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Allos Honig

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Die Arbeitsmoral von Honigbienen war schon in der Antike sprichwörtlich und faszinierte Gelehrte und Philosophen. Bienen gelten als fleißig, effizient und perfekt organisiert. Kaum ein anderes Insekt wurde so intensiv erforscht wie die Biene. Im 20. Jahrhundert untersuchten Zoologen das chronologische Verhaltensmuster von Bienen. Deren hervorragend strukturierter Arbeitsalltag legte die Vermutung nahe, dass sie über ein Zeitgedächtnis verfügen könnten. In den 1930er-Jahren begannen Forscher mit einer Reihe von Experimenten, die bis heute weltberühmt sind. Dazu stellten sie jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einen Teller mit Zuckerwasser in der Nähe eines Bienenstockes auf. Schon nach weniger Tagen flogen die Bienen diese neue Futterstelle täglich exakt zur gleichen Zeit an. Aber lag es wirklich an ihrem Zeitempfinden oder richteten sich die Bienen vielleicht nach dem Stand der Sonne? Daraufhin wurde das Experiment nachts wiederholt. Wie schon beim ersten Durchlauf, dauerte es nicht lange bis die Bienen auch zur Nachtzeit pünktlich zur Futterstelle kamen.

Doch in Forscherkreisen war man immer noch skeptisch. Wäre es nicht möglich, dass die Bienen auf andere Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder unsichtbare Strahlen reagierten? Der Versuch wurde in anderen Regionen, in geschlossenen Räumen und schließlich sogar unter der Erde, in einem alten Salzbergwerk, wiederholt. Doch das Ergebnis war immer das Gleiche. Ein Bienenstock wurde sogar mit dem Schiff nach Amerika geschickt. Eine Studentin sollte das Experiment an Bord wiederholen und beobachten, ob das Durchqueren verschiedener Zeitzonen die Bienen verwirren würde. Doch sie wurde so seekrank, dass sie keine Aufzeichnungen machten konnte. Erst 25 Jahre später wurde der Versuch vom Zoologen Max Renner erneut durchgeführt. Diesmal allerdings mit dem Flugzeug. Im Sommer 1955 „trainierte“ er in Paris ein Bienenvolk auf die Fütterungszeit von 20:15 Uhr. Eine Sondergenehmigung der amerikanischen Airline erlaubte es ihm – zum Entsetzen des Kabinenpersonals – den Bienenstock im Handgepäck mitzunehmen. Um diesen sicher nach New York zu bringen, hatte er extra einen großen Holzkoffer anfertigen lassen.

Als Renner mit seinen Bienen am frühen Nachmittags in New York landete, brachte er sie in einen Versuchsraum des Naturhistorischen Museums. Dort stellte er den Bienenstock auf und wartete. Doch anstatt bis zum Abend zu warten, flogen die Bienen schon am Nachmittag (20:15 Uhr Pariser Zeit) aus. Die Bienen hatten also eine innere Uhr - und Jetlag. So beeindruckend wie das Zeitgedächtnis der Honigbiene ist auch ihre Leistungsfähigkeit. Auf der Suche nach Nektar legt eine Biene in ihrem Leben eine Strecke von etwa 8.000 Kilometern zurück. Und dabei ist sie alles anderes gemächlich unterwegs. Unbeladen erreicht eine Honigbiene bei Windstille eine Geschwindigkeit von 30 km/h. Wenn ihre „Honigblase“ komplett mit Nektar gefüllt ist, schafft sie auf dem Heimweg immerhin noch knapp 20 km/h.

Die Bienen haben keine Zeit zu verlieren, denn um 1 kg Honig zu produzieren müssen sie ca. 3 kg Nektar sammeln. Das entspricht 60.000 Honigblasenfüllungen. Je nach Blütenart muss eine Biene 15-100 Blüten anfliegen. Für ein 1 kg Honig müssen die Bienen also zwischen 900.000 und 6 Millionen Blüten besuchen. Und weil sie dabei jedes Mal auch die Blüte bestäuben, leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Vermehrung zahlreicher Pflanzen. Wie der fertige Honig schmeckt, hängt davon ab, wo der Bienenstock steht. Nadel- oder Laubwälder, Streuobst- oder Gebirgswiese, Lavendel- oder Rapsfelder; jeder „Sammelort“ beeinflusst den individuellen Charakter des Honigs. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich dabei aber nicht nur im Geschmack, sondern auch in Farbe, Geruch und Konsistenz.

Honig aus ökologischer Bienenhaltung gehört seit Jahrzehnten zu den Klassikern im Sortiment des niedersächsischen Bio-Pioniers Allos. Verschiedene facettenreiche Sorten sorgen für unvergessliche Geschmackserlebnisse: auf dem Frühstücksbrötchen, in Desserts, in Kakao und Tee oder beim Kochen und Backen. Während die vielfältige Wildflora der Berge den kräftig-aromatischen Geschmack des Allos Berghonigs verantwortet, überzeugt der Allos Edelkastanienhonig durch einen herb-würzigen Geschmack. Lavendelblütenhonig ist eine besonders delikate Honigspezialität. Das lieblich-edle Aroma und der ausgeprägte blumigen Duft passen aufs Frühstücksbrötchen genauso wie zu einer heißen Tasse Tee. In artenreichen Wäldern sammeln die Bienen die süßen Essenzen des Waldes für den kräftig-würzigen Waldhonig. Allos Sonnenblumenhonig begeistert mit besonders streichzarter Konsistenz und einem feinen mildem Aroma. Das milde Aroma, die flüssigere Konsistenz und die hohe Süßkraft machen Akazienhonig zu einem beliebten Sommer-Honig. Mit Allos Bio-Honig können Sie sich jeden Tag versüßen.

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