Naturparfum enthält pflanzliche Inhaltsstoffe, synthetische sind tabu.
Ein Naturparfum ist ein Meisterwerk, dessen Kreation Monate oder Jahre in Anspruch nimmt.
Tagsüber passt ein frisches und leichtes Naturparfum am besten. Die schweren Düfte sind dem Abend vorbehalten.
Für die Bezeichnung Parfum, Eau de Parfum oder Eau de Cologne ist der Anteil der Duftstoffe entscheidend.
Die ätherischen Öle im Naturparfum sind 100% natürlich und stammen bevorzugt aus Bio-Anbau oder Wildsammmlung.
Auch bei Naturparfum zählt Rose zu den kostbarsten, feinsten und beliebtesten Düften.
Die pflanzlichen Inhaltsstoffe in Naturparfumen sind häufig schon seit Ewigkeiten bekannt.
Die Entstehungsgeschichte von Parfum
Parfum ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon die Urmenschen unterschieden süße von säuerlichen, schwere von leichten oder animalische von menschlichen Düften und ordneten sie bestimmten Situationen oder Ritualen zu. Düfte wurden seit Menschengedenken gezielt eingesetzt um zu stimulieren, zu entspannen, zu erregen oder zu töten. Die Ägypter verbrannten schon vor 5.000 Jahren duftende Materialien, um ihre Götter gnädig zu stimmen. Dies ist auch von anderen Völkern überliefert. Vermutlich stammt aus diesem Brauch auch der Name des Parfum. Per fumum ist lateinisch und bedeutet "durch den Rauch". Im alten Rom waren die Duftessenzen der Phönizier und Babylonier hoch begehrtes und teueres Tauschobjekt. Mit dem Erstarken des christlichen Glaubens und der Meinungsführerschaft der katholischen Kirche wurde das Parfumieren zunehmend als Mittel lasterhafter Fleischeslüste angeprangert und fast vollständig unterbunden. Im nahen Osten aber wurde weiter an der Verfeinerung und Konservierung von Düften gearbeitet. Die Kreuzritter brachten im 11. Jahrhundert diese Duftessenzen nach Europa. Den Durchbruch in Europa hat das Parfum der Pest zu verdanken. In ihrer Hilflosigkeit gegenüber dem schwarzen Tod, hatten Mediziner beobachtet, dass die Krankheit vor allem in Badehäusern übertragen wurde. Dies wurde aber nicht darauf bezogen, dass viele Menschen unmittelbar miteinander verkehrten, sondern auf das Wasser, mit dem sich alle wuschen. Die Badeanstalten wurden geschlossen, Baden wurde verboten. Die Körperausdünstungen wurden nun mit großen Mengen Parfum überdeckt. Seit dem 14. Jahrhundert wurde Parfum auch in Frankreich und Italien hergestellt. Ende des 18. Jahrhunderts kam das erste Eau de Cologne – ein stark verwässertes Parfum – auf den Markt. Bis zu diesem Zeitpunkt war jedes Parfum ein Naturparfum. Erst 1837 wurde der erste synthetische Baustein für die Parfumherstellung von den Chemikern Wöhler und Liebig hergestellt, dem bis heute viele weitere tausend Duftbausteine folgten.
Der Spannungsbogen des Parfums
Düfte sprechen unsere Sinne an. Ein Parfum unterstreicht die eigene Persönlichkeit, den individuellen Stil und natürlich den Hauch Extravaganz. Parfumdüfte setzen sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen. Um ein Parfum beurteilen zu können, gilt: sprühen, wedeln, reiben. Das Parfum wird auf die Schläfe, das Handgelenk oder auf einen Teststreifen gesprüht, angerochen und beurteilt. Doch das, was man riecht, ist meist nur die Kopfnote des Parfums. Diese Kopfnote ist häufig kaufentscheidend. Darum ist die Kopfnote in der Regel ein leichter, aber intensiver flüchtiger Duft. Dieser geht später fließend in die Herznote über, die sich langsamer entfaltet und erst zum Schluss in der Basisnote den eigentlichen Duftcharakter findet. Diesen Duft nimmt der eilige Interessent allerdings erst wahr, wenn er das Geschäft schon verlassen hat. Darum: sprühen, wedeln, reiben. Durch das Wedeln des Handgelenks wird der Übergang von der Kopf- in die Herznote beschleunigt. Wenn Sie Ihr Handgelenk an der Stelle mit dem gesprühten Duft ein wenig reiben, ist die Basisnote schneller wahrzunehmen. Am besten, Sie setzen sich nicht unter Druck. Lassen Sie Freunde oder Partner eine Stunde später den Duft an Ihrer Hand beurteilen. Parfums riechen auf jeder Haut anders. Es ist also möglich, dass ein Parfum, das Sie an Ihrer Freundin besonders mögen, auf Ihrer Haut völlig anders zur Geltung kommt.
