Davert Hülsenfrüchte
Bohnen kann man zu den Meilensteinen der Demokratie zählen. Denn im antiken Griechenland waren sie lange Zeit Bestandteil des politischen Lebens. Über die Vergabe von öffentlichen Ämtern entschied vor 2.500 Jahren nämlich das Bohnenlos. Wenn ein neuer Richter oder Stadtverordneter gebraucht wurde, füllte man ein Gefäß mit weißen und dunklen Bohnen. Insgesamt gab es nur so viele Bohnen wie Kandidaten. Jeder von ihnen zog dann verdeckt eine Bohne. Wer die weiße Bohne zog hatte gewonnen und bekam das Amt. Das Bohnenlos galt bei den alten Griechen als bedeutender demokratischer Fortschritt. Denn über die Vergabe wichtiger Posten entschied nicht länger die Willkür einzelner Herrscher. Jeder Bürger – Frauen und Sklaven ausgenommen – durfte an der Auslosung teilnehmen. Philosophen wie Aristoteles fanden das Losverfahren sogar prinzipiell besser als eine Wahl. Denn es gab weniger Möglichkeiten die Kandidaten zu bestechen oder die Wähler zu beeinflussen.
Für große Auslosungen mit mehreren hundert Teilnehmern wurde das Bohnenlos aber irgendwann zu zeitaufwendig. Darum ersetzte man es später durch eine Losmaschine, das „Kleroterion“. Danach spielten Bohnen in der Politik keine Rolle mehr. Das hat sich bis heute nicht geändert. Im 21. Jahrhundert genießen Bohnen und ihre pflanzlichen Verwandten vor allem wegen ihrer Nährwerte höchste Wertschätzung. Das Jahr 2016 wurde von den Vereinten Nationen sogar zum „internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt. Aber was sind eigentlich Hülsenfrüchte?
Als Hülsenfrüchte bezeichnet man die getrockneten Samen von Pflanzen, die in einer Hülse heranreifen. Mit über 20.000 Arten gehören die Hülsenfrüchtler (Leguminosen) zu den artenreichsten Pflanzen überhaupt. Ihre bekanntesten Vertreter sind Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Mungbohnen und Sojabohnen. Sie gelten fast überall als wichtiges Grundnahrungsmittel. Das ist auch kein Wunder, denn ihre inneren Werte können sich sehen lassen. Hülsenfrüchte gehören zu den eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Darüber hinaus enthalten sie reichlich Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Trotzdem wurden sie in Europa lange Zeit vernachlässigt. Das lag vor allem daran, dass im 19. Jahrhundert Fleisch vielerorts zum Statussymbol geworden war. Bohnen, Linsen und Co. galten dagegen als Essen armer Leute und waren in reichen Bürgerfamilien höchstens noch als Beilage gefragt.
In den letzten Jahren hat jedoch ein Umdenken eingesetzt. Aus der vegetarischen und veganen Küche sind die nahrhaften und vielseitigen Sattmacher nicht mehr wegzudenken. Man muss aber nicht extra Vegetarier werden, um den Speiseplan mit Hülsenfrüchten aufzuwerten. Hülsenfrüchte bilden die Grundlage vieler schmackhafter Gerichte der asiatischen, südamerikanischen und orientalischen Küche.
Wer sich bewusst und abwechslungsreich ernähren möchte, findet bei Davert ein umfangreiches Angebot an Bio-Hülsenfrüchten. Mungbohnen schmecken in asiatischen Gerichten genauso gut wie in heimischen Eintöpfen. Schwarze Bohnen sind die Klassiker der südamerikanischen Küche. Genießen Sie sie als Füllung von herzhaften Wraps oder in feurigen Chilitöpfen. Davert Kichererbsen sind eine gute Basis von Bratlingen, frittierten Falafel Bällchen und leckerem Hummus, passen aber auch als Beilage zu Couscous. Während Davert Pintobohnen deftigen Eintöpfen, Salaten oder Suppen eine individuelle Note geben, zählen rote Linsen zu den Grundnahrungsmitteln der indischen Küche. Die verschiedenen Sorten verzehrfertiger Bohnen in der Dose lassen sich mit frisch geschnittenem Gemüse gut kombinieren, ermöglichen aber auch Gerichte für den schnellen Hunger. Davert Hülsenfrüchte sind vielseitig verwendbar. Sie schmecken als Brotaufstrich und Fleischersatz, veredeln Suppen und Eintöpfe, sorgen aber auch in Salaten für schöne Farbtupfer und rustikalen Genuss.