CMD Teebaumölserie
Die Antarktis ist der lebensfeindlichste Kontinent auf unserem Planeten. Die Temperaturen liegen während des ganzen Jahres unter Null und die Landmasse ist nahezu vollständig mit Eis bedeckt. Abgesehen von einigen wenigen Forschern gibt es keine dauerhaften Bewohner. Aber auch unter den bewohnbaren Erdteilen gibt es herausfordernde Kontinente. So entfallen 72% von Australien auf Wildnisgebiete, besser bekannt als „Outback“. Und darin befinden sich gleich zehn Wüsten. Es gibt Regionen, in denen jahrelang kein Regen fällt und die Temperaturen im Sommer auf über 50°C steigen. In Küstennähe, wo ein Großteil der Bevölkerung lebt, ist das Klima zwar etwas milder, dafür muss man sich aber vor der Tierwelt in Acht nehmen. Australien beherbergt nämlich nicht nur Krokodile und Skorpione, sondern auch die 10 giftigsten Schlangenarten. Darüber hinaus sind 21 der 25 giftigsten Spinnen der Welt in „Down Under“ daheim. Wer in der australischen Wildnis unterwegs ist, sollte also immer den Untergrund im Auge behalten und niemals blind in Felsspalten oder Baumlöcher greifen. Australier kämen auch niemals auf die Idee, in ihre Schuhe anziehen, ohne sie auszuschütteln oder die Toilette benutzen, ohne vorher einen Blick hinein zu werfen. Allen Gefahren und Widrigkeiten zum Trotz gibt es aber auch Einheimische, die sich scheinbar noch mühelos durch die Wildnis bewegen.
Die australischen Ureinwohner kamen vor etwa 40.000 Jahren nach Australien. Sie passten sich so gut an ihre natürliche Umgebung an, dass ihre Lebensweise über Jahrtausende nahezu unverändert blieb. In kleinen Stämmen durchstreiften die Aborigines das Land als Nomaden. Sie sammelten Nüsse, Beeren und Früchte oder gingen mit Speer und Bumerang auf die Jagd. Ihre tiefe Naturverbundenheit zeigte sich auch in ihrem detaillierten Pflanzenwissen. Der Australische Teebaum (Melaleuca alternifolia) spielte dabei schon immer eine ganz besondere Rolle. Seine Blätter wurden zur Linderung auf Wunden gelegt, bei Husten oder Halsschmerzen als Dampf inhaliert und bei Verdauungsbeschwerden als Sud getrunken. Den irreführenden Namen verdanken wir dem Botaniker Joseph Banks, der James Cook auf seiner ersten Südsee-Expedition (1768 bis 1771) begleitete. Als die Expedition an der Küste Ostaustraliens landete, begann Banks umgehend mit der Untersuchung der lokalen Pflanzenwelt. Dabei entdeckte er einen Baum mit dünnen, spitzen Blättern. In kochendem Wasser erhielt man nach wenigen Minuten einen würzig-aromatischen Aufguss. Und weil dieser von der ganzen Mannschaft wie Tee getrunken wurde, nannte Banks den neu entdeckten Baum kurzerhand „Teebaum“.
In den 1920er Jahren bestätigten Wissenschaftler dem ätherischen Öl aus Teebaumblättern eine antiseptische, antibakterielle und fungizide Wirkung. Bis zur Einführung von Penicillin war Teebaumöl das Standard-Antiseptikum in Australien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es jedoch von pharmazeutischem Antibiotika fast vollständig verdrängt und geriet vielerorts in Vergessenheit. Als sich in den 1970ern immer mehr Menschen für natürliche Alternativen interessierten, erlebte das Teebaumöl ein großes Comeback. Aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften ist Teebaumöl heute sowohl in Naturheilkunde als auch in der Naturkosmetik wieder sehr gefragt.
Bereits 1992 begann Carl-Michael Diedrich mit der Entwicklung einer Teebaumöl-Kosmetikserie. Wegen der stetig wachsenden Nachfrage, gründete er zwei Jahre später die Firma CMD Naturkosmetik. Für hochwertige Naturkosmetik benötigt man hochwertiges Teebaumöl. Teebaumöl wird aber nicht nur in Australien, sondern auch in Asien angebaut. Manche Teebaumöle stammen zudem von Plantagen die zwei- bis dreimal im Jahr abgeerntet werden. CMD verwendet ausschließlich Original australisches Bio-Teebaumöl aus nachhaltigem Anbau von Bäumen, die nur einmal im Jahr geerntet werden. Heute umfasst die Teebaumölserie von CMD nicht nur Peeling, Waschgel, Seife, Bodylotion, Handcreme und Gesichtswasser, sondern auch Shampoo, Deo, Fußgel, Pickelroller, After Shave und Mundwasser. Entdecken Sie das breite Anwendungsspektrum eines echten Klassikers der Naturkosmetik. Mit der getönten CMD Teebaum Zinksalbe lassen sich Unreinheiten oder Pickel überdecken. Das Teebaumöl Gesichtswasser ist ein mildes Hydrolat, das sich auch als Rasier- oder Haarwasser eignet. Trockene, strapazierte Hände werden mit der Teebaumöl Handcreme intensiv gepflegt. Das Teebaumöl Fussgel nutzt eine besondere Kombination aus ätherischen Ölen, Teebaumöl und Kamillenextrakt zur Unterstützung der Füße. Das milde Teebaumöl Deo mit Hamameliswasser und Grapefruit, ohne Alkohol, ist auch für empfindliche Haut geeignet. CMD nutzt die wohltuenden Eigenschaften von australischem Bio-Teebaumöl zur Pflege und Unterstützung fettiger, gereizter sowie zu Pickeln neigender Haut.