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Primavera Mundwohl

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Zahnstocher sind primitive Werkzeuge aus prähistorischer Zeit. Weil sie noch immer die einfachste Methode sind, Speisereste aus Zahnzwischenräumen zu entfernen, sind bis heute in Gebrauch. Bereits vor über 1,84 Millionen Jahren nutzten die Vorfahren des modernen Menschen kleine Holzstöckchen für die Mundhygiene. Vor einigen Jahren verglichen Archäologen die Zähne von Neandertalern und Steinzeitmenschen mit amerikanischen Ureinwohnern und anderen indigen Völkern. Dabei entdeckten sie eine auffällige Gemeinsamkeit: Kerben auf der Zahnoberfläche. Diese entstanden bei der Reinigung der Zahnzwischenräume mit Grashalmen. Das Prinzip der Zahnseide war also ebenfalls schon in der Steinzeit bekannt.

Schon die Steinzeitmenschen kannten die Vorteile von regelmäßiger Mundhygiene. Im alten Orient wurden die Instrumente zur Zahnpflege teilweise sogar zu richtigen Statussymbolen. In einem Königsgrab der alten mesopotamischen Stadt Ur fanden Archäologen ein Set mit spitzen Stäbchen aus Gold, die jeweils an einem silbernen Ring befestigt waren. Forscher gehen davon aus, dass es sich hierbei um antike Luxus-Zahnstocher handelt. Ähnliche Funde wurden auch in China und Japan gemacht. Allerdings waren die Stäbchen nicht immer aus Edelmetall, sondern nur aus Kupfer oder Bronze. Die alten Griechen waren da deutlich pragmatischer: sie verwendeten zur Zahnreinigung hauptsächlich kleine Holzspäne.

Im alten Rom gab es neben den Holzstäbchen zum Wegwerfen auch regelrechte Toilettensets. Dabei wurden, wie bei einem Schlüsselbund, verschiedene Geräte zur Körperpflege an einem Ring befestigt. Diese Sets enthielten oft Ohr- und Fingernagelreiniger sowie Zungenkarzer und diverse Zahnstocher aus Metall oder Knochen. Letztere waren oft unterschiedlich gebogen um jeden Winkel der Mundhöhle erreichen zu können. Gegen Zahnbelag kam man mit dem Zahnstocher allein allerdings nicht an, dass wussten auch schon die Römer. Zahnbelag entfernten sie mit „Dentifricium“, einem Pulver aus der Asche von zerriebenen Knochen, das mit Myrrhe und Natron gemischt wurde. Mit Hilfe eines feuchten Leinentuches wurden damit die Zahnoberflächen abgerieben.

In Europa waren bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein verschiedene Zahnpulver in Gebrauch. Erst in den 1920er-Jahren wurde dieses fast vollständig durch industriell hergestellte Zahncreme ersetzt. Seitdem gehört das Putzen mit Zahnbürste und Zahnpasta für uns zum Alltag. Viele Menschen möchten heute jedoch mehr für ihre Mundhygiene tun. Eine wunderbare Ergänzung der täglichen Pflegeroutine ist das Ölziehen. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda wird Ölziehen seit Jahrtausenden praktiziert. Dafür wird etwas Pflanzenöl für 10 bis 20 Minuten in der Mundhöhle bewegt und währenddessen immer wieder durch die Zahnzwischenräume gezogen. Ölziehen ist in Indien aber nicht einfach nur Zahnpflege, es gilt auch als ganzheitliche Methode zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

Zur Ergänzung des täglichen Zähneputzens hat Primavera die Serie Mundwohl entwickelt. In drei hochwertigen Pflegeprodukten wird 100% naturreine Pflanzenkraft mit einem ganzheitlichen Frischegefühl kombiniert. Die Mundwohl Ölziehkur vereint wertvolles aromatherapeutisches Wissen mit den traditionellen Lehren des Ayurveda. Die geschmackvolle Rezeptur verbindet 100% naturreines Bio-Kokosöl, Bio-Sesamöl und Bio-Sonnenblumenöl. Nach dem Zähneputzen sorgt die Mundwohl Mundspülung mit ätherischem Spearmint- und Zitronenöl für angenehme Frische. Dank des integrierten Dosierbechers kann sie direkt aus der Flasche in den Mund gegeben werden. Das Primavera Mundwohl Lippen Akut Gel wurde speziell zur Pflege von Lippen und Mundwinkeln entwickelt. Mit Melissenwasser, Spearmint- und Citrosenöl sowie Süßholzwurzelextrakt wirkt es gegen Juckreiz an den Mundwinkeln und bildet auf den Lippen einen schützenden Film. Mit der Serie Mundwohl verbindet Primavera die Kraft bewährter Duft- und Heilpflanzen mit ganzheitlichen Kenntnissen aus der Aromatherapie.

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