Eubiona Naturkosmetik Shampoo
In den langen Gängen steinalter Burgen kann man die Portraits adeliger Ahnen über Jahrhunderte zurück verfolgen. Bei der Betrachtung der großen Ölgemälde fällt auf, dass sich viele Männer auf den Bildern relativ ähnlich sehen. Im 16. und 17. Jahrhundert trug scheinbar jeder Mann, der Rang und Namen hatte, schulterlanges gelocktes Haar mit Mittelscheitel. Die wallende Lockenpracht war jedoch kein Geschenk der Natur sondern eine Perücke. Die teuersten Exemplare wurden aus Menschenhaar gefertigt, wesentlich preiswerter waren die Varianten aus Tierhaaren. Im Zeitalter des Barock wurde die Garderobe des Adels immer extravaganter. Kostbare Stoffe und aufwändig bestickte Umhänge sollten den Status unterstreichen. Und auch bei der Länge und dem Volumen von Perücken wurde versucht, die anderen Höflinge zu übertrumpfen. Es gab aber auch eine deutliche Grenze: Jeder achtete tunlichst darauf, den König nicht zu übertrumpfen. Es gibt Portraits von Ludwig XIV. auf denen seine schwarze Lockenperücke mehr als ein Drittel des Bildes einnimmt. Während sich die Männer immer voluminösere Frisuren aufsetzten, blieb die Haarmode der Damen vergleichsweise schlicht.
Als Begründer des Perückentrends gilt der französische König Ludwig XIII. Zu seiner Zeit waren lange Haare bei Männern ein Zeichen von Herrschaft und Würde. Dummerweise verlor der Monarch bereits als junger Mann den Großteil seiner Haare. Im Gegensatz zu den meisten seiner Untertanen konnte er sich jedoch künstlichen Ersatz leisten. Und weil der König damals die Mode diktierte, kopierten die anderen Adeligen seine künstlichen Locken. Ein weiterer Vorteil von Perücken war, dass sie die Köpfe im Winter schön warm hielten. Denn die Schlösser des Landadels ließen sich kaum heizen. Im 18. Jahrhundert wurden Perücken dann zusätzlich noch weiß gepudert. Bis heute werden weiße Perücken in manchen Ländern von Richtern oder hohen Beamten getragen. Auch im House of Lords, dem englischen Oberhaus, sind sie bis heute im Einsatz. Nachdem bei der französischen Revolution die Köpfe der Aristokraten rollten, war auch die Ära der Perücken vorbei. Von nun an trug man(n) wieder echte Frisuren. Vor allem in der Armee wurden einheitliche Frisuren eingeführt. Am populärsten war mittellanges Haar, das hinten zum sogenannten Soldatenzopf geflochten wurde. In Preußen war dieser bis ins frühe 19. Jahrhundert vorgeschrieben, dann wurden auch hier „die alten Zöpfe abgeschnitten“. Beim Militär hielt der Kurzhaarschnitt Einzug und auch im zivilen Leben trugen Männer die Haare jetzt nicht mehr ganz so lang.
Mitte des 19. Jahrhunderts machte die Hygiene dann einen gewaltigen Sprung nach vorn. Von nun an konnten sich auch normale Bürger Pflegeprodukte leisten. Weil sie ihre Haare endlich pflegen konnten, verzichteten immer mehr Frauen auf Hauben und ähnliche Kopfbedeckungen. Schöne Haare ließen sich auch gut frisieren. Die Herren der Schöpfung nutzten die neuen Haarpflegeprodukte – vor allem im Kaiserreich – auch zur Bartpflege. Noch vor knapp 100 Jahren gaben sich viele Menschen mit einer Haarwäsche pro Woche zufrieden. Heutzutage waschen die meisten ihre Haare deutlich öfter, manche sogar täglich. Damit Haare und Kopfhaut dabei nicht unnötig gereizt werden, ist es sinnvoll, bei der Wahl des Shampoos auf möglichst natürliche Inhaltsstoffe zu achten.
Die Shampoos von Eubiona bieten Pflege für die unterschiedlichsten Haartypen. Das Aufbau Shampoo mit nichtfärbendem Henna und feuchtigkeitsspendender Aloe Vera empfiehlt sich besonders bei sensiblem und trockenem Haar. Das Volumen Shampoo Kamille Kiwi gibt feinem und dünnem Haar neue Kraft, ohne es zu beschweren. Gereizte und sehr trockene Kopfhaut freut sich über das Sensitive Shampoo mit beruhigendem Bio-Hafer. Die ausgesuchten Inhaltsstoffe des Schuppen Shampoos mit Birke und Olivenblatt wirken dem Juckreiz irritierter Kopfhaut entgegen und mildern das Spannungsgefühl. Bei fettendem Haar sollten Sie das Vital Shampoo mit belebender Brennnessel und kräftigendem Granatapfel-Extrakt probieren: Die milden Zuckertenside reinigen Haar und Kopfhaut besonders sanft. Wertvolles Arganöl und Klettenwurzel im Repair Shampoo schenken strapaziertem und coloriertem Haar langanhaltende Geschmeidigkeit. Alle Eubiona Shampoos sind als 200 ml Flasche und als 500 ml Flasche mit praktischem Pumpspender erhältlich. Entdecken Sie die vielfältigen Pflegemöglichkeiten der Eubiona Naturkosmetik Shampoos!