Naturparfum versus konventionellem Parfum
Selbstverständlich analysiert die Parfumindustrie das Kaufverhalten ihrer Kunden ständig und reagiert mit immer neuen Kreationen. Ein konventionelles Parfum besteht aus einzelnen, chemisch fast reinen Duftbausteinen. Rund 5.000 künstlichen Duftbausteinen stehen nur wenige hundert natürliche Essenzen gegenüber. Durch Veränderung der Kombinationen oder durch Erstellen neuer chemischer Bausteine kann die Parfumindustrie problemlos neue Düfte kreieren, die mit den Namen populärer Persönlichkeiten kombiniert und mit großem Werbeaufwand bekannt gemacht werden und dadurch meist reißenden Absatz finden.
Die Kreation eines Naturparfum benötigt dagegen sehr viel Zeit. Die Grundbausteine des Naturparfum sind natürliche oder sogar naturreine ätherische Öle. Unabhängig von der Stammpflanze, aus der sie gewonnen wurden, besteht jedes einzelne naturreine ätherische Öl (also ein einzelner Baustein) aus einem Gemisch von mehr als hundert untrennbaren, natürlichen Duftstoffen. Aus dieser Vielfalt von Düften ein Parfum zu komponieren, dauert oft Monate oder auch Jahre. Der Duft eines Naturparfum verfliegt etwas schneller als die synthetische Variante, riecht aber dafür meist weniger aufdringlich.
Unabhängig von der Art des Parfums nimmt die Nase den Duft des eigenen Parfums nach einer Weile nicht mehr wahr, obwohl er für andere Personen immer noch deutlich zu riechen ist. Aus diesem Grund sollten Parfums ab und zu gewechselt werden. Liebhaber von Naturparfum sind hier im Vorteil. Der Duft von Naturparfum lässt sich nicht standardisieren. Die Duftnuancen der aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Öle variieren bei jeder Ernte in Abhängigkeit von Klima und Bodenbeschaffenheit.
Warum Naturparfum?
Eine einfache Frage. Warum essen Sie Obst und Gemüse und nicht Vitamintabletten? Warum bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel und nicht Produkte aus industrieller Landwirtschaft? – Man möchte einfach Bescheid darüber wissen, was man seinem Körper täglich zuführt. Naturparfum- Hersteller verarbeiten Pflanzen, deren Wirksamkeit häufig seit dem Beginn menschlicher Aufzeichnungen bekannt ist. Auch wenn neu entwickelte synthetische Parfums vor der Verkaufsreife mit teilweise grausamen Tierversuchen optimiert werden, wird man eventuelle Langzeitwirkungen erst in vielen Jahren kennen. Naturparfums verwenden meist weniger als 20 Duftbausteine. Ein synthetisches Parfum dagegen kann aus bis zu 200 Einzelbausteinen bestehen. Nur findet man diese nicht komplett auf dem Etikett. Der Gesetzgeber hat die Parfum-Hersteller lediglich dazu verpflichtet, jene Bestandteile aufzuführen, von denen bekannt ist, dass sie Allergien auslösen. Was sich sonst noch alles im Parfum befindet, bleibt das Geheimnis der Parfumeure. Allergien können sowohl von synthetischen als auch von natürlichen Stoffen ausgelöst werden. Trotzdem kann es sich für Allergiker lohnen, zu prüfen, ob sie eventuell nur auf den synthetischen Duftstoff allergisch reagieren, den natürlichen Stoff aber problemlos vertragen.
Was ist drin im Parfum und im Naturparfum?
