Schoenenberger Naturkosmetik ExtraHair
Nichts verändert den Look so sehr wie eine neue Frisur. Ein klassischer Pferdeschwanz wirkt sportlich, sanfte Wellen verspielt, streng zurückgekämmtes Haar autoritär und fransig gestylte Haare lässig frech. Mit Afro, Irokesenschnitt, Glatze oder Dreadlocks distanziert man sich vom bürgerlichen Mainstream. Die Wirkung der Haare ist aber keine Folge der heutigen Wohlstandsgesellschaft. Schon im alten Griechenland galt ungeschnittenes Haar als Zeichen von Freiheit. Erst ab dem 6. Jh. v. Chr. übernahmen Männer die kürzere Frisur der Athleten. Die Frauen blieben der Langhaarmode dagegen treu.
Auch Julius Caesar verordnete seinen römischen Legionären einen Kurzhaarschnitt. Vor allem in den Provinzen vermieden römische Männer langes Haar, um nicht wie „Barbaren“ auszusehen. Denn Kelten und Germanen gingen nicht zum Frisör. Für sie waren lange Haare ein Zeichen von Kraft und Freiheit. Sowohl Männer als auch Frauen waren stolz auf ihre Haarpracht und pflegten sie gewissenhaft. Kurze Haare sah man nördlich des Limes fast nur bei Leibeigenen. Im Hochmittelalter war wallendes Haupthaar ein Statussymbol der herrschenden Klasse. Einfachen Bürgern waren maximal halblange Haare erlaubt. Noch im 17. Jahrhundert wurde volles Haar mit jugendlicher Vitalität assoziiert. Für den französischen König Ludwig XIV., der unter Haarausfall litt, war das ein großes Problem. Darum verbarg er sein lichtes Haar unter einer voluminösen Perücke. Und weil der König die Mode diktierte, trugen bald alle Adeligen und Höflinge eine Perücke. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verschwanden die Perücken wieder. Die Männer trugen zwar immer noch langes Haar, allerdings nicht mehr offen, sondern zu einem Pferdeschwanz oder Zopf gebunden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrachtete man die Zöpfe als Relikt einer vergangenen Zeit. Danach blieben die Haare europäischer Männer lange Zeit relativ kurz. Erst mit der Hippiebewegung in den 1960er Jahren wurden lange Haare wieder zum Trend. Revolutionärer als die langen Haare der Hippies waren jedoch die kurzen Haare der Frauen in den 1920ern. Als die ersten Töchter aus gutem Haus mit Bubikopf oder Sleek Bob nach Hause kamen, waren das handfeste Skandale. Denn mit modernen Frisuren demonstrierten die jungen Frauen ein neues Selbstbewusstsein. Und sie ließen nicht nur die Langhaarmode, sondern auch ein veraltetes Rollenbild hinter sich.
Heute ist der Haarschnitt mehr als nur ein modischer Trend, er ist ein Ausdruck der eigenen Individualität. Und damit Haare möglichst lange möglichst schön bleiben, brauchen sie die richtige Pflege. Die Schoenenberger ExtraHair Shampoos unterstützen die Bedürfnisse von Haar und Kopfhaut mit pflanzlichen Wirkstoffen. Das Volumen Shampoo Rosmarin wirkt feuchtigkeitsspendend und strukturausgleichend, das Coffein Shampoo gibt dünner werdendem Haar einen Energie-Kick. Das Anti-Schuppen Shampoos Brennnessel wirkt der Neubildung von Schuppen entgegen. Das ExtraHair Kräuter Haarwasser Birke vitalisiert die Kopfhaut mit Bio-Pflanzensäften von Birke und Zinnkraut sowie Auszügen aus Brennnessel, Kamille, Klettenwurzel, Rosskastanie und Hamamelis.
Im Mittelpunkt der Rezepturen von Schoenenberger Naturkosmetik stehen seit Jahrzehnten direkt aus frischen Pflanzen gepresste Säfte. In der Serie ExtraHair verschmilzt die einzigartige Wirksamkeit frischer Bio-Pflanzensäfte mit hochwertigen Kräuterauszügen und wertvollen Pflanzenölen zu einer ganz besonderen Haarpflege.