Die Haut ist unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Je besser man sich darauf einstellt, desto länger wirkt die Haut jung und gesund. Neben den genetischen Erbanlagen sind vor allem zwei Faktoren wesentlich: Erstens, die Selbstheilungskräfte der Haut. Die Haut ist normalerweise in der Lage ihre Schutzaufgaben in Eigenregie zu lösen. Diese Fähigkeit sinkt zwar in Laufe der Jahre, wird aber von persönlichen Umständen in hohem Maße beeinflusst. Stress, Bewegungsmangel, zu wenig Schlaf und unausgewogene Ernährung schwächen nachhaltig das Eigenschutzpotential der Haut. Genauso wesentlich sind äußerliche Einflüsse wie Sonne, Wind und Luftverschmutzung. Die brachialeren Angriffe kommen aber von freiwilligen Entscheidungen wie Sonnenbaden, Solariumsbesuchen und Nikotingenuss. UV-Strahlen sind in der Lage, auch in tiefere Hautschichten vorzudringen und dort Schaden anzurichten. Jeder kann an seinem Körper Bereiche, die der Sonne regelmäßig ausgesetzt waren mit denen vergleichen, die ständig mit Kleidung bedeckt sind.
Ein schlimmer Feind der Haut sind freie Radikale. Das sind Oxidantien, also Sauerstoffverbindungen, die permanent auf der Suche nach Molekülen sind, mit denen sie auf der Haut reagieren können. Luftpartikel bieten sich immer an. Optimal dafür ist auch Nikotin. Trockene Haut, geringe Hautelastizität und frühzeitige Faltenbildung können die Folge sein. Junge Haut bildet genügend Antioxidatien, um diese Verbindungen weitestgehend wirkungslos verpuffen zu lassen. Mit zunehmendem Alter aber sinkt der Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Die Bildung von Antioxidatien nimmt ab. Der Haut fällt ihr Eigenschutz zunehmend schwerer. Um sich der freien Radikalen zu erwehren, gibt nur zwei Möglichkeiten: Man minimiert die Möglichkeiten der angreifenden Oxidantien und man maximiert die Bildung der schützenden Antioxidatien.
Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Ein Großteil der Talg- und Schweißdrüsen wie auch die meisten Sinnesrezeptoren der Haut liegen innerhalb der Lederhaut. Diese besteht überwiegend aus Bindegewebe, deren Stränge sich bis in die Unterhaut verzweigen. Ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes ist Hyaluronsäure. Deren außergewöhnlichste Fähigkeit besteht darin, enorme Mengen an Feuchtigkeit binden zu können. Ein Molekül der Hyaluronsäure ist in der Lage, mehr als das 3000fache seines Eigengewichts an Feuchtigkeit aufzunehmen. Die aktiven Zellen des Bindegewebes werden als Fibroblasten bezeichnet. Fibrolasten bilden hauptsächlich Kollagen, das wiederum für die Festigkeit der Haut wichtig ist. Das Füllmaterial zwischen den Fibrolasten ist Hyaluronsäure. Eingeschränkte Leistungen der Fibrolasten haben automatisch eine eingeschränkte Kollagenproduktion zur Folge. Das Resultat können Falten und schlaffe Haut sein. Durch Hyaluronsäure wird die Feuchtigkeit gebunden und die Neubildung von Fibrolasten angeregt. Diese können dann wiederum Kollagen bilden. Eine ausreichende Menge an Hyaluronsäure ist damit wesentlich für die Elastizität und Straffheit der Haut.
Mit zunehmenden Alter und den negativen Einflüssen von UV-Strahlung und Freien Radikalen verringert sich die natürliche Hyaluronsäure-Konzentration in der Haut.
Der Hauptwirkstoff des Laveré Hydro Systems ist biotechnologisch gewonnene Hyaluronsäure. Da sie im menschlichen Organismus vorkommt, wird sie von der Haut gut aufgenommen und kann den Transport weiterer Feuchtigkeitsfaktoren übernehmen. In Verbindung mit Feuchtigkeitsspendern wie Pentavitin, Wickenol, Seerosenauszügen und einem milden Fruchtsäurekomplex aus Bio-Früchten wie Aprikose, Granatapfel und Mango erhält die Haut einen spürbaren und sichtbaren Energy Effekt: Pentavitin enthält ein Gemisch aus Kohlenhydraten, die der Hautstruktur ähnlich sind und den Feuchtigkeitshaushalt der Haut unterstützen. Wickenol ist eine Verbindung aus Zucker und einer pflanzlichen Aminosäure. Es verfeinert das Hautbild und wirkt festigend und straffend auf die Haut. Die Seerosenauszüge spenden ebenso Feuchtigkeit wie die Extrakte aus Aprikosen, Mango und Granatapfel mit ihren feinen Fruchtsäuren. Der sichtbare Effekt: Die Spannkraft der Haut wird erhöht und erste Fältchen werden gemildert. Das Hautbild wirkt feiner.