Wenn in diesem Artikel von Naturparfum die Rede ist, dann sind damit Parfume gemeint, in denen ausschließlich pflanzliche Stoffe verarbeitet wurden. Der Begriff “Naturparfum” ist gesetzlich nicht geschützt. Es ist darum nicht unmöglich, dass ein als Naturparfum ausgelobter Duft aus pflanzlichen und synthetischen Duftnoten besteht. Die Grundbestandteile eines Parfums sind der Duftstoff, die Trägersubstanz und Wasser. Der Duftstoff kann ein ätherisches Öl oder ein künstlich hergestellter Duftstoff sein. Der Begriff “Ätherisches Öl” sagt allerdings nichts darüber aus, ob dieses ätherische Öl nicht auch künstlich hergestellt wurde. Ätherisch ist vom griechischen “aither” abgeleitet und bedeutet flüchtig. Nahezu jedes synthetische Duftöl ist damit auch ein ätherisches Öl. Um sicher zu sein, dass ausschließlich rein pflanzliche ätherische Öle verarbeitet wurden, muss auf dem Etikett der Hinweis auf “naturreines Öl” oder “100% natürliches Öl” vermerkt sein. Naturreines Öl wird ausschließlich aus der Stammpflanze gewonnen; 100% natürliche Öle sind Mischungen von naturreinen Ölen. Die Begriffe “naturrein” und “100% natürlich” sind vom Gesetzgeber geschützt und dürfen keine chemisch-synthetischen Riechstoffe enthalten. „Erlesene Naturdüfte”, „mit Naturstoffen”, oder „Echter Naturduft” dagegen sind phantasievolle Wortkreationen ohne Aussagekraft. Die bekannten Naturkosmetik- und Naturparfum-Hersteller bevorzugen zudem ätherische Öle, die aus Bio-Anbau oder kontrollierter Wildsammlung stammen.
Die Trägersubstanz der meisten Parfume ist Alkohol. Da aber auf Alkohol Branntweinsteuer gezahlt werden müsste, wird dieser ungenießbar gemacht. Um den Alkohol zu vergällen, werden Hilfsmittel einsetzt (z.B. Diethylphthalat), die größtenteils im Verdacht stehen, Leber und Nieren zu schädigen. Selbstverständlich ersparen sich auch die Hersteller von Naturparfumen die Branntweinsteuer auf ihre Edelspirituosen. Nur nutzen Sie dazu einen aufwendigeren und teureren Weg und verwenden zur Vergällung ätherische Öle.
Worin unterscheiden sich Parfum, Eau de Parfum und Eau de Toilette?
Parfumhersteller definieren ihre Produkte anhand von Konzentration des enthaltenen Duftöls. „Eau“ steht für “Wasser” kennzeichnet damit bereits im Namen das verdünnte Parfum.
Parfum15 - 40%
Eau de Parfum8 - 15%
Eau de Toilette4 - 8%
Eau de Cologne2 - 4%
Die Gewinnung von ätherischem Öl ist sehr aufwändig und damit kostenintensiv. Aus diesem Grund ist Parfum auch die teuerste Variante. Wegen der höheren Konzentration an ätherischen Ölen kann es aber sparsamer verwendet werden und der Duft hält sich länger auf der Haut. Eau de Parfum, Eau de Toilette, Eau de Cologne werden auch gemeinsam als “Duftwasser” bezeichnet. Die Konzentration des Duftöls liegt bei Duftwässern unter 15 Prozent. Fragrance wiederum ist keine separate Qualität, sondern nur der Begriff für Parfum oder Duft im englischen bzw. französischen Sprachgebrauch.
Naturparfum für die Frau
Ein Parfum unterstreicht die Individualität, Exklusivität und Persönlichkeit der Frau. Gerade weil ein Naturparfum nicht billig zu haben ist, vermitteln die erlesenen natürlichen Düfte einen Hauch von Luxus. Für die warmen Frühlings- und Sommermonate sind besonders die fruchtigen, frischen und blumigen Duftnoten zu empfehlen. Während der kalten Jahreszeit werden vor allem die schweren orientalischen Aromen von Vanille oder Edelhölzern bevorzugt. Am Arbeitsplatz sind sicherlich die dezenten unaufdringlichen Düfte angebracht. Schwere und süßliche Duftrichtungen kommen am Abend am besten zur Geltung. Naturparfum für die Frau bei Violey:
 
 
 
 
 
 
 
Naturparfum für den Mann
Ungefähr 30 Prozent der Frauen mögen unparfumierte Männer. Aber mehr als 80 Prozent der Frauen halten Männer, die gut riechen, für gepflegter. Gerüche sind für Frauen wichtig, um Nähe aufbauen zu können. Der Spruch: „Den kann ich nicht riechen“ kommt nicht von ungefähr! Männer sollten darum Düfte wählen, in denen sie sich selbst wieder finden. Männer bevorzugen Produkte mit geringen Parfumanteilen wie Eau de Cologne und After Shave. Bei der Auswahl dominieren holzige oder würzige Duftnoten und aquatische Akzente. Auch aromatisch-fruchtige Düfte wie Grapefruit, Lemon oder Minze werden gern getragen. Naturparfum für den Herrn bei Violey:
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