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Bioturm Öl-Molke Bad

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Molke gehört neben Mineralerde zu den ältesten Mitteln der Schönheitspflege. Bereits in der Antike nahmen adelige Frauen Molkebäder. Molke wurde aber nicht nur dem Badewasser zugegeben, sondern auch getrunken. Die Heiler der Antike schrieben ihr umfangreiche Heilkräfte zu. Im Mittelalter gehörte sie zu den meistgenutzten Hausmitteln. Denn im Gegensatz zu aufwändig hergestellten Medikamenten war sie billig und überall zu bekommen, wo es Milchkühe gab. Anfang des 19. Jahrhunderts kam es in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem regelrechten Molke-Boom. Das Schweizer Bergdorf Gais und das oberbayerische Kreuth zählten zu den bekanntesten Molke-Kurorten.

Auch viele Erholungsorte, die über keine eigenen Thermalbäder verfügten, witterten ihre Chance und boten Molke- bzw. Milchkuren an. Schon bald wurde diese Form der Kur so populär, dass sie von nahezu jedem Kurort angeboten wurde. Allerorts wurden nun Molkekuranstalten mit integriertem Kuhstall im Schweizer Fachwerkstil errichtet. Bei der Wille'schen Milchcuranstalt in Dresden befand sich der Ausschank sogar auf einem Podest inmitten der Kühe. Mit den dort angebotenen Trinkkuren versuchte man Hautausschlag, Magen-Darmbeschwerden und sogar Lungenerkrankungen zu kurieren. Der Erfolg schien ihnen Recht zu geben, denn viele Kurgäste schrieben ihre Genesung der Molke zu. Wie diese bei Atemwegsbeschwerden helfen sollte, konnte jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen werden. Ende des 19. Jahrhunderts machten viele Kritiker darauf aufmerksam, dass eine Molkekur vor allem dann erfolgreich war, wenn sie in günstigem Klima stattfand. Nach der Jahrhundertwende ging das Interesse an Molkekuren langsam zurück. Heute spielt sie im Bereich medizinischer Kuranwendungen überhaupt keine Rolle mehr. Für einige Jahrzehnte geriet die Molke sogar in Vergessenheit und endete meist als Tierfutter. Heute erlebt das Nebenprodukt der Käseherstellung eine Renaissance.

Unabhängig von den Versprechen der Kuranstalten des 19. Jahrhunderts ist die wohltuende Wirkung von Molke auf die Haut unumstritten. Molke enthält Milchsäure, die für unseren Organismus sehr wichtig ist und von ihm sogar selbst gebildet wird. Für die Haut spielt sie eine besonders wichtige Rolle, da sie ein Bestandteil des Säureschutzmantels ist. Aufgrund der enthaltenen Milchsäure unterstützt Molke die Haut bei der Regeneration. Darüber hinaus spendet sie Feuchtigkeit und Fett und sorgt so für ein angenehmes Hautgefühl. Gerade für Menschen mit besonders empfindlicher Haut ist Molke darum eine interessante Alternative zu konventionellen Pflegeprodukten. Wie wunderbar entspannend diese Pflege sein kann, zeigen die Öl-Molke Bäder von Bioturm.

Bioturm Öl-Molke Bäder kombinieren den hochwertigen Lacto-Intensiv Wirkkomplex aus Bio-Molke mit den pflegenden Eigenschaften von Bio-Sonnenblumenöl. Die Rezepturen mit wertvollen Pflanzenextrakten und Pflanzenölen sorgen für entspannende Wohlfühlmomente. Das Öl-Molke Bad Sensitiv empfiehlt sich besonders bei gestresster und trockener Haut. Inhaltsstoffe wie Mandelöl, Nachtkerzen- und Johannisbeersamenöl wirken rückfettend und feuchtigkeitsspendend. Das Öl-Molke Bad Arnika verströmt mit ätherischen Ölen von Wintergrün, Pfefferminze und Rosmarin einen zart anregenden Duft. Bio-Arnika-Extrakt wirkt revitalisierend und regenerierend. Mit dem Bioturm Öl-Molke Bad Eukalyptus können Sie tief durchatmen: ätherische Öle von Fichtennadeln, Eukalyptus und Kiefernnadeln wirken wohltuend auf Körper und Geist. Entspannung pur bietet das Öl-Molke Bad Lavendel mit der beruhigenden Kraft von Bio-Lavendelöl und Extrakten von Melisse, Hopfen und Passionsblume. Mit den Öl-Molke Bädern von Bioturm können Sie den Tag entspannt in der Wanne ausklingen lassen. Genießen Sie ein wunderbares Hautgefühl.

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