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Farfalla Bio-Pflanzenwasser

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Bei der Herstellung von hochwertiger Naturkosmetik spielen ätherische Öle eine wichtige Rolle. In den meisten Pflegeprodukten sorgen sie für angenehme Düfte und den unverwechselbaren Charakter von Cremes, Lotionen oder Shampoos. Im Gegensatz zu den anderen Sinneseindrücken werden Gerüche im Gehirn unmittelbar aufgenommen. Aus diesem Grund wird unser Unterbewusstsein von Düften auch direkt angesprochen. Das kann selbst dann noch passieren, wenn wir einen Geruch gar nicht bewusst wahrnehmen. Selbst unterschwellige Düfte können sich auf die Stimmung auswirken. Das Aroma von Kiefer, Weißtanne, Lemongrass oder Zitrone empfinden zum Beispiel viele Menschen als erfrischend. Der dezente Duft von Nelken oder Rosen sorgt dagegen für eine sinnliche Atmosphäre. Schon im Alten Orient entdeckten die Menschen die wohltuende Wirkung von duftenden Pflanzen und aromatischem Räucherwerk auf das Gemüt. Bis zur Nutzung von ätherischen Ölen, wie wir sie heute kennen, verging jedoch noch viel Zeit.

Seit knapp tausend Jahren werden ätherische Öle professionell destilliert. Das dafür nötige Destillationsverfahren ist wahrscheinlich sogar noch älter. Schon im 10. Jahrhundert nutzten persische Ärzte ein Verfahren, das sich seitdem im Wesentlichen kaum verändert hat. Zunächst wird ein gläsernes Gefäß mit Wasser und Pflanzen gefüllt. Das Wasser wird zum Sieden gebracht. Der daraus aufsteigende Dampf löst Öltröpfchen und wasserlösliche Wirkstoffe aus der Pflanze. Beim Aufsteigen wird er in ein Rohr geleitet, kühlt dort ab, verflüssigt sich wieder und läuft in einen Behälter mit zwei Auslaufhähnen. Der obere Hahn ist für das Öl, der untere für ein äußerst interessantes Nebenprodukt: das Hydrolat. Im 17. Jahrhundert war dieses Pflanzenwasser in Europa zum Teil populärer als das ätherische Öl selbst. Vor allem der Adel hatte eine Schwäche für die duftenden Wässerchen. Während der rauschenden Feste in den Residenzen und Schlossgärten trugen viele Gäste kleine Fläschchen mit Pflanzenwasser bei sich. Wenn es besonders heiß her ging, wurden Gesicht, Arme und Dekolleté mit etwas Hydrolat benetzt. Anschließend ging man entweder wieder auf die Tanzfläche oder zog sich mit dem Tanzpartner in ein Séparée zurück...

Pflanzenwässer kamen jedoch nicht nur beim Adel zum Einsatz. Seine kühlende Wirkung verschaffte auch bettlägerigen Patienten etwas Linderung. Zudem versuchte man in den Spitälern durch den Duft unangenehme Gerüche zu vertreiben. In den Schlossküchen wurden mit Hydrolaten exquisite Speisen verfeinert. Auch zum Aromatisieren von Pralinen und Marzipan setzen Confiseure gerne auf einen Schuss Rosenwasser. Im 19. und 20. Jahrhundert kamen Hydrolate allerdings weitgehend aus der Mode. Intensive Parfums hatten ihnen den Rang abgelaufen. Heute erwachen die Pflanzenwasser jedoch langsam wieder aus ihrem Dornröschenschlaf. Auch in der Aromatherapie können sie eine unterstützende Rolle einnehmen. Den Duft mancher Hydrolate empfinden viele Menschen sogar als angenehmer als den des ätherischen Öls. Hydrolate können als natürliche Gesichts- und Rasierwasser, aber auch als erfrischende Bodysprays genutzt werden. Allerdings ist nicht jedes Pflanzenwasser auch ein Hydrolat. Unter dem Namen Pflanzenwasser bzw. Blütenwasser wird nämlich auch destilliertes Wasser vertrieben, das mit einige Tropfen ätherischem Öl „verschüttelt“ wurde. Hydrolate sind dagegen immer das Resultat einer Destillation. Besonders hochwertige Hydrolate werden sogar durch mehrere Destillationsvorgänge angereichert. Jedes Hydrolat ist also ein Pflanzenwasser, aber nicht umgekehrt.

Die Bio-Hydrolate von Farfalla sind nicht nur für die Gesichts- und Haarpflege geeignet, sie unterstützen auch aromatherapeutische Anwendungen. Die kostbaren Bio-Pflanzenwässer ohne Alkohol sind in verschiedenen Sorten erhältlich. Das durch die Destillation wertvoller Damaszenerrosen gewonnene Bio-Pflanzenwasser Rosenblüte ist als tägliches Gesichtswasser genauso beliebt wie als betörender Wäscheduft oder als Grundlage von Naturparfums. Sie mögen einen Frische-Kick zwischendurch? Dann ist das Bio-Pflanzenwasser Pfefferminze genau das Richtige. Es wirkt vitalisierend und kühlt Gesicht und Dekolleté auf angenehme Weise. Etwas ganz Besonderes ist das Bio-Pflanzenwasser Orangenblüte. Orangenblütenwasser besitzt einen dezent fruchtigen Duft und besänftigt reife sowie zu Trockenheit neigende Gesichtshaut. Das Pflanzenwasser aus den frisch gepflückten Blüten des Bitterorangenbaumes wird ebenfalls gern zur Mischung eigener Parfumkreationen genutzt. Mischhaut und unreine Haut freuen sich über die reinigenden Eigenschaften von Hamamelis- oder Teebaumwasser. Entdecken Sie mit den Bio-Pflanzenwässern von Farfalla die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten reiner Pflanzenkraft.

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