Öl-in-Wasser-Emulsion lässt sich leicht verteilen und kann sowohl punktuell als auch großflächig aufgetragen werden. Das Akut-Serum mit Extrakten aus Aloe Vera, blauer Kugelblume und Schwarzkümmelöl ist als besondere Spezialpflege gedacht. Das Serum kann morgens und abends oder bei Bedarf auf die empfindliche Gesichtshaut und andere stark gereizte Körperpartien aufgetragen werden. Genießen Sie das angenehme Hautgefühl ursprünglicher Reinigung und Pflege.

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