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Fair Squared Kondome

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Präservativ, Überzieher, Pariser oder Verhüterli, das Kondom hat viele Namen. Es ist einfach in der Anwendung und im Vergleich zu anderen Verhütungsmitteln vergleichsweise preiswert. Im Gegensatz zu Spirale, Pille und Co schützt es auch noch vor Geschlechtskrankheiten. Dieser praktischen Doppelfunktion verdankt das Kondom seine enorme Popularität. Noch vor wenigen Jahrzehnten war „Safer Sex“ für viele Männer allerdings ein peinliches Thema. Viele genierten sich in der Apotheke oder im Drogeriemarkt nach Kondomen zu fragen. Und die Männer, denen es nicht peinlich war, hatten oft keine Lust auf die transparenten Überzieher. Denn diese waren bei den Machos verpönt und galten als Liebestöter. Dank zahlreicher Aufklärungskampagnen, besonders in den 90er-Jahren sind die Vorurteile gegenüber „den Gummis“ mittlerweile jedoch passé. Wird heute ein Kondom gezückt, ist die erotische Atmosphäre nicht dahin, sondern nähert sich dem Höhepunkt…

Anders als viele glauben ist das Kondom keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Kondome waren schon in der Antike bekannt. Seine Vorläufer sind wahrscheinlich sogar über 14.000 Jahre alt. Zumindest wurden sie damals im Französischen Les Combarelles schon an die Höhlenwand gemalt. Einige dieser Steinzeitbilder deuten heutige Forscher als Männer mit verhülltem Penis.

Der erste Kondom-Benutzer der Geschichte war der sagenhafte König Minos von Kreta. Der Legende nach war sein Samen tödlich. Um seine Frau Pasiphae zu schützen, ließ er sich schon vor 3.500 Jahren Kondome aus Ziegenblasen anfertigen. Diese Art der Verhütung war in der Antike im gesamten Mittelmeerraum bekannt. Wie verbreitet die Anwendung tatsächlich war, ist jedoch noch weitgehend unerforscht. Im Mittelalter war das Wissen um die Überzieher von König Minos, wie so viele andere Errungenschaften der Antike, in Vergessenheit geraten. Erst 1.000 Jahre später wurde die Idee wieder aufgegriffen. Im 16. Jahrhundert war die von Seefahrern eingeschleppte Syphilis in ganz Europa eine gefürchtete Seuche. Der italienische Arzt Falloppio suchte nach einer Möglichkeit seine Patienten davor zu schützen. Statt sie ins Zölibat zu schicken, verteilte er in Flüssigkeit getränkte Leinensäckchen. So begann die Entwicklung des Kondoms. Seinen Namen hat es übrigens vom englischen Hofarzt Dr. Condom, der seine Präser aus Hammeldärmen herstellte. Angeblich wurde er 1655 für diese Innovation sogar zum Ritter geschlagen.

Der berühmteste Liebhaber der Geschichte, Giacomo Girolamo Casanova stand auf jeden Fall tief in der Schuld von Dr. Condom. Denn ohne dessen Erfindung wären viele seiner Liebesabenteuer gar nicht möglich gewesen. Allerdings begnügte sich Casaonova nicht mit der Standardausführung. Es musste schon der „redingote anglaise“ (englischer Reitmantel) sein. Diese Luxusausführung des Hammeldarm-Überziehers war zusätzlich mit Samt und Seide gefüttert. Die handgefertigten Verhüter waren sündhaft teuer und wurden nach Gebrauch gewaschen, getrocknet und wiederverwendet. Risse wurden mit Leim aus Tierknochenmehl repariert. Der englische Reitmantel bot einen gewissen Schutz vor Schwangerschaft und Syphilis. Wirklich angenehm zu tragen war er jedoch trotzdem nicht. Das änderte sich erst als Charles Goodyear Mitte des 19. Jahrhunderts ein Verfahren für das Vulkanisieren von Kautschuk erfand. Der dadurch erzeugte Kautschuk-Latex war elastisch und wasserdicht. Der Gummi konnte also nicht nur für Reifen, sondern auch für Kondome verwendet werden. 1870 begann die Massenproduktion der Goodyear-Kondome. Diese waren aber immer noch doppelt so dick wie heute und hatten eine Längsnaht. Der endgültige Durchbruch gelang dem Gummifabrikanten Julius Fromm im Jahr 1912. Er tauchte längliche Glaskolben in die Latexlösung und konnte dadurch hauchdünne Kondome ohne Naht herstellen. An diesem Verfahren hat sich bis heute im Prinzip nichts geändert.

100 Jahre nach Julius Fromm geht Fair Squared mit veganem Naturkautschuk den nächsten großen Schritt. Vegan? Ja, denn bei seiner Produktion kommt kein Casein (Proteinanteil der Milch) zum Einsatz. Die Kondome von Fair Squared gibt es in vier Varianten. „Original“ – für schnörkellose Liebe ohne Kompromisse. Für Begegnungen mit besonders viel Gefühl gibt es „Ultra Thin“ mit einer Wandstärke von nur 0,055 mm. Individuell und kreativ präsentiert sich die Variante „Sensitive Dry“ – ohne Gleitmittel. Und für alle Männer, die bei der Angabe der Größe tatsächlich nicht übertrieben haben gibt es die Variante „XL“. Die perfekte Ergänzung zu den veganen Wohlfühl-Kondomen ist das Gleit- und Massagegel Grüner Tee. Dieses wasserlösliche Pflegeprodukt für die Körpermassage verändert nicht den pH Wert der weiblichen Flora. Es ist also bestens geeignet, wenn die Massage nur der Anfang war...

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