Birkengold Zahnpulver
Hatten die Menschen im Mittelalter bessere oder schlechtere Zähne als heute? Zwar kannten sie weder Zahnbürste noch Zahnpasta, es gab aber auch keine Softdrinks oder Schokoriegel. Als Hauptgrund für angegriffene Zähne werden heute zuckerhaltige Lebensmittel verantwortlich gemacht. Karies wird durch Bakterien ausgelöst, die in der Mundhöhle und auf den Zahnbelägen leben. Am liebsten ernähren sie sich von Zucker, der zu Säuren verstoffwechselt wird. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und beginnen Mineralstoffe wie z.B. Calcium herauszulösen. Wenn nichts unternommen wird, wird der Zahn löchrig und es kommt zur sogenannten „Zahnfäulnis“. Nur 1% aller Erwachsenen in Deutschland hat ein komplett kariesfreies Gebiss. Im Laufe des Lebens hat also fast jeder von uns einmal ein Loch im Zahn. Darum war die Entdeckung eines frühmittelalterlichen Gräberfelds nahe Kharkov in der Ukraine auch eine kleine Sensation. Die Zähne der vor über 1.200 Jahren bestatteten Dorfbewohner waren nämlich völlig frei von Karies.
Waren die Zähne von Menschen im frühen Mittelalter also tatsächlich besser als die ihrer Nachkommen? Nicht unbedingt. Ihre Zähne hatten zwar keine Löcher, waren dafür aber extrem abgenutzt. Schuld daran waren vermutlich die Brote und Breie der einfachen Bevölkerung. Vielerorts wurden die Getreidekörner nämlich in Sandsteinmühlen gemahlen. Dabei platzten kleinste Splitter vom Mühlstein ab und blieben im Mehl zurück. Durch das sandige Getreidemehl wurden die Zähne beim Kauen über die Jahren regelrecht abgeschliffen. Adelige hatten dieses Problem eher selten, denn sie aßen öfter Fleisch und Fisch. Durch diese weicheren Speisen wurde ihr Gebiss nicht so stark abgenutzt. Darüber hinaus interessierte man sich in Adelskreisen schon damals für Zahnpflege. Ein makelloses Gebiss war nämlich bereits im Mittelalter ein Schönheitsideal.
In den Liedern der Minnesänger wurden oft die „weißen Zähne“ oder der „süße Atem“ edler Hofdamen besungen. Und auch in den medizinischen Handschriften der Klosterbibliotheken kann man zahlreiche Hinweise zur Mundhygiene finden. Hildegard von Bingen empfahl z.B. tägliches Gurgeln mit kaltem Wasser. Andere Quellen berichten von Mundspülungen mit Essig oder Wein. Um die Zähne von Belag zu befreien, wurden sie mit einem feuchten, in Marmorkalk getunkten, Leinentuch abgerieben. Der Einsatz solcher Zahnpulver auf einem Stück Leinen war schon im alten Rom bekannt. Bei den Römern wurde das aus Knochenasche, Muschelschalen oder Horn vermahlene Pulver „Dentifricium“ genannt. Für einen angenehmen Geschmack wurde es mit Natron und Myrrhe vermischt.
Zahnpulver kannte man in verschiedensten Zusammensetzungen von der Antike bis ins frühe 20. Jahrhundert. Kurz nach der Jahrhundertwende wurden sie jedoch fast vollständig durch synthetisch hergestellte Zahnpasta ersetzt. Inzwischen hinterfragen jedoch immer mehr Menschen deren Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeit. Das stetig wachsende Interesse an Naturkosmetik beschert auch dem Zahnpulver ein Comeback. Dass dieses durchaus den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts gerecht wird, zeigen die hochwertigen Zahnpulver von Birkengold. Die Mischungen aus Calciumcarbonat, Xylit und ätherischen Ölen sorgen für eine angenehme und frische Zahnreinigung. Und das ganz ohne Tenside und Fluoride. Die Anwendung ist kinderleicht: Die angefeuchtete Zahnbürste einfach in das Zahnpulver drücken und damit die Zähne putzen. Birkengold Zahnpulver gibt es in vier Varianten. Beim Zahnpulver Minze sorgt Pfefferminzöl für ein frisches Gefühl beim Zähneputzen. Wer es fruchtiger mag, sollte das Zahnpulver Orange ausprobieren. Teebaum-, Myrrhe-, Kamillen- und Bergamottenöl sorgen beim Zahnpulver Kräuter für den Kräutertee-Charakter. Etwas ganz Besonderes ist das mit edlem Rosenöl versetzte Birkengold Zahnpulver Rose. Mit den Birkengold Zahnpulvern entdecken Sie ein altbewährtes natürliches und nachhaltiges Zahnpflegemittel neu.