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Adventskalender aus dem Biomarkt

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Was haben Marshmallows und Adventskalender gemeinsam? – Sie können menschliche Schwächen offenlegen. Zwischen 1968 und 1974 führte der Psychologe Walter Mischel ein bis heute vielzitiertes Experiment durch. Er gab Vorschulkindern eine Glocke in die Hand und verließ das Zimmer. Durch das Läuten der Glocke konnten sie ihn zurückrufen und bekamen einen Marshmallow. Wenn die Kinder es jedoch schafften, 15 Minuten zu warten, erhielten sie zwei Marshmallows. Der größere Teil der Kinder hielt es nicht so lange aus und läutete schon nach 6 bis 10 Minuten. Der Marshmallow-Test wurde zu einem der bekanntesten Experimenten in der Geschichte der Psychologie. Rein zufällig fand der Psychologe heraus, dass die Fähigkeit der 4-Jährigen zu Selbstdisziplin, Geduld und Willensstärke ein wesentlicher Baustein für deren persönliche Entwicklung sein würde. Je besser die Kinder bereits in so jungen Jahren in der Lage waren, den Verlockungen zu widerstehen und den Belohnungsaufschub zu akzeptieren, desto mehr Selbstvertrauen und soziale Kompetenz sollten sie in den Folgejahren entwickeln. Als man die Kinder nach 13 Jahren nochmals zu Gesprächen bat, ergaben sich bemerkenswerte Ergebnisse. Trotz identischer Intelligenz waren die Kinder, die sich bereits im Vorschulalter beherrschen konnten, in der Schule und Ausbildung zielstrebiger und erfolgreicher. Zudem waren sie besser in der Lage, Rückschläge hinzunehmen und seltener drogenabhängig als jene, die dem einzelnen Marshmallow in ihrer Kindheit nicht widerstehen konnten. Mit einem Weihnachtskalender können auch Sie 24 Tage lang Ihre persönliche Selbstbeherrschung testen.

Den ersten gedruckten Adventskalender verdankt die Welt dem Münchner Buchhändler Gerhard Lang. Sein Adventskalender von 1903 enthielt 2 Papierbögen mit 24 Gedichten und 24 gemalten Bildern, die noch ausgeschnitten und geklebt werden mussten. Heute gibt es Weihnachtskalender auf der ganzen Welt. Das war aber nicht immer so. Im Mittelalter war Weihnachten zwar ein hoher kirchlicher Feiertag, nur Geschenke gab es nicht. Die wurden nämlich schon am Nikolaustag übergeben. Mit der Reformation änderte sich das. Martin Luther etablierte das Weihnachtsfest so wie wir es heute kennen: im Kreis der Familie, mit Weihnachtsliedern und Geschenken für alle. Da der Reformator gegen die Verehrung von St. Nikolaus (und allen anderen Heiligen) war, wurde die Bescherung am Nikolaustag gestrichen und auf den 24. Dezember verlegt. Die Geschenke brachte jetzt nicht mehr der Nikolaus, sondern das Christkind. Vor allem kleinere Kinder haben kein ausgeprägtes Zeitgefühl und können mit der Zeitangabe „bald“ nur wenig anfangen. Irgendwann hatten die Eltern keine Lust mehr, die Dauer bis zum Weihnachtsabend zu erklären. Im späten 19. Jahrhundert tauchten darum die ersten Adventskalender auf. Die Anfänge waren recht originell. So durften die Jüngsten in der Familie zum Beispiel jeden Tag eines von insgesamt 24 Bildern an die Wand hängen. Eine andere Möglichkeit war der sogenannte Strichkalender. Dabei wurde ein Motiv aus 24 Strichen an die Tür gemalt. Die Kinder durften dann jeden Tag einen Strich wegwischen.

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es dann die ersten Adventskalender zu kaufen. Hinter 24 Türchen verbargen sich Bilder mit weihnachtlichen Motiven. Den ersten Adventskalender mit Schokolade gab es 1958. Inzwischen werden Adventskalender mit allen erdenklichen Inhalten angeboten. Von Bier über Müsli zu Parfum; in der Adventszeit gibt es alles in 24-facher Ausführung. Der größte deutsche Adventskalender steht übrigens in Leipzig in der Böttchergasse und hat eine Fläche von 857 m². Seine 24 „Türchen“ sind stolze 3 x 2 Meter groß und ihr Inhalt wird von den örtlichen Schulen gestaltet. Wesentlich kleiner, aber umso leckerer ist der Govinda Adventskalender mit Bio-Fruchtkugeln und Bio-Fruchtkonfekt. Der Naturkosmetik Adventskalender von Dr. Hauschka verbirgt hinter jedem Türchen eine pflegende Naturkostbarkeit. So kann man die unterschiedlichen Wohlfühlprodukte am besten kennenlernen. Ein wunderbares Geschenk für die unvergleichliche Adventszeit ist auch der Duftende Adventskalender von Primavera mit verschiedenen naturreinen ätherischen Ölen und Duftmischungen. Lassen Sie sich auf einer faszinierenden Duftreise von geheimnisvollen, anregenden, erfrischenden oder sinnlichen Düften verzaubern.

Die Vorweihnachtszeit ist aber auch wie geschaffen für eine gute Tasse Tee. Mit den Tee-Adventskalendern von Salus, Sonnentor, Pukka, Yogi Tea und Lebensbaum genießen Sie besinnliche Momente und entdecken vielleicht sogar einen neuen Lieblingstee. Ganz klassisch geben sich die Schokoladen-Adventskalender von Gepa und Zotter. Hinter jedem Türchen verbirgt sich leckere Bio-Schokolade. Mit einem solch wunderbaren Geschenk für Kinder, Ehegatten, Lebensgefährten, Freunde und Kollegen können Sie sich 24 Dezembertage lang der liebevollen Dankbarkeit sicher sein. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und angenehme Vorweihnachtszeit.

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