Acorelle Sonnenpflege
Wer sich die Hälfte des Jahres dick einpacken muss, freut sich umso mehr auf die warmen Monate. Das betrifft besonders die Nord- und Mitteleuropäer. Während die Bewohner der mediterranen Länder die zunehmende Hitze der hochstehenden Sonne eher meiden und erst am Abend die Straßen mit Leben füllen, ist es nördlich der Alpen beinahe umgekehrt. Sobald sich die Sonne zeigt, füllen sich Straßencafés und Biergärten. Am See oder im Park werden die Handtücher zum Sonnenbaden ausgebreitet – und sei es nur für die Mittagspause. Vor allem in England, Holland und Deutschland wird jede Gelegenheit genutzt, sich ein wenig in der Sonne zu wärmen.
Die Begeisterung der Deutschen für die Sonne hat ihre Wurzeln auch in der Lebensreformbewegung. Mit diesem Oberbegriff werden heute die verschiedenen Alternativströmungen bezeichnet, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Bei den einzelnen Gruppierungen ging es um ökologische Landwirtschaft, Vegetarismus, Rohkost, Naturheilkunde, Fernöstliche Weisheit, Freikörperkultur, Turnen oder Yoga. Was sie jedoch alle gemeinsam hatten, war die Kritik am Status Quo der damaligen Gesellschaft. Zu Kaiser Wilhelms Zeiten war Deutschland geprägt von Militarismus, Materialismus und einer rasant fortschreitenden Industrialisierung. Mit wachsendem Wohlstand stieg jedoch auch der Konsum von Fleisch, Tabak und vor allem Alkohol. Viele Reformer beklagten darum, dass der moderne Stadtmensch immer träger und kränklicher würde. Anstatt den Feierabend in verrauchten Wirtshäusern zu verbringen, sollte er sich besser an der frischen Luft bewegen. Diese Sehnsucht nach einer bewussten und naturverbundenen Lebensführung fand bei immer mehr Menschen Anklang.
Heute ist es kaum vorstellbar, dass Anfang des 20. Jahrhunderts der freiwillige Verzicht auf Fleisch oder Alkohol noch ein Akt der Rebellion war. Abstinenz und Vegetarismus wurden vom Großteil der Bevölkerung belächelt, andere Ideen aus der Lebensreformbewegung fielen dagegen auf fruchtbaren Boden. Allen voran die neue Körperkultur. Sport galt ab sofort nicht länger als unfein. Auch die gebildeten Bürger widmeten sich ab sofort der Leibesertüchtigung – idealerweise in der Sonne. Denn vom positiven Effekt der Sonne auf Körper und Geist musste niemand überzeugt werden. Herman Hesse war dafür bekannt, in Tessin splitternackt Klettertouren zu unternehmen. In seinem Text „In den Felsen. Notizen eines Naturmenschen“ berichtet der Schriftsteller davon, wie ihm die Sonne dabei die verwöhnte Haut verbrannte. Wie die meisten seiner Zeitgenossen war Hesse stolz auf seine tiefgebräunte Haut, mit der er sich von den blässlichen Stubenhockern abgrenzte. Über Sonnenbrand machte man sich damals keine Gedanken. Vielmehr interpretierte man es als Signal, länger nicht mehr in der Sonne gewesen zu sein.
Die wärmende Sonne lieben wir heute genauso wie die Menschen vor 100 Jahren. Nur bei der Wirkung der Sonnenstrahlen sind wir nicht mehr so blauäugig. Niemand bezweifelt mehr, dass jeder Sonnenbrand die Haut dauerhaft schädigen kann. Aus diesem Grund sollte man sich nicht absichtlich der direkten Sonne aussetzen. Und kurzzeitig beim Sonnenbaden auch nur mit angemessenem Sonnenschutz.
Die Acorelle Sonnensprays LSF 30 und LSF 50 lassen sich auftragen ohne weiße Spuren zu hinterlassen. Die Duftstoffe sind zu 100% natürlichen Ursprungs und überzeugen mit einer angenehm exotischen Note von Tempelbaumblüte. Der für trockene und normale Haut geeignete Acorelle Sonnenbalsam LSF 30 hat den wohltuend natürlichen Duft von Fragipaniblüten und Vanillenoten. Das Acorelle Sonnenöl zieht schnell ein und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Das Acorelle After Sun Fluid mit Kokosnussöl, Sonnenblumenöl und Pfefferminzblütenwasser hinterlässt nach dem Sonnenbaden ein angenehm frisches Gefühl mit sommerlichen Duftnoten. Die Acorelle Sonnenschutz Naturkosmetik auf Basis natürlicher und biologischer Inhaltsstoffe schützt die ganze Familie, duftet angenehm und hat keinen Weißeffekt.