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Elenatura Räucherungen

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Die legendäre Seidenstraße war jahrhundertelang die wichtigste Verbindung zwischen Orient und Okzident. Im Morgenland gab es aber noch eine zweite wichtige Handelsroute: die Weihrauchstraße. Sie ist außerhalb Arabiens nicht so bekannt wie die Seidenstraße, dafür aber wesentlich älter. Bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. verband sie den östlichen Mittelmeerraum mit den südarabischen Königreichen Hadramaut, Ma'in, Qataban und Saba. Die Karawanen, die von dort aufbrachen, transportierten einen der begehrtesten Rohstoffe der Antike: Weihrauch.

Weihrauch ist das getrocknete Harz des Weihrauchbaumes (Boswellia sacra). Bereits im alten Ägypten wurde bei religiösen Zeremonien Räucherwerk aus Harzen, Hölzern und Kräutern verbrannt. Der Rauch symbolisierte die Nähe zu den Göttern. In den Tempeln des Sonnengottes Ra, gab es sogar dreimal täglich Rauchopfer: morgens Weihrauch, mittags Myhrre und abends die Räuchermischung "Kyphi". Auch bei Kranken und bei der Mumifizierung von Verstorbenen wurden Räuchermittel in speziellen Räucherpfannen verbrannt. Weihrauch hatte im alten Orient eine Sonderstellung. Er galt in vielen Kulturen als heilig, die Ägypter nannten ihn sogar „Schweiß der Götter“. Nur die Priester duften damit räuchern. Allen anderen war der Gebrauch von Weihrauch unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Die Griechen und Römer hatten dagegen keinerlei Berührungsängste mit Weihrauch. Weil Weihrauchopfer aber nicht nur in den Tempeln, sondern auch vor den Standbildern der Caesaren abgebrannt wurden, war der Bedarf an Weihrauch besonders hoch. Wegen des verschwenderischen Umgangs wohlhabender Römer wurden Gesetze erlassen, die den privaten Gebrauch von Weihrauch einschränkten. Aufgrund des Kaiserkults und Vergöttlichung toter oder lebender Herrscher war Weihrauch in der frühen christlichen Kirche verboten. Erst im 4. Jahrhundert wurde es den Bischöfen erlaubt, damit räuchern. In Westeuropa sollte es aber trotzdem noch fast 500 Jahre dauern, bis sich Weihrauch in der Kirche etabliert hatte.

Noch vor wenigen hundert Jahren war Räucherwerk ein wichtiger religiöser Bestandteil aller Kulturen. Nur in Asien gehört es bis heute zur täglichen spirituellen Praxis der Menschen. Die wohlriechenden Mischungen von Kräutern, Hölzern und Harzen werden in Tempeln, vor Hausaltären oder an Gräbern verräuchert. Die vergessene Kunst des Räucherns fasziniert inzwischen aber auch zunehmend die Bewohner der westlichen Welt. Sie räuchern aus den unterschiedlichsten Gründen: zur Unterstützung von Ritualen, zur energetischen Reinigung, zur individuellen Beruhigung oder auch schlichtweg zur Verbesserung der Raumluft. Räucherwerk kann helfen, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und die Wahrnehmung auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Wer die wohltuende Wirkung von Räucherwerk auf die Seele erleben möchte, findet bei Elenatura klassisches Einzelräucherwerk und aromatische Räuchermischungen. Diese werden in einer kleinen Manufaktur im Allgäu von Hand gemischt und in hochwertigen Weck-Gläsern abgefüllt. Elenatura verwendet dabei hauptsächlich Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Die Elenatura Räuchersets sind ein guter Einstieg in die Welt des Räucherns. Sie enthalten alles, was man zum Räuchern benötigt: Räuchersand, Räucherkohle, eine Räucherzange, eine Mini-Räucherschale, eine Räuchermischung und eine genaue Erklärung der Vorgehensweise. Sie können zwischen den Elenatura Räuchersets „Liebe“, „Glück“, „Hof & Garten“, „Mein neues Zuhause“ und „Schutzengel“ wählen. Die Räuchermischungen von Elenatura enthalten sorgfältig aufeinander abgestimmte Kräuter, Hölzer und Harze. Die „Räuchermischung Tag“ mit Sandarac, Rosmarin, Mastix und weißem Salbei unterstützt Sie dabei, den Alltag mit einem klaren Geist zu bewältigen. Während die harmonisierende „Räuchermischung Danksagung“ mit Weihrauch, Sandelholz und Tolu den Zusammenhalt stärkt, kann die „Räuchermischung Liebe“ mit dem Duft von Palo Santo, Dammar und Benzoe dabei helfen, das Herz für die schönen Dinge des Lebens zu öffnen.

Dank einer Färbung mit Lebensmittelfarbe wird der Elenatura „Weihrauch“ in Schwarz, Grün, Rot, Blau und Gold angeboten. Der stückige „Tolubalsam“ verbreitet beim Verbrennen einen würzig-intensiven Duft mit einer leicht orientalischen Note. Die bitter-herbe Rauchnote des „Myrrhe Somalia“ wirkt wärmend, harmonisierend und meditationsfördernd. Das Elenatura „Sandelholz Pulver“ eignet sich durch sein zartes Duftprofil auch zur Herstellung eigener Mischungen. Das würzig-herbe „Drachenblut“ ist helles, karminrotes und kraftvolles Harz aus den Früchten des Drachenblutbaumes. Genießen Sie mit Elenatura die wohltuende Wirkung von hochwertigem Räucherwerk.

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