Der Mythologie nach forderte Durga den machtgierigen und arroganten Büffeldämonen Mahishasura zum Kampf und erschlug ihn mitsamt seiner Armee. Mahishasura, dessen skrupelloses Machtstreben sich auch auf die Himmelswelt erstreckte, hatte seine Umwelt schikaniert und auch von den Göttern bedingungslose Unterwerfung verlangt. Der Prophezeiung, von der Hand einer Frau zu sterben, glaubte er nicht. Wie sollte einer schwachen Frau das gelingen, was mächtigen Göttern nicht möglich war? Während des Kampfes mit Durga wechselte die Gestalt von Mahishasura zwischen brüllendem Löwe, stampfendem Büffel und wütendem Elefant. In seiner Büffelgestalt wurde er dann von Durga erschlagen.
Jedes Jahr ehren viele hinduistische Gläubige die Göttin Durga dafür mit einem zehntägigen Fest. Die Häuser werden geputzt und an allen Plätzen des öffentlichen Lebens werden Altäre errichtet. Nach dem täglichen Gottesdienst freut man sich mit prunkvollen Prozessionen, Konzerten und verschiedensten künstlerischen Darstellungen auf die Ankunft der Göttin. Jede Schulklasse, jeder Verein, jede Hausgemeinschaft bauen eigene Durga-Statuen. Für die 10 Tage dauernden Festlichkeiten gibt es feste Zeremonien, die den Verlauf des Kampfes symbolisieren. In den ersten Tagen nimmt jeder Hindu sein zeremonielles Bad. Viele nutzen dazu den Ganges. Man gedenkt der Verstorbenen und betet täglich für sie. Mit Gesängen und Gebeten bitte man die Göttin auf die Erde zu kommen. Ab dem fünften Tag kommt täglich ein Priester zu den vielen Statuen. Die Sprache des Gebetes ist Sanskrit. Erst nach verschiedensten Zeremonien kommt der Priester zum Höhepunkt: er schwärzt der Statue mit dem Ruß von verbranntem Butterschmalz (Khol-Kajal) die Augen. Mit Mandren und Mutras, also symbolischen Gesten und spirituellen Gedanken wird die Göttin gebeten, im Bild Platz zu nehmen. Nach dem Glauben der Hindus bezieht die Göttin daraufhin das von Menschenhand geschaffene Werk und lebt darin. In den Folgetagen wird Durga auf verschiedene Weisen angebetet. Der 10. Tag ist der “Tag des Sieges” und auch der Tag des Abschieds. Die Statuen werden mit Musik und Tanz zum nächstgelegenen Fluss oder Teich gebracht und dort unter Jubelrufen dem Wasser übergeben.
Khol stammt aus dem Sanskrit und wird etwa mit “Ruß” oder “Rußsalbe” übersetzt. Alle hinduistischen religiösen Schriften sind in Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindus, verfaßt. Auch religiöse Rituale wie Hochzeiten und Gottesdienste werden in dieser Sprache gehalten. Khol – also Ruß – kann bei sehr guter Qualität fast vollständig aus Kohlenstoff bestehen. Ayurvedischer Ruß aus demeter zertifiziertem Ghee ist die wichtigste Zutat der Lakshmi Khol Kajals. Nur durch eine sorgfältige und sehr aufwendige Herstellung dieses ayurvedischen Rußes kann der Kohlenstoff eine Filterwirkung für Pollen und Staub erreichen und Unreinheiten binden. Ruß selbst besteht aus kleinsten Teilchen. Die Größe von Ruß beträgt etwa ein Tausendstel des Durchmessers von Haaren. Die Feinheit des ayurvedischen Rußes, der in den Lakshmi Khol Kajals verarbeitet wird, erlaubt auch die Anwendung auf der inneren Lidkante – auch beim Tragen von Kontaktlinsen. Den Lakshmi Khol-Kajal erhält man in den Ausführungen Khol-Kajal Schwarz Sensitiv (Ruß aus demeter-Ghee, ohne Kampfer), Khol-Kajal Schwarz Cold (Ruß aus demeter-Ghee, 5 % Kampfer), Khol-Kajal Men Cold (aus demeter-Ghee, transparent, 5 % Kampfer)und Khol-Kajal Night Supercold (aus demeter-Ghee, transparent, mit noch höherem Kampferanteil).