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Olbas Lutschtabletten und Tropfen

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Jahrtausendelang waren Hausierer und Spielleute die einzige Nachrichtenquelle der Landbevölkerung. Ohne das fahrende Volk waren viele Dörfer vom Rest der Welt völlig abgeschnitten. Durch die Arbeit auf dem Hof und den täglichen Kampf ums Überleben waren Reisen praktisch unmöglich. Kein Wunder, dass Kaufleute zu den besonders gern gesehenen Gästen zählten. Je weiter diese herum gekommen waren, desto farbenfroher und abenteuerlicher waren ihre Geschichten. Der berühmteste schriftliche Reisebericht des Mittelalters stammt zweifelsohne von Marco Polo. Der berühmte Venezianer reiste gemeinsam mit seinem Vater und seinem Onkel nach Cambaluc (dem heutigen Peking), der Hauptstadt des riesigen Mongolenreiches, wo sie im Jahr 1266 am Hof des Mongolenfürsten Kublai Khan empfangen wurden. Der Großkhan war von den Italienern fasziniert und übertrug ihnen verschiedene Aufgaben. So sollten sie eine Botschaft an den Papst überbringen und mit dessen Nachricht zurückkehren.

Die Antwort des Papstes erreichte den Großkhan im Jahr 1275. Beeindruckt von den Fähigkeiten des jungen Marco Polo ernannte Kublai Khan diesen zu seinem Präfekten. Als Regierungsstatthalter reiste Marco Polo viele Jahre lang durch China. Dabei besuchte er Städte, deren Einwohnerzahl bereits damals die Million überschritten hatte. Ihr Alltag unterschied sich in vielem deutlich von dem, was der Venezianer bisher kannte. Die Chinesen aßen nicht mit Messern oder den Händen, sondern mit Essstäbchen. Ihre Einkäufe bezahlten sie mit Papiergeld und anstelle von Buchstaben benutzten sie ein kompliziertes System mit vielen tausend Schriftzeichen.

Die Reiseberichte von Marco Polo waren viele Jahrhunderte lang echte Bestseller. Wie viele davon tatsächlich der Wahrheit entsprachen, wird wohl niemals ganz geklärt werden. Manche Skeptiker vermuten, dass Marco Polo sich die Geschichte in Konstantinopel aus Erzählungen von Karawanenführern zusammengesponnen haben könnte. Denn einige typisch chinesische Dinge fehlen in seinem Bericht. Die große Mauer oder die allgegenwärtigen Teehäuser werden jedenfalls nicht erwähnt. Für die Echtheit von Marco Polos Berichten sprechen dagegen seine intimen Kenntnisse des chinesischen Salzmonopols sowie des Steuer- und Papiergeldsystems. Als Regierungsstatthalter hätte er in diese Bereiche auf jeden Fall Einblick gehabt. In Venedig galt Marco Polo nach seiner Rückkehr trotzdem als Lügenbaron und wurde „Marco Million“ genannt. Ende des 13. Jahrhunderts war Venedig mit fast 100.000 Einwohnern eine der größten Städte Europas. Und für die Einwohner der Lagunenstadt war es einfach unvorstellbar, dass es in China 10-mal so große Städte geben sollte wie in ihrer berühmten Metropole.

Marco Polo war nicht mit leeren Händen nach Venedig zurückgekehrt. Neben Gold, Edelsteinen und Gewändern aus Seide hatte Marco Polo auch ein geheimnisvolles Öl im Gepäck, das im fernen Osten für seine heilsamen Eigenschaften gerühmt wurde. Die Kunst des Ölmischens steckte im frühmittelalterlichen Europa noch in den Kinderschuhen. Deshalb wusste man dort nicht viel damit anzufangen. Es vergingen fast noch 200 Jahre bis ein Alchemist aus Basel die Mischung aus ätherischen Ölen entschlüsseln konnte. Er erkannte die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Öls. In seinem Laden verkaufte er es unter dem Namen „Baseler Öl“ als Heilmittel. Heute ist die Mischung aus ätherischen Ölen von Pfefferminze, Cajeput und Eukalyptus unter dem Namen „Olbas“ bekannt. Das Zusammenspiel der ätherischen Öle von Pfefferminz, Eukalyptus und Cajeput ergibt ein echtes Multitalent, das in Tropfen, Lutschtabletten und sogar Pflastern zum Einsatz kommt.

Olbas Lutschtabletten haben eine wohltuende Wirkung für Mund und Rachen. Zusätzlich erfrischen die ätherischen Öle den Atem. Die praktische Metalldose ist daher ein idealer Begleiter für unterwegs. Olbas Tropfen setzen ebenfalls auf die Wirkstoffe von Pfefferminz-, Cajeput- und Eukalyptusöl. Traditionell werden sie in der kalten Jahreszeit zur Einnahme und Inhalation verwendet. Auch bei einer äußerlichen Anwendung wirken die ätherischen Öle positiv auf das Wohlbefinden. Die einzigartige Olbas-Rezeptur mit der Pflanzenkraft aus drei ätherischen Ölen kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Lernen auch Sie die vielfältigen Effekte des beliebten Hausmittels kennen.

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