Kruut Tinkturen, Shots und Räucherbündel
Seit Urzeiten suchen Menschen in der Natur nach Mitteln gegen Krankheiten und Gebrechen. Für unsere Vorfahren konnten selbst kleine Infektionen und Wunden lebensbedrohlich werden. In den Heilkräutern, die in der Wildnis wuchsen, sahen sie darum ein Geschenk der Götter. Und weil die Kraft der Pflanzen eine übernatürliche Quelle haben musste, wurden Schamanen und Priester die ersten Mediziner. Erst in der Antike etablierten sich Heilkundige mit einem eigenen Berufsstand. Sie beachteten Krankheiten weniger als göttliche Strafe, sondern eher als Problem, das mit Wissen gelöst werden konnte. Dieses Wissen wurde irgendwann so umfangreich, dass es nicht länger nur mündlich überliefert werden konnte. Weil Behandlungsmethoden und Rezepte für Arzneien auf Pergament und Papyrus niedergeschrieben wurde, kursierten im alten Ägypten und dem antiken Griechenland bereits umfangreiche Schriften zur Pflanzenheilkunde.
Die antiken Ärzte standen jedoch vor einer großen Herausforderung: Wie konnte man die Kraft der Pflanzen bewahren, wenn frische Heilkräuter nicht das ganze Jahr über verfügbar waren? Ohne eine geeignete Methode zur Konservierung verloren viele Kräuter nämlich schnell ihre Wirksamkeit. Um dem entgegenzuwirken, wurde aus den wertvollen Kräutern mittels Mazeration eine Tinktur hergestellt. Der Begriff „mazerieren“ stammt vom lateinischen „Mazerare“ (aufweichen bzw. weich machen). Beim Mazerieren werden frische oder getrocknete Kräuter in ein Lösungsmittel (Alkohol, Öl, Wasser) eingelegt und für längere Zeit stehen gelassen. Auf diese Weise lösen sich die wirksamen Bestandteile langsam aus den Kräutern und konzentrieren sich in der Flüssigkeit. Diese muss nur noch abgeseiht werden und die Tinktur ist fertig.
Wegen ihrer Vielseitigkeit und der einfachen Lagerung waren Tinkturen über Jahrhunderte für die medizinische Versorgung unverzichtbar. Besonders geschätzt wurden sie in der mittelalterlichen Klostermedizin. Für nahezu alle Beschwerden gab es eine Tinktur: Während Kamille und Baldrian bei Schlafproblemen und Nervosität eingesetzt wurde, hatte sich eine Kombination von Schafgarbe und Brennnessel zur allgemeinen Stärkung bewährt. Im 20. Jahrhundert wurden Tinkturen zunehmend von synthetischen Arzneimitteln verdrängt. Diese ermöglichten standardisierte Wirkstoffkonzentrationen und konnten wesentlich schneller, billiger und in großen Mengen produziert werden. Wie viele andere traditionelle Heilmethoden gerieten auch die Tinkturen allmählich in Vergessenheit.
Im Zuge des zunehmenden Interesses an Jahrtausende alten Traditionen und moderner Naturheilkunde erleben Tinkturen heute eine kleine Renaissance. Mit den Tinkturen von Kruut lässt sich die Kraft von Wildkräutern gezielt einsetzen. Und weil Kräuter so viele wohltuende Eigenschaften besitzen, bietet Kruut neben Tinkturen auch Shots, Kräuterauszüge, Gesichtstonika und Räucherbündel an.
Die Kruut Tinktur Herbal Boost mit mazerierter Brennnessel, Wilder Dost, Hagebutte, Rosmarin und Großer Klette ist eine wunderbare Ergänzung der Morgenroutine nach dem Frühstück. Nach einem deftigen Lunch oder bei Süßhunger ist Kruut Inner Balance eine gute Wahl. Die erfrischend-herbe Kruut Tinktur Ruhe vermittelt den wohltuenden Geschmack einer einsamen Waldwiese während einer meditativen Pause oder als Unterstützung vor dem Schlafengehen. Kruut Kraft ist ein leckere Stärkung mit natürlichem Vitamin C, Aroniabeeren und Wildkräutern zum Mittagstief oder beim Sport. Entdecken Sie mit den Produkten von Kruut die wohltuende Kraft ausgesuchter Kräuter.