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Weleda Arnika Serie

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Die Arnika (Arnica montana) zählt zu den begehrtesten Heilpflanzen Europas. Während die selten gewordene Pflanze noch vor 500 Jahren auf fast allen Bergwiesen der Hochalpen zu finden war, steht sie heute in vielen Ländern unter Naturschutz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Alpenkräutern und -blumen gibt es keinerlei Aufzeichnungen, dass die Arnika bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt gewesen wäre. Auch im Mittelalter ahnte noch niemand etwas vom Potential der leuchtend gelben Blume. Allerdings ist es möglich, dass sich Hildegard von Bingen mit ihr beschäftigte. Die heilkundige Äbtissin beschrieb im 12. Jahrhundert die Wirkung einer Pflanze namens „Wolfesgelegena“. Angeblich genügte es, einen Auserwählten damit zu berühren, um diesen in wildes Liebesglück zu stürzen. Leider enthält der überlieferte Text keine äußere Beschreibung der Pflanze (und auch nicht die detaillierte Vorgehensweise). Daher kann wohl eher bezweifelt werden, dass es sich bei der Wolfesgelegena um die Arnika gehandelt hat. Auch in den ersten gedruckten Kräuterbüchern des späten 15. Jahrhunderts wurde sie nicht erwähnt.

Im Volksglauben vieler Regionen Mitteleuropas galt die Arnika jahrhundertelang nicht als Heil-, sondern als Zauberpflanze. Die als Johannisblume, Donnerblume, Engelblume oder als Wolfsbann bekannte Pflanze wurde stattdessen zum Schutz gegen böse Geister und Naturgewalten eingesetzt. In der Nacht vor dem Johannistag war ihre Wirkung angeblich am stärksten. Um den „Bilmenschnitter“ abzuschrecken, steckten die Bauern vor Sonnenuntergang Sträuße aus Johannisblumen (Arnika) an die Ecken ihrer Felder. Der Legende nach hinderten die Arnikablüten den Korn- oder Erntedämon daran, nachts über die Getreidefelder zu ziehen und die Halme abzuknicken.

Als die Arnika ab dem 18. Jahrhundert zunehmend als Heilpflanze genutzt wurde, erhielt sie im Volksmund einen neuen Namen: Bergwohlverleih. Neben einfachen Blutergüssen wurde der Sud aus den Blütenblättern auch bei Hautentzündungen, Gicht oder Rheuma genutzt. Von der Einnahme wird wegen toxischer Nebenwirkungen inzwischen deutlich abgeraten. Dafür wird sie umso mehr bei „stumpfen“ Verletzungen wie Zerrungen, Quetschungen, Prellungen oder Blutergüssen empfohlen. Weleda bietet sowohl zur Vorbeugung als auch zur Nachbehandlung hochwertige Arnika-Produkte. Das schnell einziehende Arnika Massage-Öl duftet angenehm und pflegt die Haut. Während Massagen vor dem Sport die Durchblutung fördern, regt das Massage-Öl nach dem Sport die natürliche Regeneration der Haut an. Durch das Einreiben der noch feuchten Haut nach der Dusche kühlt zudem die Muskulatur nicht so schnell ab und reagiert entsprechend nicht so leicht mit Verspannungen und Muskelkater.

Mit dem Weleda Arnika Sport-Duschgel genießen Sie den sportlich-belebenden Duft von Rosmarin und Lavendel. Milde Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe reinigen sanft und bewahren die natürliche Feuchtigkeit der Haut. Die Weleda Arnika-Essenz ist eine Tinktur zum äußerlichen Gebrauch bei Zerrungen, Quetschungen, Prellungen und Blutergüssen. Das Arnika-Gelee kann zur Weiterbehandlung verwendet werden, ist aber auch hilfreich, wenn die Anwendung eines Umschlages mit Arnika-Essenz unterwegs zu aufwändig ist. Die Arnika-Salben 30% und 10% eignen sich in erster Linie zur Nachbehandlung sogenannter „stumpfer“ Verletzungen wie Zerrungen, Quetschungen, Prellungen oder Blutergüssen. Die Weleda Arnika Serie aktiviert und unterstützt verschiedene Hautfunktionen mit der Kraft der leuchtend gelben Gebirgsblume.

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